Stress abbauen

Stress abbauen – Schreien, Atmen und Entspannen

Deutschland, ein Land steht unter Stress. Zeit etwas zu unternehmen, denn gesund ist das nicht. Soweit so gut, wir müssen Stress abbauen, doch wie genau sollen wir das angehen? Möglichkeiten gibt es glücklicherweise viele.

Sofern sich der Stress noch in Grenzen hält, kann man einiges ausprobieren. Hat der Stress bereits überhand genommen, dann empfiehlt es sich unter Umständen, einen Therapeuten aufzusuchen.

Stress abbauen – Schreien, Bewegen und Atmen

Eine Möglichkeit um Stress loszuwerden kennen fast alle von uns, schreien. Damit meine ich natürlich nicht, dass unser Gegenüber, Kollegen oder Partner angeschrien werden sollen. Viel mehr geht es darum, den Stress oder Frust herauszulassen. In diesem Fall halt in Form eines oder mehrerer Schreie.

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Das Problem mit dem Schreien ist dummerweise, dass es ziemlich laut sein kann. Das Umfeld kann sich erschrecken und falsche Schlüsse ziehen (Oh, da ist jemand in Gefahr). Seinen Stress durch Schreien abzubauen empfiehlt sich daher nur, wenn man garantiert alleine ist.

Stress abbauen mit Schreien
Im Bild: Beltbox, ein Hilfsmittel für Musiker. Hilft auch, wenn man spontan mal laut schreien will. Die Beltbox dämpft dabei den Schrei so sehr ab, dass das Umfeld kaum etwas hören kann.

Ist man nicht alleine, kann man unter gewissen Umständen trotzdem schreien und zwar ohne dass das Umfeld dadurch belästigt wird. Wie das in der Praxis aussehen kann? Ganz einfach..

  • in ein Kissen schreien
  • in einem Eisenbahntunnel schreien
  • Scream Jar oder Beltbox verwenden
  • im Auto schreien (ggf. mit Musik)

Bei meinem Schrei-Test stellte ich schnell fest: Für mich ist das nichts. Denn das Schreien geht ziemlich auf den Hals. Für den spontanen Ausraster bzw. das schnelle Dampf ablassen vielleicht ganz brauchbar. Aber nachhaltig Stress abbauen lässt es sich mit Schreien glaube ich nicht.

Wutraum und Schrottplatz

Wutraum gegen Stress
In einem sogenannten Wutraum kann man ganz legal alles zertrümmern. Vom Fernseher, über Möbel, hin bis zum Geschirr. Ganz billig ist der Spaß natürlich nicht.

Eine weitere Möglichkeit Wut, Stress und Frust rauszulassen sind Wutraum und Schrottplatz. Im Wutraum kann man sich nach Herzenslust abreagieren. Dort kann man die Baseballkeule oder den Vorschlaghammer schwingen und alles vom Fernseher, über Geschirr, hin bis zum Mobiliar komplett zertrümmern.

Angst vor etwaigen Folgen braucht man dabei nicht zu haben. Denn der Wutraum kostet Eintritt, dafür kann man dort alles zerlegen, ohne im Anschluss rechtliche Probleme zu bekommen. Mehr über das Konzept des Wutraums erfährst Du in unserem Artikel.

Einen Wutraum gibt es hierzulande noch nicht überall. Etwas, dass selbst in kleinen Städten zu finden sein dürfte, ist ein Schrottplatz. Dort kannst Du Deinen Stress möglicherweise auch abbauen. Immer mehr Schrottplätze bieten nämlich “Aggressionsabbau” an. Dabei zahlt man eine Gebühr, z.B. 50, 80 oder 100 Euro.

Auto zerlegen, Sport machen oder Holzhacken

Holz hacken als Training
Der Schrottplatz stellt im Gegenzug ein Schrottauto zur Verfügung. Eben dieses darf nun mit Baseballkeule, Axt oder Vorschlaghammer komplett zerlegt werden. Bei meiner Anfrage sagte mir ein lokaler Schrottplatz, dass etwas derartiges angeboten wird. Werkzeuge müssen aber von den Besuchern selbst mitgebracht werden.

Wer Interesse am Schrottplatz Besuch hat, der sollte sich daher einfach mal vorher erkundigen. Vielleicht ist der Aggressionsabbau ja auch in Deiner Region möglich.

Was immer geht und erwiesenermaßen gegen Stress hilft ist Sport. Probiere es mal mit Laufen, Boxen oder Kraftsport. Wer bereits viel Sport macht und eine Abwechslung sucht, dem kann ich Holzhacken empfehlen. Geradezu perfekt um Stress rauszulassen!

Stress abbauen im Büro und unterwegs
Das Blöde mit Stress ist, dass dieser natürlich nicht immer auftritt, wenn man gerade alleine ist. Schreien, Sport machen oder Holzhacken ist im Büro oder unterwegs ja eher ungünstig. Aber keine Sorge, auch hier gibt es praktische Möglichkeiten für den Stressabbau.

Muse Headband für Meditation

Mein persönlicher allzeit Favorit ist dabei die 4-7-8 Atmung. Diese kannst Du überall machen, keine bekommt es mit und mit ein wenig Übung kannst Du in kurzer Zeit komplett entspannt sein. Es braucht leider ein kleines bisschen Übung. Aber das ist es alle Mal wert, das kann ich Dir versprechen.

So funktioniert es: Du atmest bis 4 ein. Hälst den Atem bis 7. Atmest aus, während Du langsam bis 8 zählst.

Diese Atmung sorgt für eine schnelle Entspannung und trägt außerdem noch zur Gesundheit bei (niedriger Puls).

Eine weitere, unauffällige Möglichkeit Stress loszuwerden ist progressive Muskelentspannung. Diese ist zum Beispiel im Pausenraum, am Schreibtisch oder auch im Auto (beim Parken!) möglich. Nach und nach werden dabei verschiedene Muskelgruppen erst angespannt und anschließend entspannt. Anleitungen zur Durchführung gibt es unter anderem bei den Krankenkassen TK und AOK.

Meditation & Sarkasmus

H*nest meditation app
Meditation ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Diese Meditation kommt in Form eine App und naja, sie wählt einen etwas anderen Ansatz. Bei der H*nest Meditation wird nämlich geschimpft und geflucht was das Zeug hält.

Definitiv anders, irgendwie lustig. Leider nicht kostenlos, die App, die man benötigt kostet 2,49 Euro. Kein Vermögen und meiner Meinung nach den Spaß durchaus wert.

Weitere Tipps zum Stress- und Wut rauslassen findest Du in diesem Artikel auf Strongg.com.

Entspannen nach dem Stressabbau

Taschendrachen steigen lassen
Taschendrachen ermöglichen super spontanes Drachen steigen lassen. Die Teile gibt es im Internet oder in Spielzeug Geschäften für unter 10 Euro. Total gut, super entspannend und schon mit sehr wenig Wind möglich. Dicke Empfehlung von mir – unbedingt ausprobieren!

Ich nehme jetzt einfach mal an, dass Du den Stress hast abbauen können. Jetzt geht es Dir hoffentlich schon viel besser. Da Du zuvor gestresst gewesen bist, schauen wir uns jetzt mal an, was Du für Deine Entspannung tun kannst. Schließlich willst Du ja möglichst lange entspannt bleiben oder zumindest jetzt mal die Batterien wieder aufladen.

Das Thema Meditation hatte ich gerade ja schon angerissen. Es muss aber nicht immer mit (einer Prise) Sarkasmus sein. Längst gibt es gute, auch kostenlose Apps mit denen man meditieren lernen kann. 10-20 Minuten pro Tag können dabei am Anfang ausreichen.

Es gibt aber natürlich einige Möglichkeiten, um sich zu entspannen. Einige davon stelle ich Dir jetzt einfach mal vor. Vielleicht ist ja etwas für Dich dabei..

Ich hoffe, dass etwas passendes für Dich dabei gewesen ist. Falls nicht, dann schau doch mal in der Kategorie “Entspannung” vorbei. Dort findest Du viele, weitere Ideen und Vorschläge zum Thema Entspannen.

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