Essen pürieren


Püriertes Essen

Das ich aufgrund meiner festen Zahnspange in letzter Zeit immer wieder meine Mahlzeiten püriere, hatte ich euch ja schon erzählt. Inzwischen ist etwas Zeit vergangen und die Liste der Dinge, die ich schon püriert habe ist größer geworden. Auch habe ich mich genauer mit dem Thema Essen pürieren auseinandergesetzt, ein Thema das nicht unumstritten ist.

Ich habe so einiges an Aussagen gefunden, die mich irgendwie beunruhigt haben. Da hätten wir zum Beispiel folgende: püriertes Essen macht nicht satt oder durch das Pürieren werden die Nährstoffe im Essen zerstört. Das püriertes Essen nicht satt macht, kann ich absolut nicht bestätigen und was die Zerstörung der Nährstoffe betrifft, so habe ich gelesen, dass dies nicht der Fall sein soll. Da ich mich sowieso nicht ausschließlich von pürierter Nahrung ernähre, sehe hier auch kein Problem.

Essen pürieren: was ich bereits püriert habe

Da kommt inzwischen einiges zusammen. Da hätten wir das Frühstückstoast mit Frischkäse, eine wirklich eklige Mischung (wenn es püriert ist). Außerdem habe ich in den letzten Wochen auch Salate, Obst & Gemüse oder regelmäßig mein Mittag- und Abendessen püriert. Dabei wären Gerichte wie Thunfisch, Quinoa & Rosenkohl oder auch Hühnchen, Reis, Chilli und Spinat. Wirklich widerlich war bisher jedoch nur der pürierte Toast, der dann nochmals vom pürierten Rosenkohl übertroffen wurde. Darüber hinaus habe ich meinen Pürierer auch für die Zubereitung von Smoothies und Shakes benutzt.

Was ich unbedingt noch pürieren will
Es gibt so einige Dinge, die ich unbedingt noch mal durch den Pürierer jagen will. Mit meiner gesunden Ernährung hat dies allerdings nicht zwangsläufig etwas zu tun. Da hätten wir beispielsweise das Fast Food Menü, es lässt mich einfach nicht los! Auch würde ich gerne mal eine Pizza oder ein Fischbrötchen pürieren. Einfach nur um es mal gemacht zu haben. Das es höchstwahrscheinlich nicht gut schmecken wird, erwarte ich schon irgendwie.

Vor- & Nachteile von püriertem Essen
Fangen wir mit den Vorteilen an, diese wären, dass man püriertes Essen wahrscheinlich platzsparender Lagern kann. Außerdem braucht man nicht zu kauen und kann damit schneller essen. Darüber hinaus sagen einige Leute, dass püriertes Essen den Darm entlasten kann. Ein weiterer Vorteil von püriertem Essen könnte sein, dass man Lebensmittel, die man überhaupt nicht gerne isst, leichter “herunterbekommt”.

Womit wir auch schon zu den Nachteilen kommen. Püriertes essen sieht weder appetitlich aus, noch schmeckt es annähernd so gut, wie normales Essen. Man muss nicht kauen und damit generiert man ggf. weniger Speichel, der unter Umständen für eine gesunde Verdauung vom Körper benötigt wird. Beim pürierten Essen, isst das Auge nicht mit, es sieht nicht lecker aus.

Warum tue ich mir püriertes Essen an?

Wenn ich ehrlich bin, dann gibt es nur 2 Gründe. Punkt 1, meine feste Zahnspange. Es ist einfach manchmal schmerzhaft zu kauen und zum anderen bleiben bestimmte Speisen hervorragend in der Zahnspange hängen und das nervt mich. Punkt 2, ich versuche mich sehr gesund zu ernähren, bin aber nach wie vor absolut kein Fan von bestimmten Gemüsesorten. Durch das Pürieren meiner Mahlzeiten, fällt es mir jedoch sehr viel leichter, Dinge zu essen, die ich sonst eher gemieden hätte.

Womit ich mein Essen püriere
Nachdem ich meine Zahnspange bekommen habe, stellte ich ja recht schnell fest, dass das mit dem Essen schwieriger wird als ich zunächst angenommen hatte. Daher kaufte ich kurzentschlossen einen Standmixer, dieser sollte die Situation retten. Grundsätzlich hat es auch ganz gut funktioniert. Perfekt ist der besagte Standmixer allerdings bei weitem nicht. Daher habe ich mich nun nach einer Alternative umgesehen. Gefunden habe ich einen Stabmixer mit ordentlich Power. Mit diesem kann ich meine Shakes künftig auch sehr viel einfacher zubereiten, da ein Schneebesen angebracht werden kann – ziemlich cool wie ich finde.

Püriertes Essen: lohnt es sich?

Für mich lautet die Antwort ganz klar: ja, auf jeden Fall. Es ist natürlich auch immer die Frage, was man erwartet oder was man sich verspricht. Ich püriere meine Mahlzeiten nicht, weil ich ganz dringend abnehmen will. Für mich ist es eine temporäre Sache, ein zeitlich begrenzter Versuch und mehr nicht. Durch das Pürieren meines Essens habe ich keine Schmerzen beim Essen und außerdem esse ich auch mehr von den Dingen, die ich sonst nicht so gerne esse. Was mich betrifft lohnt es sich daher auf jeden Fall. Ich muss allerdings auch ganz klar sagen: ich püriere bei weitem nicht alles und es gibt auch Grenzen.

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