Sbyke Test


Skateboard Bike

Wenn ich das Sbyke beschreiben müsste, würde ich sagen, es handelt sich um eine Mischung aus Scooter bzw. Tretroller und Skateboard. Durch die Berichterstattung zur ISPO wurde ich auf das Sbyke aufmerksam. Nachdem ich dieses Jahr schon so einige kuriose Sportgeräte ausprobiert habe (EaGlider, AeYo, Sole Skate) wollte ich unbedingt auch das Sbyke testen.

Lieferung des Sbykes

Das Sbyke wurde in einem relativ kleinen Karton geliefert. Nachdem ich das Sbyke ausgepackt hatte, musste ich es zunächst aufbauen. Der Aufbau ging recht schnell über die Bühne, jetzt musste noch der Reifen aufgepumpt werden und schon konnte es los gehen.

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Sbyke, ein interessanter Hybrid
Sbyke, ein interessanter Hybrid

Als ich mit dem Sbyke vor die Tür ging, wurde mir jedoch schnell klar, das war es noch nicht! Die Hinterachse war für mein Gewicht viel zu weich eingestellt. Daher ging es zurück nach drinnen.

Nachdem ich die Hinterachse deutlich fester gezogen hatte, wollte ich es erneut probieren. Erste Versuche geradeaus zu fahren verliefen ohne Probleme. Als nächstes habe ich versucht schneller zu fahren, was auch ohne nennenswerte Probleme möglich gewesen ist.

Als ich nun jedoch probierte Kurven zu fahren, stellte ich plötzlich fest, wie wackelig das Sbyke sein kann. Offenbar hilft es, das Gewicht nach hinten zu verlagern, bevor man eine Kurve fährt. Den Lenker des Sbykes sollte man nicht zu stark bewegen, sonst landet man schnell auf der Straße.

Sbyke, wie denn jetzt?
Ich habe die besten Ergebnisse erzielt, wenn ich einfach nur das Gewicht auf dem Board verlagert habe. Wobei es trotzdem einige Stunden gedauert hat, bis ich den Dreh raus hatte. Was von Anfang an sehr gut geklappt hat sind Sprünge. Einfach den Lenker fest halten und die Beine anziehen – fertig. In den Werbevideos des Herstellers wird das Sbyke unter anderem auch beim Grinden und beim springen über verschiedene Rampen gezeigt.

Die wenigsten Sbyke Fahrer werden wohl derartige Tricks ausprobieren. Für Grinds, Sprünge und den Skatepark gibt es außerdem schon genug Geräte, mit denen die Tricks leichter zu machen sind (BMX, Skateboard, Inlineskates..). Meiner Meinung nach liegt der Vorteil vom Sbyke eher darin (kürzere) Strecken zurück zu legen. Beispielsweise als Ersatz für Scooter, Kickboard oder auch fürs Fahrrad. Dennoch werde ich das Sbyke demnächst wohl mal im Skatepark ausprobieren.

Fazit
Ich habe das Sbyke während meines Tests auch als “Gassi-geh-Hilfe” verwendet. Durch den Lenker konnte ich die Leine des Hundes gut befestigen und behielt so die Hände frei. Von den kuriosen Sportgeräten die ich getestet habe, hat mir das Sbyke bisher am besten gefallen. Gut, der Preis von über 200 Euro hat es schon in sich, andererseits wirkt das Sbyke aber auch hochwertig verarbeitet.

Für den Skatepark und Tricks wäre das Sbyke definitiv nichts für mich, zum cruisen oder Brötchen holen hingegen schon. Das man das Sbyke durchaus für Tricks benutzen und mit in den Skatepark nehmen kann zeigen verschiedene Videos bei YouTube.

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