Schlafen mit Gewichtsdecken

Gewichtsdecken – ein neuer Trend im Schlafzimmer

Unbezahlte Werbung: Du leidest unter Schlafstörungen? Willst Deinen Schlaf optimieren oder Stress bekämpfen? Dann solltest Du Dir dringend eine Gewichtsdecke zulegen. Das zumindest sagt das Internet. Gewichtsdecken sind seit einiger Zeit der neue Trend in Sachen Schlafoptimierung. Laut Statistiken leiden Millionen Menschen an Schlafstörungen. Gewichtsdecken sollen Körper und Geist beruhigen. Möglich ist dies angeblich, da die Decken das Nervensystem beruhigen sollen.

Gewichtsdecke, Gravity Decke, Therapiedecke – alles Namen für die beschwerten Bettdecken

Je nach Körpergewicht muss eine passende Gewichtsdecke gewählt werden. Optimal ist, wenn die Decke etwa 10% des Körpergewichts ausmacht. Durch das hohe Eigengewicht drückt die Decke sanft und gleichmäßig auf den Körper. Die verschiedenen Anbieter der Gewichtsdecken sprechen sogar davon, dass die Verwendung der Decken, Serotonin und Melatonin erhöhen und den Cortisolspiegel senken können. Außerdem sollen die Decken in der Lage sein, einen positiven Einfluss auf die Stimmung zu haben. Unterm Strich soll die Verwendung dieser Decken einige Vorteile mit sich bringen. Für mich klang das alles ein bisschen zu gut. Daher verwarf ich den Gedanken eine Gewichtsdecke anzuschaffen. Ich hatte keine Probleme mit meinem Schlaf und daher wenig Lust rund 200+ Euro für eine solche Decke auszugeben.

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Irgendwann bekam ich dann tatsächlich eine Gewichtsdecke geschenkt und da lag es dann natürlich nahe, es auf einen Praxistest ankommen zu lassen. Im übrigen sind die Preise dieser Therapiedecken inzwischen stark gefallen. Doch dazu später mehr.

Gewichtsdecken: ich teste den Schlaf Trend

Schlafen mit Gewichtsdecke
Richtig, richtig schwer und außerdem sehr warm – meine Gewichtsdecke

Bevor es los gehen konnte, sollte ich mich langsam an das Gewicht der Gravity Decke gewöhnen. Puh, das ist schon verwirrend: Die einen sagen Gravity Decke, die nächsten Gewichtsdecke und wieder andere sprechen von Therapiedecken. Wie auch immer, das Infoblatt riet mir zunächst 10-15 Minuten unter der Decke zu verbringen und diese Zeit dann langsam auszubauen. Tja, da ich nach 15 Minuten nicht wieder aufgewacht bin, habe ich direkt eine Nacht am Stück unter der Gewichtsdecke verbracht. Was mir dabei aufgefallen ist: 10 Kilogramm sind gar nicht so schwer. So richtig “Druck” oder Last konnte ich im übrigen nicht spüren. Lediglich um die Unterschenkel herum fühlte ich das Gewicht ganz gut.

Eine Weile lang nutzte ich Decke Nacht für Nacht. Mit dem Frühling wurde es mir dann zu warm. Da mich das ständige Schwitzen bald nervte, wanderte die Decke übe den Sommer in die Ecke. Im Herbst habe ich die Gewichtsdecke dann wieder hervorgekramt und erneut ausprobiert. Das Problem mit dem schwitzen blieb und irgendwie nervte mich auch zunehmend das Gewicht. Daher stellte ich meinen Versuch erneut ein. Aktuell lasse ich es jetzt ein 3. Mal auf einen Versuch ankommen, ist ja schließlich deutlich kälter geworden inzwischen. Bislang konnte ich auf jeden Fall nicht feststellen, dass ich erholsamer oder tiefer geschlafen habe. Auch fühle ich mich nicht entspannter. Aber wer weiß, was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Gewichtsdecke – was ist wichtig?

Aus Sicherheitsgründen, insbesondere bei Kindern, sollte man auf ein Limit von maximal 10% des Körpergewichts achten. Im Zweifelsfall gilt daher – lieber eine Nummer leichter, als ggf. zu viel Gewicht zu “riskieren”. Personen mit körperlichen Erkrankungen sollten vor der Anschaffung einer Gewichtsdecke mit dem behandelnden Arzt sprechen. Grundsätzlich sollte man stets in der Lage sein, die Gewichtsdecke eigenständig vom Körper zu entfernen. Viel mehr gibt es eigentlich gar nicht zu beachten.

In wie weit Gewichtsdecken tatsächlich bzw. nachweislich funktionieren wurde mehrfach untersucht. Darunter waren Studien, welche einen gewinnen Einfluss nachweisen konnten. Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Nachweisbarkeit bzw. Wirksamkeit der Therapiedecken, sind unter therapiedecken.de zu finden.

Was kosten Gewichtsdecken?
Als ich mich mit dem Thema vor über einem Jahr beschäftigt habe, lag der Preis der Decken noch bei 200+ Euro. Inzwischen liegen die meisten Therapiedecken bei 50-250 Euro. Der Preis richtet sich nach Größe und Gewicht der Decke. Oft werden die folgenden Varianten angeboten: 4, 7, 10, 12 Kilogramm. Wobei das genaue Gewicht je nach Anbieter variieren kann.

Gewichtsdecke – mein vorläufiges Fazit

Ganz egal wie man die Teile nun auch nennt, glaubt man den Bewertungen der Händler, dann scheinen die Therapiedecken oder Gravity Blankets offenbar so einigen Menschen sehr zu helfen. Ich für meinen Teil konnte noch keine Vorteile oder Mehrwerte feststellen, aber wie schon gesagt, ich bleibe dran. Anfangs dachte ich übrigens noch, dass die Decken mit Sand gefüllt sind, später erfuhr ich dann, dass dies nicht der Fall ist. Tatsächlich werden Glasperlen verwendet um das jeweilige Gewicht zu erzeugen. Die sandfeinen Glasperlen sind dabei in kleine Kammern eingenäht. Dadurch läuft man nicht Gefahr, dass diese verrutschen. Auch das habe ich erst gelernt, nachdem ich mich näher mit Therapiedecken beschäftigt habe.

In meinem Fall kann man den Bezug der Therapiedecke abziehen und waschen. Ergibt bei dem Gewicht auch durchaus Sinn wie ich finde. Besonders gut an dem Modell was ich teste, finde ich übrigens, dass die Decke eine Sommer und eine Winter Seite hat. Geholfen hat es mir leider nicht, ich habe das Gefühl unter beiden Seiten viel zu heiß zu werden – und ich rede hier vom sprichwörtlichen – oh man – “viel zu warm!!” heiß.

Was mich an dieser Stelle wirklich brennend interessiert: Wer von euch hat bereits positive Erfahrungen mit Therapiedecken gesammelt? Wer kann den Therapiedecken auch nichts positives abgewinnen bzw. Mehrwerte erkennen? Ich würde mich riesig freuen, wenn sich der ein oder andere von euch die Zeit für einen Kommentar nehmen würde – also, auf geht’s ..

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