Foodsharing – Nachhaltigkeit als Trend


Foodsharing
Foodsharing
Foodsharing: Lebensmittel retten

Foodsharing entwickelt sich mehr und mehr zum Trend, auch in Deutschland. Doch worum geht es bei Food sharing überhaupt? Handelt es sich dabei um Leute, die sich zum Essen verabreden oder gemeinsam einkaufen und kochen?

Nein, Foodsharing ist deutlich einfacher, der Gedanke dahinter ist genial: was man selbst nicht benötigt, das gibt man kostenlos weiter.

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Dies tut man natürlich, bevor die jeweiligen Lebensmittel verderben und in die Mülltonne wandern müssen. Eine wirklich feine Sache, die dazu beitragen kann, dass weniger Lebensmittel im Müll landen.

Doch wie funktioniert das mit dem Foodsharing? Eine gute Frage, die ich bislang selbst gar nicht so genau beantworten konnte. Aus diesem Grund habe ich mich mal über das Thema Foodsharing informiert.

Denn ich selbst ertappe mich immer wieder dabei, wie ich Lebensmittel in den Müll werfe, die ich auch locker hätte weitergeben können. Da ich mich jedes Mal auf’s neue über die Lebensmittelverschwendung ärgere, wollte ich jetzt einfach mal wissen, wie genau Foodsharing in der Praxis funktioniert.

Foodsharing – wie funktioniert es?

Im Internet kann man sich darüber informieren wo es in der jeweiligen Stadt Foodsharing Punkte oder “Fair-Teiler” gibt. So werden Kühlschränke genannt, in denen “gespendete” oder von anderen “zum Abschuss freigegebene” Lebensmittel gelagert werden. Informationen kann man beispielsweise auf der Internetseite foodsharing.de, dort gibt es eine interaktive Karte. Auf der Karte wird angezeigt wo man “Fair-Teiler” und Essenskörbe finden kann. Um die Plattform nutzen zu können ist eine kostenlose Registrierung notwendig.

Neben foodsharing.de wird man allerdings auch bei Facebook fündig (es gibt verschiedene Gruppen), aber auch Google kann meist nützliche Ergebnisse liefern. Doch kommen wir dazu, wie Foodsharing nun funktioniert. Über Plattformen wie z.B. Foodsharing.de kannst Du Deine nicht mehr benötigten Lebensmittel kostenlos, online anbieten.

Findet sich ein Interessant, dann nimmt dieser Kontakt mit Dir auf und vereinbart eine Übergabe oder Abholung. Alternativ hierzu, kannst Du Deine Lebensmittel auch einfach bei einem “Fair-Teiler” abgeben. Dort kannst Du auch selbst kostenlos Lebensmittel anderer Personen mitnehmen.

Ein genauere Erklärung von der Funktionsweise der Plattform Foodsharing.de gibt es darüber hinaus auch noch in diesem Video.

Foodsharing: warum teilnehmen?

Pro Jahr werden in Deutschland viele Tonnen Lebensmittel einfach weggeworfen. Foodsharing ermöglicht dies zu ändern. Jeder kann (s)einen Teil dazu beitragen. Kosten entstehen einem dabei nicht, so gesehen eine wirklich gute, nachhaltige Idee.

Fährt man zum Beispiel in den Urlaub und hat noch Lebensmittel im Kühlschrank, dann kann man diese mit anderen teilen, bevor diese einfach schlecht werden. Ebenso stellt man manchmal auch einfach fest, dass man Produkt X nicht vollständig benötigt oder keinen Appetit mehr auf ein bestimmtes Lebensmittel mehr hat. Genau hier greift die Idee vom Foodsharing, teilen statt wegwerfen.

Foodsharing App’s
Da wir in einer digitalen Welt leben, gibt es natürlich längst auch App’s zum Thema Foodsharing. Was mir auch gut gefällt, es gibt eine App über welche man bei Gastronomie und Geschäften übriggebliebenes Essen günstiger kaufen kann. Auf diese Weise landet es nicht im Mülleimer und man selbst kann auch noch kräftig sparen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch klassische Foodsharing App’s, bei welchen Lebensmittel kostenlos weitergegeben werden.

Bevor ich an dieser Stelle jetzt aber zu weit aushole, verweise ich lieber auf einen Artikel der bei giga.de erschienen ist. Dort findet ihr weitere Informationen über Foodsharing und entsprechende App’s.

Foodsharing nicht ganz so einfach
Ganz so einfach ist Foodsharing am Ende dann leider auch wieder nicht. So gibt es bestimmte Lebensmittel, die nicht verschenkt werden dürfen (z.B. roher Fisch und rohes Fleisch). Soweit ich gelesen habe, dürfen auch selbst zubereitete Lebensmittel nicht weitergegeben werden. Was schade, aber durchaus nachvollziehbar ist.

Anfang letzten Jahres wurden nun auch die Behörden auf das Thema Foodsharing und die “Fair-Teiler” aufmerksam. Dort sieht man den Foodsharing Trend offenbar mit gemischten Gefühlen. So ist in einem Artikel von sueddeutsche.de die Rede davon, dass die Berliner Behörden möglicherweise planen, die Fair-Teiler Stellen künftig als “Lebensmittelbetriebe” zu klassifizieren.

Sollte dies tatsächlich geschehen, wird die ganze Sache ziemlich kompliziert. Denn in diesem Fall müssten deutlich strengere Auflagen erfüllt werden. Darüber hinaus würden bei Verstößen hohe Bußgelder drohen. Weitere Details sind im Artikel bei sueddeutsche.de zu erfahren.

Die Plattform foodsharing.de hat hierzu übrigens eine Petition ins Leben gerufen, diese ist über foodsharing.de erreichbar.

Foodsharing Trend – was haltet ihr davon?

Wie steht ihr zu dem Foodsharing Trend, habt ihr es selbst schon mal ausprobiert oder vielleicht noch nie etwas davon gehört? Könntet ihr euch vorstellen eure Lebensmittel, kostenlos mit anderen Menschen zu teilen? Jetzt geht es wie immer an dieser Stelle um eure Meinung zum Thema! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen erzählen würdet!

Unter allen Kommentaren werden übrigens 10 Strongg Rewards vergeben und das jeden Monat. Eure Beteiligung kann sich also schnell auszahlen. Mehr über die Strongg Rewards könnt ihr unter strongg.club erfahren. Jetzt bin ich wirklich gespannt, was ihr zum Thema zu sagen habt – auf geht’s!

 

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Comments 3

  1. Prinzipiell ne gute Sache. Bei uns an der Uni gibts auch nen Kühlschrank und ein weiteres Fach extra für Foodsharing. Die sind auch immer gut gefüllt. Es gibt auch bei mir immer wieder Sachen die ich zur Verfügung stellen kann, selbst daran bedient habe ich mich bisher aber noch nicht. Bin in der Hinsicht vielleicht auch zu pingelig. Ich finde den Gedanken bereits geöffnete Lebensmittel, welche unbekannte Zeit an einer zentralen Stelle gelagert werden, nicht ganz so prickelig. Wahrscheinlich mache ich mir da aber auch zu viele Gedanken.
    Das größte Problem was ich dabei sehe ist, das es niemanden gibt der für”s “Ausmisten” zuständig ist. Es gibt vielleicht doch das ein oder andere was keinen Abnehmer findet und dann vor sich hin gammelt. Und wie man in vielen WGs oder Büro’s schon feststellt fühlt sich dann niemand dafür zuständig. Irgendwann lebt dann der Kühlschrank und man möchte nichts mehr daraus essen bzw. irgendetwas reinstellen….. Oder seh ich das zu eng? Lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen…

  2. Ich find die Idee super. Ich versuch beim einkaufen immer nur soviel zukaufen wie auch wirklich brauch.
    Ich kaufe lieber etwas weniger und kaufe dafür nach.

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