Osmo Pocket – Action Cam von DJI


Osmo Pocket DJI

Unbezahlte Werbung: Mit dem DJI Osmo Pocket gibt es eine sehr, sehr interessante Neuheit auf dem Markt für Action Cams. Genau genommen ist die Osmo Pocket von DJI keine Action Cam, aber irgendwie passt diese kleine Kamera auch in keine andere Kategorie. Mit der Osmo Pocket ist DJI ein kleines Wunder gelungen. Mich hat die kleine Kamera längst überzeugen können. Die Verarbeitung, das Zubehör und die Qualität der Aufnahmen – für mich persönlich passt es einfach.

DJI Osmo Pocket – Gimbal und Kamera in einem

Osmo Pocket DJI

Das markanteste Merkmal der Osmo Pocket dürfte zweifelsohne der eingebaute Gimbal sein. Dieser stabilisiert die Kamera und sorgt für ruhige Aufnahmen. In der Vergangenheit habe ich einige Gimbals testen können. Oft musste ich dabei feststellen, dass diese sehr anfällig waren. Außerdem musste man die verschiedenen Gimbals ständig neu justieren. Bei dem Osmo Pocket ist dies nicht der Fall. Einzig die Bedienung ohne Smartphone oder Erweiterungen gestaltet sich zeitweilig sehr umständlich.

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Im Lieferumfang ist allerdings ein Adapter enthalten, mit welchem die Osmo Pocket mit einem Smartphone verbunden werden kann. Dies ermöglicht dann, das Display des Smartphones als Viewfinder zu nutzen. Auch die Steuerung der Kamera selbst wird mit verbundenem Smartphone erheblich einfacher.

Richtig gut und fest sitzt der Osmo Pocket aber nicht am Smartphone. Was aber effektiv auch kein Beinbruch ist, denn es gibt längst Erweiterungen, mit welchen man die kleine Kamera von DJI fest mit dem Smartphone verbinden kann. Ich muss gestehen, dass ich mich längst in die kleine Kamera verliebt habe. Klar, perfekt ist die Kamera nicht. Allerdings ist es ein ganz neuer, frischer Ansatz, der mir persönlich richtig gut gefällt. In Sachen Stabilisierung und spontanem filmen, macht die Kamera einiges möglich.

Das kann die Osmo Pocket von DJI (YouTube Video)

Ein wichtiger Punkt zur neuen Kamera ist, dass der Akku fest verbaut ist. Laut DJI kann man bis zu 2 Stunden Laufzeit aus einer Akkuladung herausholen. Was zunächst wie ein großes Manko wirkt, hat sich für mich recht schnell relativiert. Zum einen kommt es selten vor, dass man 30 Minuten und länger am Stück filmt und zum anderen gibt es schließlich Power Banks für die mobile Stromversorgung.

Nachdem ich die Osmo Pocket zum ersten Mal aufgeladen hatte, reichte der Akku über gut eine Woche. Dabei filmte ich immer wieder kurze Sequenzen. Teilweise lag die Kamera auch einfach herum. Am Ende stand der Akku bei stattlichen 70% und das wie gesagt nach ca. einer Woche. Selbst als ich eine längere Zeit gefilmt habe, hat sich der Akku immer noch sehr gut geschlagen. Für mich hat die Osmo Pocket damit gezeigt, dass sich das Gerät als ernsthafte Option für das spontane, mobile Filmen anbietet.

Die Funktionen der Osmo Pocket im Überblick

  • 1/2.3″ Sensor
  • 4k bei 60 FPS
  • kleines Display
  • 4K Ultra HD: 3840×2160 24/25/30/48/50/60p
  • Full HD: 1920×1080 24/25/30/48/50/60p
  • auf drei Achsen stabilisiert
  • elektronische Bildstabilisierung
  • ActiveTrack, bewegte Zeitraffer, Panoramen, NightShot
  • DJI Mimo App zur Bearbeitung von Videos
  • 140 min. Akkulaufzeit
  • Kamera im Schokoriegel Format (160 Gramm)

Dies sind lediglich die wichtigsten Funktionen. DJI hat einiges an Funktionen und Möglichkeiten aufgefahren. So kann sich der Gimbal zum Beispiel per Klick umdrehen und das Gesicht des Filmers via Face Track verfolgen. Eine möglicherweise sehr spannende Funktion für Blogger und Vlogger. Darüber hinaus wird einiges an Funktionen geboten: Zeitraffer, Panoramen und NightShot bringt die Kamera von Haus aus mit.

Funktionen die bisher nicht unterstützt werden sind übrigens Zoom und Live Streaming. Dies könnte durch Firmware Updates aber zu einem späteren Zeitpunkt ggf. noch nachgeholt werden. Bislang konnte ich noch keine Informationen hierzu finden.

Osmo Pocket: interessantes Zubehör von DJI

Osmo Pocket DJI
Die Kamera kommt bereits mit etwas Zubehör. Da hätten wir zum Beispiel eine einfache, aber stabil wirkende Hülle und jeweils einen Connector für iOS bzw. Android Geräte (Lightning, USB C). DJI selbst scheint in Sachen Zubehör noch so einiges vor zu haben. Auf der Webseite kann man nämlich schon weitere, richtig coole Erweiterungen sehen.

Es soll einen Selfie Stick mit Fernbedienung geben. Eine Ladeschale, welche die Kamera auflädt, schützt und Stauraum für Speicherkarten und Filter bietet. Dann sind noch Bilder von einer Unterwasser-Hülle zu sehen und verschiedene, weitere Accessoires. Bislang sind leider erst einige, wenige Erweiterungen erhältlich.

Da hätten wir aktuell ein Funkmodul, ein Steuerrad für den Gimbal, damit dieser auch ohne Smartphone gesteuert werden kann und eine Art Adapter für GoPro Halterungssysteme. Bislang hatte ich jedoch Schwierigkeiten, das bereits verfügbare Zubehör zu bestellen. Entweder dieses wird als ausverkauft angezeigt oder der Erscheingungstermin wird mit Ende Januar angegeben.

Aktuell heißt es daher wohl oder übel: geduldig sein und abwarten. Gerade die Erweiterung, welche die Steuerung des Gimbals auch ohne Smartphone ermöglicht, würde mich wirklich sehr interessieren. Dies wird vermutlich auch die erste Erweiterung sein, die ich anschaffen werde.

Was sagt das Internet über die Osmo Pocket?

Im Internet sind bereits viele Meinungen, Artikel, Reviews und Videos zur Osmo Pocket zu finden. Was mir dabei aufgefallen ist, die kleine Kamera von DJI wird dabei immer wieder in einen direkten Vergleich mit der GoPro Hero 7 gestellt. Ich persönlich würde die beiden Kameras gar nicht in einen direkten Vergleich stellen. Beide Kameras haben meiner Meinung nach ihre Vorzüge und stärken (bzw. ebenso auch Schwächen). Wie so oft, lassen sich sowohl Lobeshymnen, als auch sehr kritische Stimmen finden. Am Ende kann ich nur jedem empfehlen, sich sein eigenes Bild zu machen.

Das Internet über die Osmo Pocket von DJI
Wenn Du mehr über die verschiedenen Funktionen oder die Leistung in der Praxis erfahren möchtest, dann kann ich Dir die folgenden Artikel zur Osmo Pocket Kamera empfehlen. Die Redaktionen von Chip, Spiegel, Techstage und Drohnen.de haben die Kamera nämlich bereits unter die Lupe genommen.

Weitere Tests und Vergleiche der Kamera sind darüber hinaus natürlich auch bei YouTube zu finden. Dort wird die Kamera zum Beispiel der GoPro Hero 7 direkt gegenüber gestellt. Ich empfehle allen, die ernsthaft an der Kamera interessiert sind, auch einem Elektronik Geschäft vorbeizuschauen und die Kamera dort mal in die Hand zu nehmen. Reviews und Tests sind natürlich gut. Am Ende sollte man die Kamera aber auch selbst mal in der gehalten oder mit dem Smartphone gekoppelt haben.

Was kostet die Osmo Pocket?
Für die Kamera selbst fallen 359 Euro an. Entscheidet man sich für ein Paket mit weiterem Zubehör, liegt der Preis bei 459 Euro. Dazu muss ich allerdings darauf hinweisen, dass bislang nur die Kamera selbst erhältlich ist. Das Paket mit erweitertem Zubehör kann derzeit nur vorbestellt werden (Lieferbar ist es ab Anfang Februar). Ich habe die Osmo Pocket übrigens direkt bei DJI bestellt und hatte das Gerät binnen weniger Tage.

Fazit: lohnt sich die Anschaffung?

Meiner Meinung nach lässt sich diese Frage nicht einfach so bzw. pauschal beantworten. Ob sich die Anschaffung lohnt, dürfte davon abhängig sein, für welches Aufgabengebiet man eine Kamera sucht. Ich würde zum Beispiel nicht sagen, dass die Kamera ein Ersatz für eine GoPro ist. Blogger und Vlogger hingegen könnten die Kamera schnell liebgewinnen. Generell finde ich, dass die Kamera besonders praktisch ist, wenn man eine kleine, zuverlässige Kamera für unterwegs sucht.

Nutzer mit einem Smartphone, welches nur über einen Micro USB Anschluss verfügt, sollten sich im Vorfeld darüber informieren, ab wann (wenn überhaupt), ein Adapter für Micro USB erhältlich sein wird. Bislang kommt die Kamera nämlich nur mit Lightning und USB C Adapter. Ich würde übrigens weder auf die Osmo Pocket, noch auf die GoPro Hero 7 verzichten wollen und Situationsbedingt entscheiden, welche Kamera zum Einsatz kommt.

 

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