DJI Osmo: Kurz-Check


Den DJI Osmo hatte ich euch vor einer ganzen Weile ja schon vorgestellt. Inzwischen habe ich den Osmo schon ein paar Mal verwendet und daher möchte ich euch nun noch ein paar, weitere Dinge zum Osmo erzählen.

Ich halte nach wie vor ausgesprochen viel von dem Produkt und auch vom Lieferumfang. Das Paket stimmt meiner Meinung nach einfach. Allerdings habe ich auch ein paar Punkte entdeckt, die mir überhaupt nicht gut gefallen.

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DJI Osmo: schnell einsatzbereit

Das ist sehr positiv, man öffnet das Case und nimmt den Osmo raus, schaltet diesen ein und kann ziemlich schnell starten. Das Case ist ziemlich cool, da der Osmo natürlich gut geschützt ist, gerade wenn man unterwegs ist und den Osmo nicht ständig in der Hand halten möchte.

Nachdem man den DJI Osmo ein paar mal verwendet hat, braucht man auch immer weniger Zeit, um das Gerät auszupacken und mit dem Smartphone zu verbinden. Anfangs habe ich noch eine ganze Weile dafür gebraucht.

Negative Punkte am DJI Osmo
Wie bereits gesagt, sind mir inzwischen auch einige nicht so tolle Punkte am Osmo aufgefallen. Nichts weltbewegendes, aber dennoch Dinge, auf die ich zumindest hinweisen möchte. Da hätten wir zum Beispiel die Akku-Laufzeit.

Ich habe bisher selten mehr als eine Stunde herausholen können. Klar, aktuell ist es nicht gerade warm und trotzdem finde ich eine Stunde schon wirklich wenig. Ein weiterer Punkt, eigentlich viel drastischer ist der Sound.

Am Anfang habe ich einfach drauf los gefilmt und sogar ein Interview habe ich aufzeichnen wollen. Später fiel mir dann auf: der Lüfter der Kamera ist so derbe laut, dass man fast nichts verstehen kann. Außerdem hört man das Klicken vom Knopf sehr, sehr laut.

Wenn man den Gimbal auf sich drehen möchte, dann muss man einen kleinen Abzug ähnlichen Knopf 2x drücken. Tut man dies, ist im Video recht deutlich “klack, klack” zu hören. Das ist meiner Ansicht nach bei einem 750 Euro Produkt sehr, sehr ärgerlich.

DJI Osmo: schwache Mikrofonleistung

Man kann aber Abhilfe schaffen und ein externes Mikrofon verwenden. Ich habe dies bereits mit einem Rode Mikro ausprobiert und bin recht zufrieden mit dem Ergebnis. Ärgerlich bleibt es am Ende alle Mal.

Gerade für Personen, die vielleicht kein Mikro zur Hand haben und sich deswegen extra ein zusätzliches Mikrofon anschaffen müssen. Zum Schluss wäre dann noch eine weitere Kleinigkeit anzumerken.

Die Kappe mit welcher die Linse der Kamera geschützt wird, geht meiner Ansicht nach nur sehr schwierig und mit Fummelei über die Linse der Kamera. Auch hier hätte ich bei einem 750 Euro teuren Produkt viel mehr erwartet.

Klar, die Linse der Kamera sollte natürlich geschützt werden, aber sich jedes mal einen abzubrechen, um die Kappe drauf oder runter zu bekommen, das kann es auch nicht sein.

Fazit zur DJI Osmo

Mich hat das Produkt trotz einiger Schwachstellen durchaus überzeugt. Gerade das Case hat sich schon mehrfach bewiesen und aufgrund der geringen Größe des Geräts, konnte ich dieses bisher immer gut mal eben so im Rucksack mitnehmen.

Trotzdem finde ich es sehr schade, dass die Jungs von DJI es nicht geschafft haben bezüglich der Audioqualität mehr herauszuholen. Was den Akku betrifft, hier werde ich mir wohl 1-2 weitere Akkus kaufen müssen, damit ich auch unterwegs auf der sicheren Seite bin.

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