Toilettenpapier Pistole

Toilettenpapier Pistole im Test

Unbezahlte Werbung: Du hast richtig gelesen: Wir haben eine Toilettenpapier Pistole ausprobiert. Gefunden habe ich das Produkt im Netz und irgendwie passt es einfach perfekt zur aktuellen Lage. Das Teil nennt sich TP Blaster und verspricht jede Menge Action. Vom Aussehen her erinnern die “Toilet paper blaster” an die Blaster von Nerf. Für drinnen sind diese kuriosen Teile allerdings nicht geeignet. Ob die Toilettenpapier Pistolen tatsächlich funktionieren, erfährst Du in diesem Testbericht.

Jakks TP Blaster: Wie funktioniert’s?

Jakks Pacific TP Blaster
Jakks Pacific TP Blaster – nichts für Menschen die es aufgeräumt mögen..

Nach der Lieferung waren die beiden Toilettenpapier Pistolen schnell aufgebaut und kurze Zeit später Einsatzbereit. Im Grunde genommen sieht die Pistole wie eine gewöhnliche Wasserpistole aus. Lediglich die an der Seite angebrachte Toilettenpapier Rolle lässt erkennen, dass es sich hier um eine Toilettenpapier Pistole handelt. Das Toilettenpapier wird von der Pistole an der Seite “eingezogen” und im inneren mit Wasser vermischt. Durch ein spannen des Abzugs, kommen Toilettenpapier und Wasser “zusammen”. Mit dem ziehen des Abzugs der Pistole werden kleine, nasse Stückchen Toiletten Papier verschossen.

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Wir beschiessen uns mit Klopapier
Bevor wir unseren Test starten konnten, mussten die Toilettenpapier Pistolen noch geladen werden. Hierzu wird eine Rolle Toilettenpapier seitlich an der Pistlole eingespannt. Anschließend rollt man das Ende vom Toilettenpapier spitz zu und führt dieses in einen Schlitz ein. Danach nutzt man einen Hebel und zieht 1-2 Mal.

Auf diese Weise wird das Toilettenpapier in die Pistole gezogen. Im nächsten Schritt entfernt man den Wassertank und füllt diesen mit Wasser. Jetzt ist die Pistole einsatzbereit und die Schlacht kann starten. Randnotiz: Wir haben eine der Pistolen mit 2- und eine andere mit 4-lagigen Toilettenpapier ausgestattet.

Toilettenpapier Pistole

Die ersten Versuche gestalteten sich zunächst noch etwas schwierig. Es dauerte einen Moment, bis das Toilettenpapier richtig in die Pistole eingezogen wurde. Die angegebene Reichweite von 9 Metern wurde im Test nur gelegentlich erreicht. Wobei man selbst auch ein wenig Kontrolle über die Reichweite behält. Zieht man nur einmal Papier nach und schießt, liegt die Reichweite oft niedriger. Zieht man hingegen 2x Papier ein, wird der verschossene “Brocken” größer und schwerer. Damit kann man auch weitere Distanzen zurücklegen.

Faktoren wie Wind, Mischung (Wasser/Papier) sowie der Winkel des Blasters beeinflussen die Reichweite.

Generell haben wir festgestellt, dass die Pistolen durchaus funktionieren. Allerdings gibt es einige Faktoren, welche die Funktion teils stark beeinflussen. Hält man die Toilettenpapier Pistole schräg, schießt diese schlechter (und tropft, mehr). Mit dickerem Toilettenpapier scheint es darüber hinaus auch irgendwie besser zu funktionieren. Verstopfungen des Laufs gab es während unseres Tests nur einmal. Hierfür liegt der Pistole ein kleiner Plastikhaken bei. Geholfen hat dieser nicht, da nicht die Einzugsmechanik, sondern der Lauf selbst verstopft war.

In diesen Fällen hilft dann oft nur: Lauf abziehen und kräftig pusten. Beseitigt dies die Blockade nicht, muss man sich einen dünnen Stock oder Zweig nehmen und diesen durch den Lauf stecken. Was positiv aufgefallen ist: Mit einer Ladung Wasser kommt man locker auf eine halbe Rolle Toilettenpapier. Der Tank muss daher über längere Zeit nicht nachgefüllt werden und dem Spielspaß steht daher nichts im Wege.

Auch wenn das nasse Klopapier mit ordentlich Wumms von den Pistolen verschossen wird, so spürt man es kaum, wenn man direkt getroffen wird. Es ist gerade eben genug Druck, damit die nassen fetzen Papier an Oberflächen haften bleiben (Wände, Holz, Balken, Zäune). Womit wir aber auch schon zu dem kommen, was den Spaß am Ende vielleicht für einige trübt.

Die Toilettenpapier Pistole – eine richtige Sauerei

Hat man sich nämlich nach Herzenslust ausgetobt, folgt unweigerlich das Aufräumen. Das Umfeld gleicht nämlich einem Schlachtfeld, das mit kleinen, nassen Papierfetzen übersäht ist. Hier hilft dann nur ein Besen. Wer sein Umfeld bzw. seine Nachbarn nicht verärgern will, der sollte auf jeden Fall zum Besen greifen und anschließend zumindest den groben Dreck entfernen. Die Pistolen selbst tropfen hin und wieder. Hält man diese allerdings einigermaßen gerade, dann lässt sich dies ganz gut vermeiden. Beim anbringen des Wassertanks kann man unnötige Tropferei vermeiden, indem man die Pistole auf den Kopf dreht und den Wassertank von “unten” anschraubt.

Informationen zum Produkt

  • Name: Toilet Paper Blaster
  • Modelle: Skid Shot, Sheet Storm
  • Preis: Angebote von 25 – 39 Euro
  • Hersteller: Jakks Pacific
  • Erhältlich bei: Internet z.B. mytoys, Amazon
  • Benötigte Munition: Wasser, Toilettenpapier

Die große Frage: Lohnt es sich?

Darauf gibt es leider keine klare Antwort. Lasst es mich so sagen: Wer sich schnell ärgert, wenn mal was klemmt oder tropft. Den wird diese “Investition” früher oder später frustrieren. Hochwertig sind die “Blaster” ganz sicher nicht. Aber sie funktionieren. Laut dem Hersteller soll das verschossene Papier übrigens keine Spuren hinterlassen. Was den Verbrauch betrifft, so haben wir gerade einmal eine halbe Rolle verschossen. Pro Stunde könnte man daher wohl mit ca. 1 Rolle rechnen.

Würde ich persönlich die Blaster erneut kaufen? Nein, ganz sicher nicht. Dies hat einen einfachen Grund: Das Aufräumen nach einer Schlacht nervt. Lustige Idee, dennoch ziehe ich die gute, alte Wasserpistole vor. Was hälst Du vom Skid Shot Blaster, würdest Du Dir so etwas anschaffen oder ziehst Du Wasserpistole, Nerf Blaster etc. vor?

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