Musik im Sommer Ukulele lernen


Ukulele lernen

Wenn ich an den Sommer denke, dann kommt mir direkt die Ukulele in den Sinn. Das Instrument hat in den letzten Jahren ein regelrechtes Revival erlebt. Immer mehr Menschen wollen Ukulele lernen oder besser gesagt, Ukulele spielen lernen.

Ukulele lernen am Ostseestrand
Ukulele lernen am Ostseestrand

Weshalb dies der Fall ist? Gute Frage, an Stefan Raab dürfte es nicht liegen. Vielleicht hat es damit zu tun, dass die Ukulele super kompakt ist, lediglich über 4 Saiten verfügt und dementsprechend, dass Ukulele spielen schnell erlernbar ist. Wie auch immer, wer viel Zeit draußen verbringt, gerne am Lagerfeuer sitzt oder sich sonst gerne mit Musik befasst, der sollte sich unbedingt mal mit dem Thema Ukulele befassen.

Ukulele lernen – weshalb die Ukulele cool ist

Ich selbst habe die Ukulele bereits 2015 für mich entdeckt. Zunächst legte ich mir eine sehr günstige Ukulele aus dem Internet zu. Schnell hatte ich Blut geleckt und die ersten Klänge, auch ohne Noten irgendwie “zusammen bekommen”. Irgendwann kam ich auf die Idee mir eine Musikschule zu suchen und das Thema “Ukulele lernen”, professioneller anzugehen.

Eine Weile später entstand für eine Zeit lang sogar ein Projekt in Zusammenarbeit mit einer lokalen Musikschule. Im Rahmen des Projekts, haben Greifmusic und Strongg “Ukulele lernen am Strand” angeboten. Leider fand das Projekt nicht den notwendigen Zuspruch und so haben wir das Ukulele lernen am Strand bald wieder eingestellt.

Mit der Ukulele rockenMein Interesse an dem Instrument blieb jedoch bestehen und so legte ich mich nach und nach weitere Ukulelen und Musikbücher zu. Irgendwann schaffte ich mir sogar eine E-Ukulele und einen Marshall Verstärker an. Doch auch bei mir war irgendwann die Luft raus.

Erste, kleine Stücke konnte ich zwar inzwischen spielen, doch so richtig voran kam ich nicht. Dies war der Zeitpunkt, an welchem ich mich im Netz auf die Suche nach Hilfe begab.

Bei YouTube wurde ich schnell fündig, auch der App Store hatte einiges zu bieten. So richtig los lassen wollte mich die Ukulele am Ende des Tages dann doch nicht.

Doch kommen wir zurück zur eigentlichen Frage: weshalb ist die Ukulele cool? Ganz einfach, auch wenn man sich mit Instrumenten schwer tut, dann wird man mit der Ukulele dennoch recht zügig erste Erfolge erzielen können.

Die Anschaffungskosten sind super überschaubar und selbst, wenn das Budget keinen Ukulelen Unterricht erlaubt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich Hilfe zu besorgen. Bei YouTube beispielsweise sind unzählige Tutorials zu finden.

Diese erklären, wie man Ukulele spielen lernen kann oder zeigen auch, wie zum Beispiel ein bestimmter Song auf der Ukulele gespielt werden kann. Das es darüber hinaus bereits auch Apps gibt, hatte ich ja schon erwähnt. Wem das “digitale Lernen” nichts ist, der findet auch Bücher, welche sich mit dem Thema Ukulele befassen.

Ein Beispiel, ist das folgende Video. In diesem wird zunächst die Ukulele erklärt und anschließend gibt es direkt, erste Tipps zum Ukulele lernen. Der YouTube Kanal, bietet im übrigen, einige weitere Videos mit vielen, praktischen Tipps rund ums Ukulele lernen.

Wer des englischen mächtig ist, der findet sogar noch eine sehr viel größere Auswahl bei YouTube. Neben den Videos, die unter anderem bei YouTube zu finden sind, hatte ich ja auch Apps erwähnt.

Diese sind zwar teilweise kostenpflichtig, allerdings immer noch günstiger, im Vergleich zu einer Musikschule oder einem Privatlehrer. Damit sind die Apps vielleicht für den einen oder anderen von euch, möglicherweise auch eine interessante Option.

Ukulele lernen mit App

Wer Ukulele lernen möchte, der kann auf Apps wie zum Beispiel iUke, Yousician oder Ukulele Begleiter setzen. Die grundsätzlichen Funktionen der Apps sind in der Regel kostenfrei nutzbar.

Wer “mehr” will, der muss teilweise Features kaufen oder ein entsprechendes Abo abschließen. Ich habe mich kürzlich für die App “Yousician” entschieden. Bisher habe ich mir die App allerdings erst einmal nur kurz angesehen, genutzt habe ich die App bislang noch nicht.

Neben den kostenfrei erhältlichen Apps habe ich noch eine weitere App entdeckt. Bei der App Ukulele TV, handelt es sich um eine App die 2,29 Euro kostet. Dafür wird allerdings auch einiges geboten (90 Videos, mehr als 4 Stunden Lernmaterial).

Im Gegensatz zu z.B. Yousician ist für die Nutzung kein Abo erforderlich. Neben diesen Apps gibt es lediglich eine Handvoll weiterer Apps. Das Angebot an Apps ist derzeit offenbar noch sehr, sehr überschaubar. Ich werde mich daher wohl für Yousician oder Ukulele TV entscheiden.

Ukulele lernen mit Buch
Wo bei den Apps nicht viel geboten wird, gibt es im Bereich der Ukulele lernen Bücher schon fast ein Überangebot. Allein schon auf deutsch sind zahlreiche Bücher und Ratgeber zum Thema Ukulele lernen erhältlich. Wer bereits erste Fortschritte erzielt hat, der findet darüber hinaus auch Bücher mit Akkorden und Noten zum ausprobieren, üben und nachspielen.

Ich wurde in der Vergangenheit bei Amazon regelmäßig fündig. Dort ist zum Beispiel das Buch “Ukulele for Dummies” zu finden. Gut gefallen haben mir auch die Ukulele Songbooks von Thomas Balinger. Diese sind oft schon für unter 10 Euro erhältlich.

Von den Themen her wird auch einiges abgedeckt: Kinderlieber, Irish Songs, Shanties & Seemannslieder oder auch 50 All Time Classics. Praktisch finde ich auch das Heft “Most wanted Ukulele Chords”.

Erste Songs mit der Ukulele spielen
Ob man nun einfach drauf los probiert, sich eine Song Anleitung bei Youtube heraussucht, eine App nutzt oder eines der erwähnten Songbooks, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Lange üben muss man in der Regel nicht und damit lässt der Spaß auch nicht lange auf sich warten. Wer dran bleibt und jeden Tag 5-10 Minuten übt, der wird bald feststellen, dass es ziemlich zügig voran geht.

Mein Fazit zum Ukulele lernen

Eine günstige Ukulele findet man im Netz für bereits um die 30-50 Euro. Es gibt zwar günstigere, teilweise sogar für unter 30 Euro. Allerdings habe ich feststellen müssen, dass diese Ukulelen immer wieder neu gestimmt werden mussten. Die 30-40 Euro Ukulelen haben mich bislang nicht im Stich gelassen. Besonders gut gefällt mir allerdings meine “teurere” Ukulele von Fender. Für diese habe ich damals ca. 150 Euro investiert, bereut habe ich es nicht.

Wenn ihr mich fragt, ob es sich lohnt Ukulele zu lernen, dann würde ich ganz klar sagen, dass es definitiv einen Versuch wert ist. Die Fingerkuppen können in der Anfangsphase zwar ziemlich weh tun, aber das Instrument ist irgendwie, einfach cool. Stellen sich die ersten Erfolge ein, dann macht es gleich noch viel mehr Spaß!

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