Lou Board – elektrisches Cruiser Board


Lou Board Elektro Skateboard

Unbezahlte Werbung:  Es gibt endlich mal wieder einen neuen Ansatz in Sachen Elektro Skateboard. Das Produkt nennt sich Lou (the real) e Skateboard und kommt es der Schweiz. Aktuell läuft noch für ca. 23 Tage eine Kampagne bei Kickstarter.

Doch eigentlich ist längst alles in trockenen Tüchern. Denn die Erfinder vom Lou Board baten um 80.000 CHF (73 759 Euro) und eben diese sind längst zusammen gekommen. Aktuell steht die eingesammelte Summe bei stattlichen 171.142 CHF (157 792 Euro).

Noch haben die Macher von Lou 23 weitere Tagen, daher wird wohl noch einiges an Kapital zusammen kommen. Es wird ganz sicher nicht bei den bisher 319 Unterstützern bleiben, auch da bin ich mir sicher. Doch was genau macht das “Lou Board” so besonders?

Lou Board – das elektrische Cruiser Board

Lou Board Elektro Skateboard
Lou Board: kompaktes Elektro Skateboard

Nun zunächst einmal ist das Lou Board deutlich kompakter, als die derzeit weit verbreiteten Elektro Longboards. Dennoch sind 25 Kilometer Reichweite und 35 km/h Endgeschwindigkeit drin.

Das ist schon mal nicht schlecht. Doch da ist noch einiges mehr, die Macher haben sich hier richtig etwas einfallen lassen. So ist das Deck des Lou Boards in verschiedenen Designs erhältlich.

Angetrieben wird das Lou Board von in den Rollen verbauten Motoren. Der Akku des Elektro Skateboards befindet sich im Inneren des Decks, die in den Rollen verbauten Motoren, verfügen über eine Technologie, welche es ermöglicht, beim Bremsen Energie zurück zu gewinnen.

Das Fahren soll laut der Beschreibung bei Kickstarter fast lautlos möglich sein und auch sonst erinnert das Lou Board nicht gerade an das, was man bislang von Elektro Skateboards so kennt.

Lou Board – kein (reiner) Freizeitartikel und die “Last Mile”
Laut den Machern das Lou Boards, soll es sich bei dem Elektro Skateboard um keinen, reinen Freizeitartikel handeln. Auch ist immer wieder die Rede von der “Last Mile”, für die das Lou Board besonders gut geeignet sein soll.

Hierzu wird erklärt, dass das Board leicht und sehr kompakt sei. Darüber hinaus soll das Lou Board auch im Skatepark gefahren werden können.

Gesteuert wird das Lou Board über eine Handfernbedienung. Diese ermöglicht eine stufenlose Beschleunigung, sowie das Bremsen des Boards. Höchstgeschwindigkeit und Bremskraft können außerdem über eine Smartphone App eingestellt werden.

Lou Board – Kritikpunkte

Womit ich zu meinen Kritikpunkten komme, denn “Last Mile” hin oder her, in Deutschland wird es voraussichtlich Probleme geben. Soweit ich weiß dürfen Elektro Skateboards (noch) nicht im Straßenverkehr gefahren werden. Damit bleibt nur die Nutzung auf dem Gehweg (maximale Geschwindigkeit 6 km/h). Wird man mit einem Elektro Skateboard im Straßenverkehr erwischt, drohen Bußgeld und ggf. sogar noch mehr Ärger.

Mein zweiter Kritikpunkt am Lou Board: bei so viel Innovation hätte man sich doch auch Gedanken zu genau dieser Problematik machen können. Deutschland ist doch sicherlich kein kleiner Markt und die Probleme sind ja nicht unbekannt. Warum also nicht zumindest eine Beleuchtung und Bremslichter im Board integrieren.

Mit LED’s sollte dies doch kein Problem sein. So wäre das Lou Board noch ein gutes Stück revolutionärer. Außerdem müsste man das Lou Board dann nicht später aufwendig und teuer mit einer entsprechenden Beleuchtung ausstatten, wenn es dann irgendwann mal eine entsprechende Regelung gibt.

Lou Board – der Aufbau im Detail

Lou Board – die Kosten

Was die Kosten betrifft, so habe ich überhaupt nichts auszusetzen. Bei Kickstarter werden verschiedene Versionen des Lou Boards ab 299 CHF (ca. 275 Euro) angeboten. Die beiden “größeren” Versionen kosten 499 CHF (ca. 460 Euro) und 799 CHF (ca. 736 Euro). Wer jetzt Lust auf sein eigenes Lou Board bekommen hat, der kann die Kampagne bei Kickstarter unterstützen. Möglich ist dies noch 23 Tage (bis Ende Mai 2017).

Mir gefällt das Konzept und die Umsetzung vom Lou Board trotzdem ausgesprochen gut. Wer weiß, vielleicht investiere ich ja auch noch in das Projekt..

 

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