E Skateboard Loaded Unlimited Race Kit Test

E-Skateboard Loaded – Unlimited Race Kit im Test

Unbezahlte Werbung: E Skateboards sind inzwischen längst nichts ungewöhnliches mehr. Bei Strongg haben wir in der Vergangenheit bereits verschiedene E Skateboards getestet. Im Gegensatz zum E Scooter gibt es für E Skateboards keinerlei Straßenzulassung. Spaß machen die elektrisch angetriebenen Skateboards dennoch. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten habe ich mir persönlich noch kein E Board zugelegt. Nachdem die amerikanische Marke „Loaded“ nun vor einiger Zeit selbst etwas in dieser Richtung auf den Weg gebracht hat, war mein Interesse wieder vollends geweckt.

Im Unterschied zu den bislang weit verbreiteten E Skateboards, hat Loaded einen anderen Ansatz gewählt. Denn das E Skateboard von Loaded gibt es wahlweise komplett mit Motor und Board, sowie als „Kit“. Weiter kann man zwischen verschiedenen Antrieben wählen. In der größten Version gibt es 2 Akkus und 2 Motoren. Das besagte Kit nennt sich „Loaded Unlimited Race Kit„.

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Der Clou daran: Entscheidet man sich für die Kit Version, kann man die Achsen samt Rollen und Akkus an seinem Lieblingsboard anbringen.

E Skateboard: Dein Lieblingsboard mit Motor

E Skateboard Loaded Unlimited Test
In meinem Fall habe ich mit dem Loaded Unlimited Race Kit mein Chubby Unicorn zum elektrischen Skateboard gemacht.

Ich hatte gleich verschiedene Ideen. Zunächst einmal habe ich das Race Kit am Chubby Unicorn angebracht. Auf die Details zum Antrieb und dem Anbau gehe ich später genauer ein. Obwohl ich seit meinem 7. Lebensjahr auf Boards unterwegs bin, so war es doch ein ziemlich eigenartiges Gefühl plötzlich so viel Wumms unter den Füssen zu haben.

Über die Fernbedienung und App auf dem Smartphone lässt sich der Antrieb konfigurieren. Wir haben für den Anfang die Geschwindigkeit auf 23 km/h begrenzt. Bei teils feuchter Straße eine gute Idee. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, wie unfassbar schnell sich 20+ km/h anfühlen können. Wenn man bedenkt, dass der Motor eine Spitzenleistung von 50 km/h bringen kann, dann sollte man besser viel Zeit damit verbringen sich mit dem Board vertraut zu machen.

Was bisher geschah: Das Loaded Unlimited Race Kit
Bezogen haben wir das Race Kit über HW Shapes aus Rostock. Die Lieferung erfolgte prompt und der Aufbau war dank der beiliegenden Informationen keine große Sache. Zunächst haben wir geschaut was wir an Boards vorrätig hatten. Die Wahl fiel schnell auf das Chubby Unicorn Deck. Hier mussten nun die Rollen abgebaut und durch die Rollen des Race Kits ersetzt werden. Die Achse mit den Motoren in den Rollen, mussten wir abbauen. Darunter kamen Shock Pads, unter diese die Halterung für die Akkus und darauf die Achse. Hierzu lagen dem Set entsprechend längere Schrauben bei. Alles in allem hält sich der Aufwand des Umbaus stark in Grenzen.

Je nach Board muss man ein bisschen aufpassen, ob die Schrauben von der Länge her ausreichen. Sind die Achsen nämlich im Board eingelassen, dann muss man mit Shock Pads arbeiten, um die Vertiefung auszugleichen. Kein Problem, denn es liegen entsprechende Pads bei. Nachdem die Achsen mit den Rollen des Race Kits versehen worden sind, zogen wir nochmals alle Schrauben nach und kontrollierten, ob alles „sitzt“.

So sieht das umgebaute Chubby Unicorn Deck jetzt aus..

Jetzt kam die App an der Reihe. Diese bekommt man kostenlos über den App Store. Damit man die App vollständig nutzen kann, ist eine Registrierung mit E-Mail Adresse notwendig. Erst wenn man seine E-Mail Adresse bestätigt hat, stehen alle Funktionen der App zur Verfügung. Bevor wir mit dem Testen beginnen konnten, wollte die Firmware zunächst noch aktualisiert werden.

Vor der Aktualisierung war die Höchstgeschwindigkeit auf 38 km/h beschränkt. Nach der Aktualisierung konnte die Höchstgeschwindigkeit auf 43 km/h erhöht werden. Nach ein wenig hin und her klicken, gelang es uns schließlich diese auf 50 km/h anzupassen.

E Skateboard Loaded Unlimited Race Kit Test

Bislang haben wir das Race Kit von Loaded mit 3 Personen getestet. Ein Tester probierte den Schnecken Modus (bis 15 km/h), ein anderer den Eco Modus (bis 23 km/h) und ein weiterer eine individuelle Konfiguration aus (bis maximal 50 km/h). Bislang liegt der von uns getestete Top Speed bei gemütlichen 34 km/h.

Bis wir höhere Geschwindigkeiten testen werden, müssen wir uns noch mal Gedanken über die Einstellung der Achsen machen. Aktuell wird es nämlich ab 25 km/h recht unruhig und das wiederum beunruhigt uns ein (klein) wenig. Daher werden wir ggf. die Bushings tauschen oder zumindest die Achsen etwas härter einstellen.

Was ist das Loaded Unlimited Race Kit?

E Skateboard Loaded Unlimited Race Kit Test

Bei dem Produkt handelt es sich um einen High End Antrieb für Skateboards. Dieser besteht aus 4 Rollen, 2 Akkus, einer Fernbedienung und einem Ladegerät. In 2 der 4 Rollen ist jeweils ein Antrieb verbaut, dieser wird über Kabel mit den Akkus verbunden. Die Akkus können vom Board abgenommen und z.B. ausgetauscht werden. Auch ist es möglich nur einen Motor und einen Akku zu benutzen. Nutzt man beide Motoren, dann bekommt man folgende Leistungen:

  • Höchstgeschwindigkeit: 43,5 km/h (bzw. 50 km/h nach Freischaltung)
  • Reichweite: 21 km
  • Gewicht: 4 kg
  • Steigungsfähigkeit: 20°

Je nach Fahrergewicht und Untergrund können diese Werte allerdings variieren. Bereits die ersten Testfahrten haben eindrucksvoll bewiesen, die Motoren halten was versprochen wird. Die 3 Testfahrer konnten alle bestätigen, dass sowohl die Beschleunigung, als auch die Geschwindigkeit an sich zuverlässig und schnell von den Motoren geliefert wird.

Zur Reichweite und der Steigungsfähigkeit liegen uns zu diesem Zeitpunkt noch eine Ergebnisse vor. Grundsätzlich kann man aber bereits jetzt sagen: Selbst geübte Fahrer sollten sich entspannt mit dem Antrieb vertraut machen.

Lieferumfang, was bekommt man?

E Skateboard Loaded Unlimited Race Kit Test
Interessante Sache: Der Antrieb des elektrischen Skateboards steckt in den Rollen!

Das Loaded Unlimited Race Kit kommt mit dem folgenden Lieferumfang zu Dir nach Hause:

  • 2 Orangatang Rollen mit Motoren
  • 2 Orangatang Caguama Standard Rollen (mit Loaded Jehu V2 Kugellagern)
  • 2 Akkus
  • 2 Core (Motor Controller)
  • Dual Baseplate
  • Ladegerät
  • Fernbedienung
  • Skate Tool & Assembly Kit

Die technischen Details im Überblick
Um in Fahrt zu kommen und den Antrieb nutzen zu können, muss Du zunächst auf 2 km/h beschleunigen. Vorher startet der Antrieb nicht. Besonders cool: Der Antrieb verfügt über eine Bremsfunktion. Das Besondere daran ist, dass hier Regeneratives Bremsen zum Einsatz kommt. Beim Bremsen wird also Energie zurückgewonnen. Was mir außerdem gut gefallen hat, ist die App.

Über diese kann man die Leistung des Antriebs genau anpassen. So können beispielsweise Beschleunigung, Bremsverhalten und Höchstgeschwindigkeit individuell angepasst werden.

Die Fernbedienung verfügt außerdem über zwei coole Funktionen und zwar: Cruise Control (Geschwindigkeit halten) und „Nitro“. Bei Nitro handelt es sich um einen extra Geschwindigkeit-Boost. Den Boost muss man allerdings mögen, für den Anfang eher nicht zu empfehlen.

Der Antrieb des Loaded Unlimited Race Kits steckt in den Rollen. Dabei handelt es sich um einen maßgeschneiderten, extra kraftvollen Motor mit Unmengen an Drehmoment und einer Orangatang Ummantelung. Die Akkus sind nicht nur kraftvoll und robust, sondern außerdem auch „Flug freundlich“ und können daher im Flugzeug mitgenommen werden. Durch die Orangatang Motorverkleidungen und Standard Orangatang Caguama Rollen erhält man ein spitzen Abrollverhalten, viel Haftung und Vibrationsdämpfung.

  • Maximales Fahrergewicht: Getestet bis 110 kg
  • Durchmesser Rollen: 85 mm
  • Kontaktfläche: 58 mm
  • Power: 840 W MAX
  • Ladezeit: 80 Minuten
  • Batterie Typ: Lithium-ionen
  • Konnektivität: CAN bus für andere Batterien und Kerne

Loaded Unlimited Race Kit: Der Test

E Skateboard Loaded Unlimited Race Kit Test

Bislang haben wir das Race Kit ausgepackt, an einem Longboard angebracht und erste Testfahrten absolviert. Die Tester aus verschiedenen Gewichts- und Erfahrungsstufen haben dabei bisher 3 Modi ausprobiert. Der Schnecken Modus ist auf ca. 15 km/h begrenzt. Die Grenze beim Eco Modus liegt bei 23 km/h und im individuellen Setup haben wir keine Begrenzung gesetzt. Daher sind zumindest theoretisch bis zu 50 km/h möglich. Im Schnecken Modus wurde der Antrieb sowohl im liegen, sitzen, als auch im stehen getestet. Dabei zeigte sich, dass man in diesem sehr begrenzten Modus schnell ein gutes Gefühl für die Funktionsweise des Antriebs bekommt.

Bereits nach wenigen Minuten konnte daher in den Eco Modus gewechselt werden. Anfangs war es dabei allerdings noch sehr gewöhnungsbedürftig ohne eigenes Zutun Geschwindigkeiten von bis zu 23 km/h zu erreichen. Auch das Bremsen erforderte etwas Umgewöhnung. Wo man üblicherweise mit einem Fuss bremst, kann man mit dem Race Kit von Loaded auf dem Board stehen bleiben und über die Fernbedienung bremsen. Hierzu ist es allerdings notwendig wirklich vorsichtig zu bremsen. Auch hilft es, wenn man während des Bremsvorgangs das Gewicht vorsichtig verlagert.

E Skateboard Loaded Unlimited Race Kit Test

Generell scheint der Antrieb sehr feinfühlig zu sein. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten kann es daher sinnvoll sein, die Sensibilität der Fernbedienung herabzusetzen. Wo Ruckler bei 20 km/h noch schnell ausgeglichen oder abgefangen werden können, dürfte dies bei höheren Geschwindigkeiten schnell brenzlig werden.

Dank der App ist die Individualisierung der Fernbedienung bzw. des Antriebs jedoch kein Problem. Was darüber hinaus auch positiv aufgefallen ist: Die Anleitung ist sehr gut geschrieben. Hält man sich an die Anweisungen, dann bleibt alles fest. Dies haben wir gerade nach den ersten Testfahrten immer wieder geprüft. Sowohl die Rollen, als auch die Verbindung der Achsen zum Deck saßen trotz teils erheblicher Vibrationen fest.

E Skateboard Test und das Wetter
Ich sitze inzwischen seit einigen Monaten an diesem Test und irgendwie ist kein Ende in Sicht. Nach den Testfahrten folgte in den letzten Wochen nichts mehr. Ständig machte uns das Wetter einen fetten Strich durch die Rechnung. Regen, Schnee, Nässe satt. Inzwischen scheint das Wetter endlich beständiger zu werden. Damit können wir auch endlich weiter testen. Was sich in der Zwischenzeit gezeigt hat ist übrigens auch ziemlich interessant.

Die Akkus halten die Spannung und müssen nicht ständig wieder aufgeladen werden. Mit einer Ladung sind wir im Schnitt mehrere Stunden weit gekommen. Hierzu gilt allerdings zu sagen, dass dies meist in 30 Minuten Segmenten geschah. Sprich, halbe Stunde gefahren, E Skateboard wieder weggelegt und an einem anderen Tag wieder 30 Minuten gefahren. Hier hätte ich persönlich erwartet, dass ein Aufladen öfter notwendig sein würde.

Update folgt – versprochen!
Informationen rund um die Akkus (Lebensdauer, Leistung und ggf. Leistungsabfall), eventuelle Schwachstellen, sowie natürlich all den positiven Aspekten kommen im Update. Für die nächsten Wochen ist jetzt erst einmal Strecke machen angesagt. Bislang musste sich das Loaded Unlimited Race Kit noch nicht so richtig beweisen. Eben dies wird sich (sofern das Wetter denn so bleibt) in den kommenden Wochen ändern. Ein Update folgt, sobald wir ausreichend Informationen zusammengetragen haben.

Gerne könnt Ihr eure Fragen über die Kommentarfunktion posten, diese werden wir dann so gut es geht beim Testen berücksichtigen oder wenn möglich sofort beantworten. Gibt es unter euch schon Leute, die ein E Skateboard zur Fortbewegung nutzen? Rechtlich ist genau das ja ein schwieriges Thema, da elektrische Skateboards nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind.

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