Freecross Test


Freecross Straße Test
Freecross, Crosstrainer-Fahrrad

Auf der Suche nach ausgefallenen Sportgeräten, stieß ich auf ein “Freecross” genanntes Spezialfahrrad. Das Gerät verbindet Fahrrad und Crosstrainer. Mit diesem ausgefallenen Sportgerät kann man den Crosstrainer mit auf die Straße nehmen. Anstelle von Pedalen, verfügt das Freecross über Trittflächen, ähnlich wie bei einem Crosstrainer. Die Trittflächen sind mit einer Kette verbunden, welche das Hinterrad antreibt. Der Bewegungsablauf entspricht dem, den man auf einem Crosstrainer hat.

Mit einem Anschaffungspreis von ca. 2.500 Euro aufwärts, ist dieses Sportgerät nichts, was man sich mal soeben kauft. Trotzdem wollte ich dieses Gerät unbedingt testen! Zum Glück habe ich eine Firma gefunden, welche ein Freecross vermietet. Nachdem ich die Firma kontaktiert hatte, bot man mir einen kurzfristigen Termin an. Auf Wunsch wird das Gerät bis vor die Haustür geliefert. Ich habe die Lieferung in Anspruch genommen und hatte daher die Möglichkeit das Freecross direkt vor der eigenen Haustür auszuprobieren.

Erste Erfahrungen mit dem Freecross

Am Anfang war es schon etwas ungewohnt und wackelig, nach einigen Minuten bekam ich den Dreh aber heraus und konnte mich schnell und sicher fortbewegen. Die Lenkung des Freecross ist etwas gewöhnungsbedürftig, da man durch Gewichtsverlagerung lenkt. Einen traditionellen Lenker hat das Freecross nicht. Selbstverständlich hat das Freecross auch Bremsen. Um genau zu sein, verfügt es über 2 Scheibenbremsen. Außerdem hat es auch eine Gangschaltung, diese wird über den rechten Griff bedient. Die Gangschaltung hat mir bei meinem Test wirklich sehr geholfen.

Im 6. Gang kam ich ohne größere Anstrengung auf gerade Strecke auf 29 km/h. Das Gefühl bei 29 km/h ist echt beeindruckend. Dank der beiden Scheibenbremsen konnte ich aber schnell und sicher wieder bremsen. Klar ist natürlich auch, dass man die Blicke der Passanten sicher hat, wenn man mit diesem etwas anderen Fahrrad unterwegs ist. Ein bisschen komisch fühlte es sich schon an, aber der Spaß hat doch ganz klar überwogen.

 

Die Verarbeitung des Freecross wirkte sehr hochwertig. Es gab kein Klappern, keine lockeren Teile, Bremsen, Gangschaltung und die Lenkung funktionierten Einwandfrei. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten, dürfte für die meisten Personen eine Anmietung des Freecross die interessanteste

Freecross Test nah
Freecross, anmutiges Fitness-Dreirad

Möglichkeit sein. Ich habe das Freecross in Greifswald bei der Firma Orthopädie-Technik-Service Aktiv GmbH gemietet.

Die Kosten für die Vermietung betragen 20 Euro pro Tag, 50 Euro pro Wochenende oder 100 Euro pro Woche. Für die Anlieferung bzw. Abholung fallen 15 Euro an.

Details zum Angebot sind hier zu finden: Freecross mieten in Greifswald. Ob Ihr ein Freecross in eurer Nähe mieten könnt, zeigt euch die Partner-Karte auf der Webseite freecross.eu/de.

Fazit
Das Freecross ist eine coole Möglichkeit, um Mal auf eine etwas andere Art und Weise etwas für die eigene Fitness zu tun. Das fahren von Kurven ist mit dem Freecross ein echtes Erlebnis! Mit Anschaffungskosten von ca. 2.500 Euro ist das Freecross nichts für jeden Geldbeutel. Die Mietangebote starten bei ca. 20 Euro pro Tag und sind daher eine gute Alternative zu einem Kauf.

Nachtrag
Leider sind sie oben genannten Miet-/Leihangebote nicht mehr verfügbar. Wer sich dennoch eine Probefahrt gönnen möchte der kann sich diesbezüglich auf der Herstellerseite freecross.fit melden.

Du fährst selbst Freecross? 
Wenn du wichtige Informationen zum Thema hast die hier noch fehlen, schreib uns doch einen Kommentar und teile deine Erfahrungen. Falls du dich für Freecross interessierst, wichtige Fragen aber noch offen sind freuen wir uns natürlich auch über einen Kommentar.

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