Trimm-Dich-Pfad


Revival: der Trimm-Dich-Pfad ist zurück

Bereits in den 70er Jahren beschloss der Deutsche Sportbund dafür zu sorgen, dass wirklich jeder die Möglichkeit haben sollte, kostenlos etwas für die eigene Fitness zu tun. Das war lange bevor der Boom der Fitnessstudios ausbrach. Die Möglichkeit kostenlos in freier Natur Sport machen zu können und dabei einfach verschiedene Stationen abzulaufen, kam an und die Trimm-Dich-Pfade wurden zu einem riesigen Erfolg.

Trimm-Dich-Pfad Anlagen
Zu finden waren die Anlagen meistens im Wald. Jede Station verfügte über einfache Sportgeräte, diese waren mit einer Tafel versehen. Auf der Tafel befand sich eine kurze, leicht verständliche Anleitung. Das geniale an dem Konzept dieser Anlagen war, jeder konnte sie benutzen. Denn Alter, Fitness oder Kondition spielten keine große Rolle.

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Das Sterben der Anlagen
In den 90er Jahren ließ das Interesse immer stärker nach und irgendwann, war es einfach viel cooler in Fitnessstudios zu gehen oder einen Personal Trainer anzuheuern. Dies führte dazu, dass die Anlagen kaum noch genutzt worden sind. Letztlich fingen einige Städte dann irgendwann damit an, die verbleibenden Anlagen abzubauen. Sehr, sehr schade, aber aus wirtschaftlicher Sicht natürlich durchaus nachvollziehbar.

Kommt jetzt das Revival?

Inzwischen entdecken immer mehr Sportler die Vorzüge der Trimm-Dich-Pfade für sich. Die Vorteile hatte ich zu Beginn ja schon aufgezählt. Die Beliebtheit der Anlagen scheint mittlerweile wieder zu steigen. Immer öfter sieht man wieder Sportanlagen in Parks und Wäldern, teilweise werden diese sogar durch Beschilderungen beworben.

Trimm-Dich-Pfad
Trimm-Dich-Pfad

Doch seit der Erfindung der Pfade ist viel Zeit vergangen (ca. 35-40 Jahre!). Da ist natürlich klar, dass auch in Sachen Entwicklung einiges passiert ist.

Die Trimm-Dich-Pfade unserer Zeit sind längst nicht mehr mit denen aus den 70er oder 80er Jahren zu vergleichen.

Heute kommen ausgeklügelte, outdoor Fitnesslösungen zum Einsatz, die deutlich mehr Muskelgruppen trainieren können und die Städte lassen sich das richtig was kosten!

Altes Produkt, neuer Name
Auch der Name Trimm-Dich-Pfad wurde geändert. Sucht man heute einen Trimm-dich-Pfad, hält man besser nach einem “Vita Parcours” Ausschau, denn so werden die Trimm-dich-Pfade heute genannt. Zum Glück ist das Konzept nicht verändert worden. Nach wie vor gilt: der Sportler läuft eine fest definierte Route und stoppt unterwegs an verschiedenen Stationen.

Trimm-Dich-Pfad = Fitnessstudio-Killer?
Gut denkbar, dass einige Fitnessstudios auf lange Sicht einen Mitgliederschwund bemerken könnten. Schließlich haben die Trimm-Dich-Pfade oder auch Vita Parcours einige Vorteile gegenüber den Muckibuden. Zu allererst kostet das Training nichts, man ist nicht an Öffnungszeiten gebunden, trainiert in der Natur, kann gemeinsam mit Freunden trainieren und als Frau läuft man auch nicht Gefahr angeglotzt zu werden.

Das ist aber längst noch nicht alles! Der Trimm-dich-Pfad kann noch mehr: die frische Luft ist nachweislich gut für die Atemwege UND beim Training auf dem Trimm-Dich-Pfad geht man im Wald joggen und trainiert gleichzeitig verschiedene Muskelgruppen. Eine wirklich feine Sache!

Fazit: kostenlos trainieren

Ich habe die guten alten Trimm-dich-Pfade total vergessen, ehrlich! Seit Jahren habe ich nicht mehr an diese Fitnessmöglichkeiten im Wald nachgedacht. Was hälst Du von dieser Möglichkeit, kostenlos etwas für Deine Fitness zu tun?

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