Schwimmen und Tauchen mit CI


Schwimmen und Tauchen mit CI
Schwimmen und Tauchen mit CI

Warum ein Beitrag über Schwimmen und Tauchen mit CI und was bedeutet CI überhaupt? Ich habe mich entschlossen dieses Thema als Gastbeitrag auf die Seite zu bringen, da es ja auf strongg.com um Sport und Erlebnisse geht. Durch ein spezielles CI ist es seit kurzer Zeit nun auch für hörgeschädigte Menschen möglich, schwimmen und sogar tauchen zu gehen – ohne dabei nichts hören zu können. Eine ziemlich fortschrittliche und spannende Entwicklung wie ich finde!

Was ist ein CI?
Ganz einfach, CI ist eine Abkürzung und steht für Cochlear Implantat. Dieses ermöglicht es hörgeschädigten Menschen zu hören. Außerdem trägt es dazu bei, dass sich hörgeschädigte Menschen nicht zwangsläufig mittels Gebärdensprache verständigen müssen.

Hinweis: dieser Gastbeitrag ist zuerst in den Fachzeitschriften Spektrum Hören und Audio Infos erschienen

„Unter Wasser ist es ja ziemlich laut…“
Jonas und Sandra Enzmann über Erfahrungen mit der weltweit ersten wasserdichten CI-Lösung, die hinter dem Ohr getragen wird. Beim Schwimmen, Tauchen oder Duschen hören können? Was für Menschen ohne Hörschädigung eine Selbstverständlichkeit ist, bietet die Firma Cochlear® für die Nucleus®-Serie mit Aqua+ jetzt auch an: Eine wasserdichte CI-Lösung, die wie gewohnt hinter dem Ohr getragen werden kann.

Schwimmen und Tauchen mit CI – die Vorteile

Welche Vorteile das CI-Trägern sowie Eltern von CI-versorgten Kindern bietet, erfuhren wir bei einer Begegnung mit Jonas Enzmann (14) aus Leipzig und seiner Mutter Sandra Enzmann. Verabredet sind wir im Schwimmbad. Jonas Enzmann (14), Schüler eines Sportgymnasiums und erfolgreicher Florettfechter, ist übers Wochenende in der Stadt, gemeinsam mit seiner Mutter.

Als ich – mit etwas Verspätung – die mondäne Halle des alten Berliner Stadtbads betrete, erwartet mich Sandra Enzmann auf einer der steinernen Bänke. Jonas hingegen ist schon im Wasser. Von der Bank aus beobachten wir, wie Jonas Bahn für Bahn das sich spiegelnde Blau des Beckens durchquert. Mehrmals schwimmt er in schnellen Zügen an uns vorbei.

Dann hält er auf einen der Startblöcke zu, zieht sich hinauf auf den Beckenrand. Er steigt auf den Startblock, springt, taucht vom Grund des Beckens auf und schwimmt weiter zu einem der Wasserspeier. Riesige, von einer grünen Patina überzogene Walrösser, auf deren Rücken kleine Putten reiten.

Zwischen den langen Walrosszähnen ergießt sich ein kraftvoller Wasserstrahl in das helle Becken. Jonas steht nun inmitten dieser „Walross-Dusche“. Wasser trommelt auf seinen Kopf, rinnt über die Schulter hinab. Jetzt erst blickt er zu seiner Mutter hinüber. Er sieht mich und ruft etwas. Ich grüße zurück, rufe ihm zu, dass er ruhig weiter schwimmen und seinen Spaß haben soll. Da taucht er erneut ab.

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