Elektro GoKart Test


Das Crazy Cart von Razor

Mit den Crazy Cart’s auf dem Drift Track

Nachdem wir uns letztes Jahr bereits einmal testweise einen kleinen und recht improvisierten Drift Track gebaut hatten, wollten wir es nun abermals wissen. Inzwischen haben wir durch den Action Playground ganz andere Möglichkeiten und so kam es, dass wir in den letzten Wochen immer wieder, verschiedene Drift Tracks aufbauten. Vor zwei Wochen haben gemeinsam mit unseren Rostocker Mit-Testern einen weiteren Versuch gestartet.

Im Gegensatz zu den Kisten und Messewänden, welche wir zuvor als Hindernisse verwendet hatten, nutzen wir dieses Mal lediglich kleine Pylonen. Auch lag der Fokus nicht mehr darauf, möglichst hohe Hindernisse aufzubauen, sondern eher darauf, Hindernisse in Form einer Strecke zu nutzen. Die Strecke sollte nach Möglichkeit durchfahren werden, ohne dabei die Pylonen zu berühren.

Die Crazy Carts waren schnell einsatzbereit, jetzt fehlten nur noch die Helme und ein bisschen Nebel und schon konnte es los gehen! Ich möchte an dieser Stelle übrigens noch darauf hinweisen, dass unsere Fahrer erst zum zweiten bzw. ersten Mal mit den Crazy Carts gefahren sind. Der Lernfortschritt ist wirklich enorm und es braucht gerade einmal 10-15 Minuten bis man sich an die Handhabung des Carts gewöhnt hat.

Crazy Cart fahren: was kann man erwarten?
Stell Dir vor Du sitzt nur eine Hand breit über dem Boden und saust mit fast 20 km/h durch die Gegend. Du hast dabei auch noch die Möglichkeit, das Crazy Cart um 360 Grad zu drehen, seitlich zu fahren (driften) und die Reifen quietschen zu lassen. Da kommt echtes Rennbahn-Feeling auf, Adrenalin und Bauchkribbeln sind garantiert.

Nachdem der erste Nervenkitzel verflogen ist, wirst Du schnell neugierig: kann ich mit dem Crazy Cart wirklich driften, ohne die Pylonen umzuhauen? Du startest Versuch nach Versuch und wirst immer besser und schnell stellst Du fest: es ist tatsächlich möglich mit diesem Teil zu driften und es macht unfassbar viel Spaß!

Es gibt allerdings nicht nur Vorteile, leider. Gerade Anfänger kriegen bei den ersten Versuchen ziemlich schnell müde Arme. Das Crazy Cart wird direkt gelenkt und daher geht das Lenken sehr in die Unterarme. Dann wäre da noch die Laufzeit des Akkus, je nach Gewicht und Fahrstil ist nach 30 bzw. 25 Minuten Feierabend.

Was kostet ein Crazy Cart?
Ursprünglich sollten die Crazy Carts für 549 Euro in Deutschland verkauft werden. Doch mit der Markteinführung lag der Preis bei 499 Euro. Inzwischen ist der Preis weiter gesunken, aktuell sind Crazy Carts für um die 390 Euro zu haben.

Preis/Leistung
Über die Verarbeitung kann man nicht meckern. Das Crazy Cart kann auch problemlos von Personen gefahren werden, die über 63 kg wiegen (z.B. 90+). Einzig die Abnutzung der hinteren Rollen beschleunigt sich. Davon abgesehen sollte man die hinteren Rollen aber sowieso durch bessere Rollen ersetzen. Der Akku hält leider nur 20-30 oder im besten Fall 35 Minuten. Danach muss das Elektro GoKart für bis zu 6 Stunden an den Strom.

Einerseits bietet das Crazy Cart unfassbar viel Action, Spaß und Freude, andererseits sind 400 Euro auch sehr viel Geld. Zum Thema Preis/Leistung würde ich sagen: das Crazy Cart ist nicht für Leute geeignet, die keine große, asphaltierte Fläche in der Nähe haben. Denn diese ist zwingend erforderlich, dann lohnt sich die Anschaffung auch. Hat man keine derartige Fläche vor der Tür oder in der näheren Umgebung, dürfte sich die Anschaffung nicht auszahlen.

Fazit

Eigentlich habe ich bei Preis/Leistung schon alles gesagt. Das Crazy Cart macht unfassbar viel Spaß und ich persönlich möchte unsere 3 Carts nicht mehr missen. Allerdings haben wir auch das große Glück, eine recht große Fläche nutzen zu können. Hat man keine geeignete Fläche oder muss das Cart erst mit dem Auto irgendwo hin fahren, dann lohnt sich meiner Meinung nach die Anschaffung nicht.

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