Cuponk im Test


Wenn man es ganz genau nimmt, ist Cuponk ein ungeheuer einfaches Spiel. Der Ball muss in den Becher. Geschafft? Gewonnen! Aber ganz so leicht machen es die Entwickler einem dann doch nicht.

Außerdem ist ja auch das “Wie kommt der Ball in den Becher?” interessant. Wirft man ihn einfach nur so in den Becher wird das auf Dauer ja langweilig. Also haben sich die Entwickler ein cleveres Spielkonzept überlegt. Wie genau Cuponk funktioniert, stellen wir euch in diesem Testbericht vor.

Cuponk ist wie Beerpong. Nur ohne Bier.

Wenn ihr Cuponk auspackt ist zunächst einmal der Becher auffällig. Vergleichbar mit einem mittelgroßen Becher von McDonald’s, macht der Becher auch noch Geräusche und blinkt auf wenn ihr einen Ball versenkt habt.

Aber dazu später mehr. Eine weitere Besonderheit ist die Rampe, welche sich nach dem zusammenfalten passgenau an den Becher clippen lässt. Außer den 2 Cuponk-Bällen liegt dem Paket noch ein Paket mit Aufgabenkarten bei.

Diese sind nach Schwierigkeitsgrad sortiert und bringen euch entweder mehr oder eben weniger Punkte. Nachdem ihr 2 LR6 Batterien in den Becherboden eingelegt habt, kann es auch schon losgehen.

Und so wird gespielt
Wenn ihr mögt, schaltet euren Cuponk Becher ein (wir haben ihn nach einer Weile abgeschaltet, denn irgendwann werden die Sounds nervig). Ob du allein oder mit deinen Freunden spielst ist gar nicht so wichtig. Nimm dir eine Aufgabenkarte und erfülle die Aufgabe. Hast du sie geschafft, kannst du dir eine neue Karte nehmen.

Sobald du eine der Aufgaben nicht im ersten Versuch schaffst, ist der nächste Spieler an der Reihe. Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt. Denkbar simpel, aber die Aufgaben haben es wirklich in sich. Nach ein wenig probieren, hat es bei uns schon ganz gut geklappt. Aber ein paar der Aufgaben scheinen fast unmöglich zu lösen zu sein.

Besonders diejenigen der Schwierigkeit 5 sind ausgesprochen schwierig. Nachdem uns bei ein paar Aufgaben der Stufe 3 die Lust auf die vorgefertigten Spielszenarien vergangen war, haben wir Cuponk genau so genutzt wie vorgesehen und uns überall nach möglichen Tricks umgesehen. Was dabei herauskam seht ihr im Video.

Was kostet Cuponk?
Wir haben unser Spiel für schlappe 12 Euro im örtlichen Marktkauf erstanden. Im Internet findet ihr allerdings noch viele weitere Sets. Unser Modell ist ein Gorillanator und hat eine speziell geformte Rampe. Andere Sets enthalten andere Aufgaben und ebenfalls ganz unterschiedlich geformte Rampen. Schaut euch einfach ein wenig um, ihr werdet bestimmt fündig.

Preis/Leistung
Das man an das Spiel so leicht herankommt hätten wir auch nicht gedacht. Zumal der Becher und die Rampe in dieser Version nur im vereinigten Königreich zu haben ist. Sie hier im Supermarkt zu finden war wohl doch eher Glück als Verstand.

Trotzdem beeindruckt das Spiel mit guter Verarbeitung und guter Transportabilität. Lediglich die Rampe in unserer Version ist etwas sperrig. Trotzdem funktioniert der Auf- und Abbau tadellos und schnell. Super Sache, wenn man ein gutes Spiel für vergleichsweise wenig Geld bekommt.

Fazit

Uns hat Cuponk richtig viel Spaß gemacht. Natürlich wird es Leute geben, die in Cuponk nicht mehr sehen als einen Trinkbecher und einen Tischtennisball. Beides zusammen ist ja bei weitem nicht so teuer wie Cuponk.

Trotzdem ist das Spiel cool gemacht und die Aufgaben echt knifflig. Die Verarbeitung ist okay und die Sounds kann man zur Not abstellen. Was uns besonders gefallen hat ist die Tatsache, dass man seine Umgebung mit in das Spiel einbeziehen kann.

Eine Wand, ein Tisch, ein Stuhl. Alles darf genutzt werden und je spektakulärer der Shot, desto höher der Respekt der Kumpel. Legt los und Cuponkt was das Zeug hält. Was ist eure Meinung zu Cuponk? Ab in die Kommentare damit. Unter diesem Beitrag habt ihr dafür Platz.

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