Clownbike Mini Fahrrad im Test

Clown Bike – Mini Fahrrad im Test

Unbezahlte Werbung: Über die Jahre haben wir schon einige, kleine Fahrräder ausprobiert. Das Clown Bike setzt allen die Krone auf. Als wir das Clown Bike zum ersten mal gesehen haben, konnten wir uns nicht vorstellen, wie es möglich sein soll dieses Teil zu fahren. Schaut man sich das Bike an, sieht man alles, was man von einem Fahrrad erwarten würde.

Es ist halt nur sehr klein und zwischen Lenker und Pedalen ist kaum Platz. Doch die Werbung sagte, dieses Teil kann auch von Erwachsenen genutzt werden. Genau das haben wir ausprobiert. Vorneweg gleich eine Warnung, günstig ist dieses kuriose Fahrrad leider nicht gerade. Doch dazu später mehr, schauen wir uns zunächst einmal an, was man für sein Geld bekommt.

Clown Bike – extrem kleines Fahrrad

Von den Maßen her könnte man dieses Mini Fahrrad locker in einer Tasche oder einem Rucksack mit sich führen. Allerdings ist dies nicht zu empfehlen, da das Teil ziemlich viel wiegt. Das Clown Bike macht einen richtig stabilen Eindruck, nichts wackelt. Der Sattel gleicht dem eines normal großen Fahrrads und die Pedale wahrscheinlich ebenso.

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Einen Ständer hat das Clown Bike allerdings nicht. Wenn man das Bike abstellen möchte, dann legt man es entweder auf die Seite oder nutzt eine Halterung, die am Hinterrad abgeklemmt wird. So gesehen könnte man diese natürlich als Ständer betiteln, allerdings sind Fahrradständer ja für gewöhnlich am Fahrrad angebracht. Doch kommen wir zu dem was wirklich zählt: Fährt das Clown Bike bzw. können Erwachsene tatsächlich damit fahren? Die kurze Antwort lautet: Ja. Allerdings gibt es ein dickes Sternchen hinter dem “Ja”.

Ausprobiert – das extreme kleine Fahrrad im Test
Clown Bike im Test
Bevor unser Test starten konnte, mussten wir das Clown Bike zunächst zusammenbauen. Werkzeug lag bei und wirklich viel gab es nicht zu montieren. Schwierig war lediglich, die Bauteile (Sattel und Lenker) fest genug zusammenzuschrauben. Das dauerte länger als wir erwartet haben. Die Pedalen waren super einfach und schnell angebracht und so konnte es dann auch schon los gehen. Das dachten wir zumindest. Den Anfang machte mal wieder ich und junge hatte ich Probleme.

Ich dachte mir nur so, was soll schon passieren – ich setze mich drauf und fange an zu strampeln, fertig.

Was ich dabei nicht berücksichtigt hatte, war dass Lenker, Sattel und Pedale extrem nah beieinander lagen. Hinsetzen und den Lenker festhalten klappte recht schnell. Die Balance zu halten war zwar nicht ganz einfach, aber irgendwann klappte es. Schwieriger war es die Füße auf die Pedalen zu kriegen. Egal wie hart ich mich anstrengte, es schien nicht möglich zu sein. Aufgrund der niedrigen Sitzposition hatte ich die Knie gefühlt direkt im Gesicht. Balance halten während die Füße so gerade eben auf die Pedalen kamen? Undenkbar.

Doch die Videos im Netz zeigten dass es möglich sein muss. Ich selbst habe doch erwachsene Menschen auf diesem Teil hin und her flitzen sehen. Besonders kurz wirkten diese Personen auch nicht. Also was ist der Trick, wie fährt man das Clown Bike? Die Lösung fand sich nach eifrigem hin und her probieren. Für mich hat es am Ende am besten funktioniert, wenn ich die Oberschenkel ganz weit nach außen gestreckt und lediglich den Hacken auf die Pedale gesetzt habe. Erste kurze, sehr wackelige Versuche folgten. An Kurven war jedoch noch lange nicht zu denken. Irgendwie kippte ich ständig irgendwo hin.

So vergingen einige Versuche. Doch ich lies nicht locker und fand schließlich eine Position, leicht nach vorne gebeugt und die Oberschenkel weit nach außen gestreckt. Plötzlich konnte ich einigermaßen sicher strampeln und dabei auch ganz vorsichtig Kurven fahren. Unsere jüngeren Tester hatten dagegen keinerlei Probleme. Alle unter 1,40 Meter sind auf dem Clown Bike mehr oder weniger sofort hin und her gefahren. Die Tester mit 1,60 Meter und mehr hatten die gleichen Probleme wie ich. Meist hat es rund 20-25 Minuten gedauert bis man den Dreh raus hatte.

Lustig ja – Fahrradfahren nein

Clown Bike im Test
Hier noch eine Warnung. Es macht mega Spaß und sieht urkomisch aus. Aber, Fahrradfahren ist das nicht. Die Übersetzung ist so klein, dass man wie ein Irrer strampeln muss um in Bewegung zu bleiben. Strecke legt man währenddessen kaum zurück. Als Fortbewegungsmittel ist das Clown Bike daher absolut nicht zu empfehlen. Eigentlich sollte das jedem klar sein, aber hey – ich dachte mir, ich spreche es sicherheitshalber nochmal aus.

Als Partykracher eine tolle Sache. Obwohl es einerseits schwer frustrierend ist, so kann man einfach nicht aufhören weiter zu probieren, bis man zumindest einmal ein paar Meter zurückgelegt hat. Alle drumherum kommen dabei natürlich auch voll auf ihre Kosten. Auf den letzten Veranstaltungen waren die Clown Bikes super gefragt und quasi permanent in Benutzung. Lediglich das Mini Tandem war noch beliebter. Dieses haben wir schon vor einer Weile vorgestellt.

Clown Bike kaufen – das kostet es

Clown Bike im Test

Dass das Clown Bike nicht gerade günstig ist, habe ich ja schon verraten. Der genaue Preis variiert von Händler zu Händler, daher lohnt es sich Zeit in die Suche nach einem guten Angebot zu investieren. Angeboten wir das “Qu-Ax Minibike” für 229,90 – 339,99 Euro zuzüglich Versandkosten.

Für Privatpersonen lohnt sich die Anschaffung unserer Meinung nach allerdings nicht. Da das Clown Bike halt nicht wie ein normales Fahrrad gefahren werden kann, wird es auf lange Sicht vermutlich in irgendeiner Ecke landen. Wer sich trotzdem ein solches Minibike zulegen will, der kann sein Glück bei Portalen wie “Kleinanzeigen.de” probieren. Dort werden immer mal wieder Minibikes angeboten.

Lust das Minibike selbst auszuprobieren? Dann hol’ Dir das Clown Bike als Teil Deiner Strongg Box direkt zu Dir nach Hause! Mehr über die Strongg Box erfährst Du auf der folgenden Seite.

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