Sommerrodelbahn Test


Sommerrodelbahn Test

Werbung: Die Sommerrodelbahn in Bergen auf Rügen habe ich bereits zweieinhalb Jahren getestet. Vor ein paar Wochen war das Wetter gut und so machte ich mich gemeinsam mit Sven vom Strongg Team auf nach Rügen. Die Anlage Vorort wurde bereits 2005 eröffnet. Der Titel Sommerrodelbahn ist eigentlich gar nicht 100% richtig, denn in Bergen auf Rügen kann man sowohl im Winter, als auch im Sommer rodeln gehen.

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Sommerrodelbahn Test: 700 Meter Länge – 27 Meter Höhenunterschied

Die Anlage ist übrigens die nördlichste Sommer- und Winter-Rodelbahn Deutschlands. Obwohl Mecklenburg-Vorpommern eher flach ist, hat die Rodelbahn in Bergen, einen Höhenunterschied von satten 27 Metern. Die Rodelbahn selbst hat eine Länge von über 700 Metern. Auf dem Weg nach unten, geht es durch 7 Steilkurven und über mehrere “Jumps”.

Bevor man am Ziel angekommen ist, geht es zuerst noch in eine Steillage und zum Schluß in einen Kreisel. Zwischendurch wird man dann übrigens noch geblitzt. Während der Fahrt passiert man auch eine Stelle, an der die jeweilige Geschwindigkeit auf einer Tafel angezeigt wird.

Am Ziel angelangt wird man abgebremst und anschließend ganz entspannt per einem Seilzug wieder nach oben gezogen. Wieder oben angelangt, kann man nach dem Aussteigen zum Blitzerautomat gehen. Dort können die Blitzerfotos für 2 Euro/Foto gekauft werden. Auf den Fotos ist selbstverständlich auch die Geschwindigkeit zu sehen.

Der Geschwindigkeitsrekord der Rodelbahn lag bei unserem letzten Test 2013 bei 49 km/h. Dieses Mal lag der Rekord bei sagenhaften 50,54 km/h.

Die Sommerrodelbahn im Test

Der Weg nach Bergen auf Rügen für uns nicht besonders weit. Schon nach gut einer Dreiviertelstunde waren wir da und legten sofort mit dem Test los. Die notwendigen Fahrten kauften wir am Eingang der Rodelbahn. 10 Fahrten gibt es für 15 Euro. Eine Fahrt (für einen Erwachsenen) kostet 2 Euro. Schon konnte es los gehen, für den Anfang haben wir jeder einen Rodel genommen.

Unsere Höchstgeschwindigkeiten lagen dabei immer bei 46-49 km/h. An den Bahnrekord von 50,54 km/h kamen wir einfach nicht ran. Nach einigen Fahrten beschlossen wir dann, es mal zu zweit in einem Rodel zu probieren. Zu unserer Überraschung erreichten wir bei den beiden Fahrten nicht mal mehr unsere eigenen Bestleistungen. Das höhere Gewicht war daher offensichtlich nicht der Schlüssel zum Erfolg.

Sommerrodelbahn: die Technik zählt
Nachdem wir schließlich noch einige, weitere Fahrten kauften, stellten wir dann irgendwann fest: die Technik ist entscheidend. Man muss an den richtigen Stellen bremsen, beschleunigen und sich möglichst gut in die Kurven lehnen. Für den Bahnrekord hat es jedoch trotzdem nicht gereicht. Auch ich habe Sven nicht schlagen können, er lag mit seinen 49,07 km/h deutlich über meinen 47,17 km/h.

Mich hat der Ehrgeiz gepackt und eines ist für mich sicher: ich komme wieder und dann hole ich mir den Titel, versprochen! Doch vorher werde ich mir wohl noch das ein oder andere YouTube Video ansehen und den Profi’s mal genauer auf die Hände schauen.

Übrigens, bei unserem ersten Besuch 2013, gelang es meinen Mittestern und mir nicht mal die 42,12 km/h zu überschreiten. Da haben wir uns dieses Mal aber deutlich verbessert.

Sommerrodelbahn Test – mein Fazit

Wie bereits 2013 hat sich der Besuch meiner Meinung nach wieder einmal voll und ganz gelohnt. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist gut, die Anlage ist top in Schuss und das Personal ist freundlich und gibt darüber hinaus auch den ein oder anderen Tipp. Wer in der Region unterwegs ist, der sollte unbedingt mal Vorort vorbeischauen und dann direkt mal probieren, den Bahnrekord zu knacken!

Comments 6

  1. Klein, fein und absolut preislich ok, da ist mal auch Familienausflug oder in der Gruppe der Spaß garantiert. Mittlerweile gibt es hauptsächlich in den Alpen einige heftige Sommerodelbahnen, mit über 4km Länge und heftige “Hopser” und “Rondell’s” natürlich landschaftlich sehr schön aber nicht ungefährlich. Sind doch viele auf der Bahn, heißt es Vorsicht und Abstand. Leider gibt es “Schmerzfreie Sommerrodler” die Grenzen ausloten und Mütter mit Kinder die Spaß erleben wollen. Speed, Spaß und auf jeden Fall mit Abstand, dann hat jeder seinen Spaß.

    1. Hallo Rainer,

      eine deutlich längere Rodelbahn wäre hier oben auch ziemlich cool. Das wäre definitiv etwas, was noch auf meiner Bucket List steht. Die Problematik mit verschiedenen Rodeltypen ist sicherlich ein ernsthaftes Problem. In Bergen hat man es so gehandhabt, dass die Abstände so groß waren, dass man sich einfach nicht einholen konnte.

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