Pilates: sau anstrengend & richtig hart


Pilates
Pilates

Ich habe es ja bereits in der Vergangenheit gesagt: Pilates mag auf den ersten Blick wie eine Rentner-/Reha-/Hausfrauen- Sportart wirken, ist allerdings richtig krass. Inzwischen bin ich nun seit ca. 6 oder 7 Wochen dabei mich mit Pilates zu beschäftigen. Obwohl ich ständig kleine Fortschritte mache, stelle ich auch immer wieder fest, wie schnell man an Grenzen stößt.

Pilates & die Atmung – besser Luft holen

Inzwischen hat sich einiges getan und so langsam kann ich erste Verbesserungen und Erfolge erkennen. Überrascht hat mich beispielsweise auch, dass ich recht schnell bemerkt habe, dass sich zum Beispiel meine Atmung stark verbessert hat. Bevor ich mich mit Pilates beschäftigt habe, atmete ich fast ausschließlich in den Bauch. Durch meine Trainerin habe ich allerdings damit begonnen, viel mehr in den Brustkorb zu atmen. Auch habe ich meiner Atmung nie besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Mit dem Pilates Training hat sich dies nun stark verändert.

Durch das Training fällt es mir viel einfacher in den Brustkorb zu atmen. Gerade was das Ausatmen betrifft, konnte ich noch so einiges lernen. In wie weit die bessere Atmung allerdings meine Leistung beim CrossFit beeinflusst, kann ich derzeit noch nicht genau sagen. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass ich beim Training eher noch in “alte Muster” verfalle. Ich weiß zwar, dass ich es besser machen könnte, doch wenn ich ein Workout mache, dann ist es zumindest derzeit noch schwierig, die Atmung auch noch im Blick zu behalten.

Pilates & die Beweglichkeit – oha da gibt’s Blockaden
Auch was die Beweglichkeit betrifft habe ich mich längst verbessert. Doch es sind auch Baustellen aufgetaucht. Meine Trainerin stellte beispielsweise fest, dass ich an 2 Stellen im Rücken Blockaden habe. Dies bedeutet in den Praxis, dass ich bestimmte Bewegungen einfach nicht “sauber” machen kann. Schlimm ist dies allerdings nicht, denn man kann etwas dagegen unternehmen. Längst haben wir daher entsprechende Dehnübungen ins Training aufgenommen. Außerdem achte ich jetzt zudem auch nach dem Training darauf, dass ich z.B. mit Black Roll und co. etwaige Verspannungen direkt angehe. Auch hier geht es also langsam aber sicher voran.

Pilates & die Ausdauer – brennende, kleine Muskeln

Das mit der Ausdauer und dem Zittern ist auch schon ein kleines bisschen besser geworden. Gerade die kleinen Muskeln funktionieren schon viel besser, als noch vor einigen Wochen. Ich habe auch das Gefühl, dass mein Oberkörper immer definierter wird. Wobei dies natürlich meine persönliche Sicht ist, vielleicht bilde ich es mir auch nur ein. Was ich dann noch festgestellt habe: die Bewegungen klappen jetzt flüssiger und mit deutlich weniger Anstrengung.

1 Stunde die Woche Pilates
Ich muss schon sagen, dass 1 Stunde Pilates pro Woche einen derartigen Effekt hat, beeindruckt mich schon sehr. Hätte man mich vorher gefragt, was ich mir vom Pilates verspreche, dann hätte ich wohl gesagt, dass ich es ausprobieren möchte, um herauszufinden, ob man damit Verletzungen vermeiden kann. Mein Grundgedanke war es halt, die kleineren Muskeln zu stärken und für eine bessere Haltung zu sorgen.

Jetzt weiß ich: auch die Atmung wird deutlich besser, die Beweglichkeit und Ausdauer werden ebenfalls trainiert. Alles in allem fühle ich mich deutlich fitter. Viel öfter als einmal pro Woche würde ich Pilates allerdings auch nicht machen wollen. Langfristig werde ich vielleicht eine zweite Stunde in der Woche unterbringen, wer weiß.

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