House Running – Testbericht


Adrenalin Aktivitäten in Deutschland
House Running in Berlin

Werbung: Unter dem Begriff House Running können sich wohl viele etwas vorstellen. Ich konnte es zunächst nicht und musste mir erstmal ein Bild darüber machen. Was? Eine Hauswand hinunterlaufen? Oh man. Schon am Tag zuvor schoss mir das Adrenalin in die Adern. Und dann klickte ich auf das Video von Tom Cruise aus Mission Impossible, in welchem er auch eine Hauswand entlang läuft. Allerdings am Burj Khalifa. Schlagartig bekam ich ein wenig Panik. Ich habe keine Höhenangst. Aber in ein paar Hundert Metern Höhe an einem Seil zu hängen und sich langsam abzuseilen gehört nicht zu meinem alltäglichen Ablauf. Mit einem Riesenhaufen Fragen im Kopf schlief ich ein.

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Die Spannung steigt

Als ich am Morgen aufwachte, machte sich wieder dieses flaue Gefühl im Magen breit. Duschen, Anziehen, Kameras checken und los! Auf der Fahrt zum Spot waren wir alle guter Dinge. Ich hatte aber gar nicht viel Zeit mir Gedanken über das Erlebnis zu machen. Dafür gingen mir zuviele Fragen vom Vortag im Kopf herum. Außerdem ging ich immer wieder den Ablauf des Tests durch. Was wollten wir nochmal filmen? Welche Einstellung war das noch gleich? Was, wenn etwas schief geht?

Ankunft und Vorbereitung
Als wir am Spot ankamen war es 16.30 Uhr. Wir wurden freudig in Empfamg genommen und konnten sofort einen Houserunner bewundern, der schon auf halber Strecke nach unten war. Während er sich Richtung Bürgersteig bewegte, musste ich von meinem Instructor mehrmals ermahnt werden nach vorn zu sehen, da mir auch gerade das Gurtzeug angelegt wurde. Nachdem ich mein Gurtzeug an hatte, konnte ich mich (ähnlich wie beim Base Flying) anmelden. Nachdem ich eine Einverständniserklärung und einen Haftungsausschluss unterschrieben hatte konnte es losgehen. Ich wurde von einem Mitarbeiter des Teams abgeholt und zum Personalaufzug gebracht. Nach etwa 20 Sekunden Fahrt sind wir im obersten Stockwerk angkommen und wurden durch den Techniktrakt des Hotels zu einer Leiter geführt. Nachdem wir diese erklommen hatten standen wir endlich auf dem Dach. Um Unfälle zu vermeiden, wurde ich sofort an einem Seil gesichert und zur Plattform geführt.

Der Lauf des Lebens
Als ich nach einer letzten Treppe endlich auf der Plattform stand, durfte ich noch kurz warten denn ich musste noch angeleint werden. Nachdem das Seil in mein Gurtzeug eingebracht war bekam ich die Instruktionen zum Start und zum hinunterlaufen. Danach durfte ich mich vorn an die Kante des Gebäudes setzen. Zum ersten Mal eröffnete sich mir der Anblick in die Tiefe. Plötzlich verstummten die Stimmen um mich herum und eine Kamera tauchte zu meiner rechten auf und ich zwang mich zu winken und zu lächeln. Es war also soweit, der große Moment war da!

Ein neuer Spiderman ist in der Stadt!
Ein besonders kritischer Moment war das Aufstehen. Viele sagen, dass man beim Aufstehen nicht nach unten sehen soll, da man sonst panisch wird. Ratet mal, was der Maik von Strongg gemacht hat. Mit der Power von Spiderman stand ich auf und lehnte mich (wie vorher besprochen) langsam und mit dem kompletten Körper nach vorn. Glaubt mir, euch wird anders, wenn ihr euch plötzlich mit einem 100 Meter tiefen Abgrund konfrontiert seht. “Bei der Kraft von Spidey, Ich schaffe das!” Langsam ließ ich mich nach vorn gleiten und hielt inne, als ich mich in der Waagerechten befand. Von dort aus sei alles nur noch ein Kinderspiel, sagte man mir. Ich lief los. Zuerst nur recht zaghaft und am Anfang noch mit Kraft, denn man muss am Seil ziehen um vorwärts zu kommen. Ab etwa 15 Metern zurückgelegter Strecke wendet sich das Blatt allerdings. Ab den besgaten Metern kann man das Seil nämlich langsam zwischen den Händen durchrutschen lassen und recht flüssig laufen. Wer übrigens denkt, dass das Herunterlaufen eine babyleichte Angelegenheit ist, liegt leicht daneben. Man muss fit sein, um die Körperspannung zu halten und seinen Körper koordinieren zu können.

Aus großer Kraft erwächst große Verantwortung
Aber kein großer Geldbeutel. Auf der Website findet ihr den Preis von knapp 80 Euro. Ihr könnt aber auch für noch weniger Geld Spiderman sein. Als Student oder Schüler zahlt ihr bis zu 20 Euro weniger. Genauso als Frühaufsteher. Wenn ihr in den späteren Abendstunden die Hauswand herunterlaufen wollt, kostet euch das 10 Euro weniger als der reguläre Preis. Es gibt sogar Gruppenermäßigungen. Bei einer Gruppenstärke von 30 Personen zahlt ihr gerade einmal 43 Euro pro Person.

Preis/Leistung
Ein Preis/Leistungsfazit abzugeben ist bei Erlebnissen unglaublich schwer, denn jeder Mensch erlebt einen Moment anders. Genauso auch hier. Deswegen gebe ich euch nicht wie sonst eine Bewertung, sondern halte euch dazu an, euch selbst ein Bild darüber zu machen. Ich für meinen Teil würde erneut die Hauswand am Andels Hotel hinunter laufen, wenn sich mir die Gelegenheit bietet.

Fazit

House Running gehört zu den Sachen in meinem Leben, dich ich schon immer einmal ausprobieren wollte. Über 70 Meter senkrecht an einer Hauswand herunter zu laufen ist ein Thrill, den man nicht so schnell vergisst. Anders als beim Base Flying ist man hier nämlich ständig mit der Höhe konfrontiert und das Erlebnis dauert weitaus länger als ein Bungeesprung. Ich bin immer noch geflasht von dem Erlebnis und würde jederzeit wieder laufen. Ich kann euch House Running vorbehaltlos empfehlen. An dieser Stelle auch noch einmal ein dickes, fettes, herzliches – Dankeschön – an die Truppe von Jochen Schweizer!

Was denkt ihr über House Running? Habt ihr es womöglich schon gemacht? Teilt eure Meinung und Gedanken mit uns und verdient euch 4 Strongg-Punkte. Jeder eurer Kommentare ist uns 4 Punkte wert. Unten in der Kommentarrubrik habt ihr dafür Platz.

Videos

Comments 3

  1. Bestimmt nicht so leicht seine Angst zu überwinden und koordiniert zu laufen. Beim Bungee ist man einfach nur steif und hier muss man sich gezielt bewegen. Respekt

  2. Spiderschwein, Spiderschwein 😀

    Aber wo sind denn die großen Schritt zum Boden – klappt das eher schlecht als recht oder hast du dich lieber gleiten lassen?

    Ich schätze hier bekommt man mehr für sein Geld als bei Baseflying 🙂

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