Emotify Spiel – Emoticon Wahnsinn


Emotify Spiel

Auf das Emotify Spiel wurde ich durch Zufall beim Einkaufen aufmerksam. Nachdem ich mir die Verpackung des Emotify Spiels kurz angesehen hatte stand fest, klingt gut – das nehme ich mit. Das Prinzip des Spiels ist recht schnell erklärt, es handelt sich beim dem Spiel um eine Art Ratespiel. Gespielt werden kann das Emotify Spiel mit 2 – 20 Personen.

Ausprobiert haben wir das Spiel bisher allerdings nur mit maximal 4 Spielern. Ich persönlich kann mir nur schwer vorstellen, dass Spiel mit bis zu 20 Personen zu spielen. Man spielt zwar immer in 2’er Teams, aber mit mehr als 10 Personen, dürfte es irgendwann echt unüberschaubar werden.

Emotify Spiel – das ist drin

Im Lieferumfang enthalten ist sind Spielkarten mit Emoticons, eine Sanduhr, Stifte, Spieltafeln, eine Drehschreibe mit Symbolen, Anleitungsbögen und ein Beutel für die Spielkarten.

Emotify Spiel – die Regeln
Das Spiel wird in Teams von 2 oder mehr Spielern gespielt. Jedes Team erhält zu Beginn jeweils 10 Spielkarten, eine Spieltafel mit Erklärungen, eine Tafel und einen Stift. Ziel des Spiels ist es, als erstes Team keine Spielkarten mehr zu haben.

Das Spiel beginnt mit dem drehen der Spielscheibe, so wird eine Kategorie ausgewählt. Erklärungen zur jeweiligen Kategorie finden sich übrigens auf den Spieltafeln.

Die Kategorien lauten:

  • Entertainment
  • bekannte Persönlichkeiten
  • Orte
  • Marken
  • Handlungen / Bewegungen
  • Freunde
  • freie Auswahl

Lautet die Kategorie beispielsweise “Marken”, so kann der Spieler dies vorab noch weiter einschränken. Auf den Spieltafeln stehen nämlich verschiedene Begriffe, mit welchen sich das jeweilige Thema eingrenzen lässt.

Bei Marken zum Beispiel: National, International, Wohnen, Luxus .., darüber hinaus wird pro Kategorie auch angegeben, wie viele Spielkarten maximal verwendet werden dürfen. In der Kategorie “Marken” ist es zum Beispiel gerade einmal 1 Spielkarte.

Wurden Kategorie und Spielkarte(n) ausgesucht, geht es los. Ein Mitspieler dreht die Sanduhr um und der aktive Spieler beginnt damit den jeweiligen Begriff zu zeichnen. Die Mitspieler haben nun Zeit den Begriff zu erraten, bis die Zeit abgelaufen ist.

Gelingt ihnen dies nicht, muss eine weitere Spielkarte aufgenommen werden. Wird ein Begriff erraten, dann dürfen die verwendeten Spielkarten “abgegeben” werden. Die Anleitung und die Spieltafeln mit den Erläuterungen zum Spiel sind übrigens auf deutsch und englisch gestaltet.

Neben diesen grundsätzlichen Regeln gibt es auch noch weitere “Funktionen” (z.B. aussetzen, Spielkarte aufnehmen). Das Team, das als erstes alle Spielkarten abgegeben hat gewinnt das Spiel.

Das Emotify Spiel im Test

Beworben wird dieses Spiel, wie viele andere Spiele auch, als “Spiel für Jung und Alt”. Ich halte dies für nur teilweise für zutreffend. Laut dem Hersteller wird ein Mindestalter von 10 Jahren empfohlen. Meiner Meinung nach würde 12-50 besser passen.

Beim Spiel geht es ja darum Dinge mit sogenannten “Emoticons” zu beschreiben. Klar im Vorteil sind alle, die gut Zeichnen können, bzw. geübt mit dem Umgang mit Emoticons sind. Die Spieldauer wird mit ca. 30 Minuten angegeben. Bei unserem Test hat es allerdings gut eine Stunde gedauert.

Klar, anfänglich muss man sich noch mit den Regeln und dem Ablauf vertraut machen. Hat man sich erst einmal herein gefunden, dann klappt es aber recht gut. Teilweise war es allerdings ziemlich schwierig mit den vorhandenen Emoticons Dinge zu beschreiben.

Auch oder gerade nicht “erratene” Begriffe sorgen beim Emotify Spiel immer wieder für herzliche Lacher. Spaßig sind auch die Erklärungen, der aktiven Spieler, weshalb diese bestimmte Spielkarten bzw. Emoticons zur Beschreibung von Begriff oder Thema X gewählt haben.

Die Verarbeitung ist für den Preis von 20 Euro in Ordnung, die Spieldauer von ca. 45-60 Minuten reicht locker aus. Alles in allem ist das Emotify Spiel durchaus lustig. Allerdings wird es meiner Ansicht nach erst richtig interessant und spaßig, wenn man es in einer Gruppe spielt, die sich ziemlich gut kennt.

Emotify Spiel – mein Fazit

Das Spiel ist keine Revolution, kein Knaller – dennoch durchaus spielenswert und sicherlich eine gute Option für einen verregneten Abend. Meiner Meinung nach ist das Spiel allerdings eher etwas für Teams, Freunde oder Familien. Denn nur wenn sich die Spieler gut kennen, ist ein flüssiger Spielablauf möglich.

 

Comments 1

  1. Wir machen sehr gerne Familien-Spiele-Nachmittage. 🙂
    Und ich denke, dass das Spiel etwas für uns wäre. Gerne würden wir es ausprobieren.
    Herzliche Grüße von catrin

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