Das DoDow Schlafgadget – Mein Erfahrungsbericht


Der Dodow: Ein stylisches Gadget für Schlaflose
Der Dodow: Ein stylisches Gadget für Schlaflose

Ich habe den DoDow ausprobiert und werde heute berichten… Doch Moment: Wie komme ich ich eigentlich darauf ein Einschlaf – Gadget auszuprobieren? Das ist zunächst einmal gar nicht so einfach zu erklären, denn eigentlich habe ich kaum Probleme mit dem Einschlafen.

Allerdings, wie wohl so ziemlich jeder, nutze auch ich das große soziale Netzwerk eines jungen Mannes aus den USA, dessen Name ich hier – aus Gründen – nicht nenne. Wer von Euch dies Netzwerk selbst nutzt weiß es: die Timeline ist gespickt mit Angeboten.

Werbepsychologisch klug durchdacht, werden gewisse Anzeigen immer und immer und immer wieder auf mich, den arglosen Konsumenten, “abgefeuert”. Irgendwann war ich also tatsächlich der Ansicht ich müsse meinen Schlaf ein wenig pimpen. Es zeigt sich: Ständige Wiederholung führt zum Erfolg.

Was verspricht der Dodow?

Verlangsamung des Stoffwechsels
Durch die Synchronisation der Atmung aufgrund des Lichtimpulses, soll der Dodow es schaffen, mich nach und nach einem Tempo von 11 bis 6 Atemzügen pro Minute anzupassen. Eine (sehr) langsame Atmung soll den den Stoffwechsel stark verlangsamen.

Reduzieren des Gedankenflusses
Das Konzentrieren auf den Puls des Halos soll eine hypnotische Wirkung entfalten. Das Gehirn soll dadurch mit einer entspannenderen Aktivität als Gedanken beschäftigt werden die einen unnütz wach halten.

Einschlafen
Am Ende der Übung (Dauer: 8 oder 20 Minuten) schaltet sich Dodow alleine aus. In den so geschaffenen, idealen Bedingungen soll ich einen natürlichen Schlaf finden, sogar in der Position meiner Wahl.

Wie soll der Dodow das schaffen?

Wie eine Art Metronom (nur mit Licht) projiziert der Dodow einen Halo in blauem Licht an die Decke. Man platziert ihn in der Nähe. Tippt man einmal auf das Touchscreen wird der 8 Minuten-Modus aktiviert, zweimal tippen und der Dodow startet den 20 Minuten-Modus.

Der oder die Schlafwillige soll nun mit offenen Augen den hellen Halo beobachten. Die Atmung soll man mit dem Licht synchronisieren: Einatmen, wenn das Licht größer wird und ausatmen, wenn es kleiner wird.

Laut Hersteller entwickelt der Dodow eine Helligkeit unter 1 Lux. So soll es möglich sein, ohne Hemmung der Melatonin-Sekretion zu entspannen. Im Gegensatz zu einem Smartphone / Tablet-Bildschirm (bis zu 640 Lux)

Große Versprechen. Zugegeben hat bereits das Auspacken des kleinen Gadgets etwas. Ein Büchlein in dem die Funktionsweise erläutert wird. Der handliche Dodow, Batterien. Nichts Aufregendes, aber wozu auch. Es ist ein Einschlaftool und kein Faschingskostüm.

Welche Ergebnisse konnte ich erzielen?

Sehr motiviert habe ich mich tatsächlich auf meine erste Nacht mit dem Dodow gefreut – ihr fast entgegen gefiebert. Ich tat also wie mir geheißen wurde: Platzierte den Dodow, legte mich hin, startete das Program und atmete. Und dann…?

Unboxing des Dodow: Klein und fein verpackt mit einem sehr ausführlichen Booklet.
Unboxing des Dodow: Klein und fein verpackt mit einem sehr ausführlichen Booklet.

1. Nacht: Reichlich genervt habe ich es durchgezogen. Zum einen liege ich nicht gerne auf dem Rücken, Zweitens wollte ich eigentlich viel lieber die Augen schließen und Drittens wollte es mir nicht gelingen, mich an den Rhytmus des Dodow anzupassen.

Ich atmete viel langsamer als Dodow es mir vorschrieb. So wurde das nichts mit dem Entspannen

2. Nacht: Gleiches Erlebnis wie in der ersten Nacht, nur das ich diesmal beschlossen habe auf der Seite zu liegen. Die Dauer des 8 Minuten Programmes habe ich dennoch nicht überstanden.

3. Nacht: Ich habe noch einmal die Anleitung gelesen und beherzige den Ratschlag, dass man sich an die Benutzung des Dodow gewöhnen muss.

Es gelingt mir auch in dieser Nacht nicht, ich schließe entnervt die Augen und schlafe.

4. Nacht: Ich gebe nicht auf…

Nach einer Woche: Ich ziehe Bilanz.
Kurzum: Es hat nicht funktioniert. Bin und bleibe ich also ein Schlafloser Zombie? Nein! Mein Schlaf ist schneller als der Dodow.

Ich bin einfach einer guten Kampagne aufgesessen, die mich hat glauben lassen, dass an meinem Schlaf etwas verbessert werden kann.

Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es für Menschen mit chronischer Schlaflosigkeit tatsächlich funktioniert die Dauer bis zum Einschlafen zu verringern. Die guten Kritiken scheinen das zu belegen.

Für mich bleibt das Wissen, dass ich die 50 EUR für den Dodow nicht gewinnbringend investiert habe.

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