Monster Kart fahren


Die Strecke vor Ort ist übrigens nicht nur am Startpunkt sehr breit, sondern fast durchgehend bis zum Ziel. Dies ist ein großer Vorteil, wenn man von anderen Fahrern überholt wird. Man kann sich gegenseitig Platz machen, ohne dabei zu sehr an den Rand fahren zu müssen.

Die ersten Meter haben wir es sehr entspannt angehen lassen, schnell wollten wir aber wissen, was möglich ist und so wurde immer weniger gebremst. Bald wollten wir auch ausprobieren wie stark man beispielsweise während der Fahrt lenken kann oder was wohl passiert, wenn man einseitig bremst. Alles überhaupt kein Problem – die Bocksbergcarts machten alles mit – selbst Drehungen waren ausgelöst durch einseitiges Bremsen möglich.

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Empfehlenswert sind Drehungen allerdings nicht, denn diese führten dazu, dass man ziemlich an Geschwindigkeit verloren hat und so teilweise mit den Füßen erneut Anschwung holen musste. Am besten funktionierte es mit voller Fahrt voraus, dazu ein bisschen hin und her lenken und schon flog uns der Dreck nur so um die Ohren. Richtiges Offroad-Feeling – einfach genial!

Die 1,5 Kilometer lange Strecke war leider viel zu schnell zu Ende. Am liebsten wären wir alle noch 10 Kilometer weiter gefahren. Das Monster Kart fahren so dermaßen viel Spaß machen würde und das man so schnell wird, hätte keiner von uns vermutet. Ein kurzes, aber sehr intensives Vergnügen, das wir unbedingt wiederholen müssen!

Wo kann man Monster Kart fahren gehen?

Wir waren in Hahnenklee im Harz, dort gibt es den Erlebnispark Bocksberg. Vorort kann man mit Monster Karts, die 1,5 Kilometer lange Familienabfahrt herunterfahren, den Bikepark besuchen oder eine der vielen, anderen Aktivitäten ausprobieren.

Informationen zum Erlebnispark Bocksberg sind im Internet unter www.erlebnisbocksberg.de zu finden. Auf der Webseite ist übrigens auch zu sehen, ob die Bocksbergcarts gerade fahren oder nicht. Der Betrieb der Karts ist nämlich abhängig von der jeweiligen Witterung.

Kosten & was man zum Monster Kart fahren braucht
Die Kosten für eine Fahrt mit den Monster Karts (Bocksbergcarts) betragen 5 Euro pro Fahrt, inklusive Helm. Kinder zahlen 4 Euro pro Fahrt, ebenso inklusive Helm. Dazu kommt dann noch die Fahrt mit dem Sessellift auf den Berg, diese kostet 4 Euro (bzw. 3 Euro für Kinder).

Kinder dürfen mit den Bocksbergcarts fahren, wenn sie wenigens 135 cm groß sind. Darüber hinaus gibt es noch eine Gewichtsbegrenzung von maximal 110 kg. Einen Helm bekommt man vor Ort. Wer Monster Kart fahren möchte, der sollte außerdem feste Schuhe tragen (keine Sandalen oder Flip Flops). Außerdem benötigt man ein aktuelles Ausweisdokument, damit man eines der Bocksbergcarts mieten kann.

Fazit: Monster Kart fahren ein neuer Trendsport?

Wie ich bereits schrieb, handelt es sich beim Monster Kart fahren um ein recht kurzes, dafür sehr intensives Vergnügen. Ich für meinen Teil war sehr positiv überrascht. Die Bauweise der Bocksbergcarts sorgt dafür, dass man sich stets sicher fühlt und dennoch, vielleicht aufgrund der Bodennähe, ordentlich Bauchkribbeln bekommt.

Die Karts wirkten auf uns gut gepflegt, die Bremsen funktionierten und alles was sonst noch so von Wichtigkeit ist, erfährt man direkt am Anfang, bevor einem die Bocksbergcarts ausgehändigt werden. Den Preis von 9 Euro pro Person und Fahrt ist es alle Mal wert! Vor Ort gibt es noch einiges mehr zu erleben, dazu mehr in Kürze..

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Comments 2

  1. Sind echt coole Teile. Auf dem gelungenen Video sehen die Carts recht sicher aus und dürften auch noch eine bequeme Sitzposition haben. Im Tal angekommen noch einen schnellen Drift zum bremsen macht sicher super Laune. Gut finde ich, wie aus dem Testbericht zu lesen, das es als Gruppe recht sicher ins Tal zu rauschen geht. Klar, in der Gruppe macht das immer mehr Spaß.

    Die Preise inkl. Helm finde ich genial und nicht so ausufernd wie in bayerischen oder österreichischen Gefilden.
    Wobei ich mich frage, wie die das hinbekommen, da diese Carts recht teuer sind. Soviel ich weiß liegen die im Preis bei ca. 1200-2500 Euro je Modell, vielleicht sind ja schon eine größere Stückzahl im Einsatz, die die Preise günstiger machen würden. Bedeutet für den Verleiher von ca. 250 bis 500 Verleihungen. Hoffentlich rechnet es sich und die coole Carts bleiben im Angebot.

    Wo ich mir nicht ganz sicher bin, ob diese Carts auch um enge Kurve und anspruchsvolle Abfahrten den großen fahrerischen Spaß bieten. Auf dem Video geht es fast nur gerade aus und würde mich interessieren, habt auch einige “heißen” Kurven gekratzt? Wie genau und präzise kann man damit racen oder bleibt es eine flotter Spaß.

    1. Die Kurven waren eigentlich kein Problem. Man muss sich teilweise dagegenlehnen und ein bisschen auf den Schwerpunkt achten. Kurven gab es nicht so viele. Das Lenken klappte ziemlich gut. Ich denke, sofern man aktiv fährt und lenkt, sprich mit dem Körper mitarbeitet, dann wird es vermutlich deutlich besser funktionieren, als wenn man wie ein nasser Sack im Kart sitzt und lediglich lenkt.

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