Jabii – Boxen als Freizeitspaß


Jabii

Jabii ist eine verrückte Erfindung aus Dänemark, diese soll aktuell über Kickstarter.com finanziert werden. Bei Jabii handelt es sich um eine Art “Box-Spiel”, dieses soll Kinder und Couch Potatoes von der Couch holen und dazu beitragen, dass wieder mehr Zeit abseits von TV, Konsole oder Computer verbracht wird. Doch der Ansatz ist irgendwie doch sehr umstritten wie ich finde. Denn bei Jabii geht es darum sein Gegenüber zu vermöbeln. Wie das funktionieren soll und was Jabii sonst noch so bietet, erzähle ich euch jetzt.

Jabii – Boxtraining 2.0?

Wenn man professionellen Boxern oder Boxtrainern von Jabii erzählt, dann werden diese vermutlich beide Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Denn im Gegensatz zum echten Boxtraining geht es bei Jabii nicht etwa um Fitness, sondern irgendwie vorrangig darum, sich die Zeit zu vertreiben und sein Gegenüber zu vermöbeln. Wobei es laut der Werbung schon alles nur Spaß sein soll. Ich kann mir allerdings nur allzu gut vorstellen, was Jabii wohl in Familien auslösen könnte. Das schreit doch nach ärger, denn irgendwer schlägt immer härter zu oder nutzt die Unachtsamkeit seines Gegenübers für Überraschungsangriffe.

Wie soll Jabii funktionieren?
Ein Jabii Set besteht aus 1-2 Jabii Handschuhen, einer App und je nach Set-Größe auch auch Helmen. Gespielt werden kann dann alleine mit der App, quasi “virtuell” oder eben gegen einen Gegner im echten Leben. Dieser benötigt dazu dann auch zumindest einen Jabii Handschuh, Helme sind optional erhältlich bzw. Teil der größeren Sets.

Der Jabii Handschuh oder “Controller”, wie er auf der Kickstarter Kampagnenseite genannt wird, verfügt über eine Feder. Wird die Feder ausgelöst, schnellt eine Art Schaumstoff-Puck in Richtung des Gegners.

Jabii Aufbau

Im Schaumstoff-Puck verbirgt sich ein Sensor. Dieser misst Daten wie zum Beispiel die (Schlag) Geschwindigkeit, die Position des Spielers oder die Kraft mit welcher der Gegner getroffen wird. Diese Informationen werden via Bluetooth an die Jabii App übertragen. Die App sorgt übrigens auch für die passende Atmosphäre und zwar durch Jubel und gesprochene Anweisungen. Letztendlich bestimmt die Jabii App aufgrund der gesammelten Daten dann auch den Gewinner.

Über die “virtuelle Variante” von Jabii ist bislang noch nicht allzu viel zu erfahren. Es heißt allerdings, dass es verschiedene Klassen und “erspielbare” Ausrüstung geben soll. Die Spieler der virtuellen Variante von Jabii sollen ihre Charaktäre im übrigen durch solo Training mit der App oder Kämpfe gegen “echte” Gegner verbessern können.

Ist Jabii sicher?
Seitens der Erfinder heißt es natürlich, dass Jabii sicher sei. Ich wage jedoch stark zu bezweifeln, dass Jabii z.B. drinnen gespielt werden kann. Veranstaltet man seine Jabii Session z.B. im Wohnzimmer, wird wohl früher oder später einiges zu Bruch gehen. Außerdem stellt sich mir weiterhin die Frage, in wie weit man Kindern Jabii “bedenkenlos” in die Hand geben kann. Das schreit doch nach Ärger und Streit. Für größere Kinder oder Erwachsene kann ich es mir hingegen wiederum sehr gut als spaßigen Freizeitvertreib vorstellen, ggf. sogar drinnen.

Was soll Jabii kosten?

Jabii SetNun, aktuell kann man Jabii noch gar nicht kaufen. Denn momentan läuft ja noch die Crowdfunding Kampagne auf Kickstarter. Investieren kann man allerdings schon jetzt, nur muss man sich dann noch eine ganze Weile gedulden.

Die Auslieferung der ersten Jabii Sets ist nämlich erst für Juli 2018 geplant und wer Kickstarter kennt, der weiß, dass sich solche Termine auch gerne mal um einige Monate verschieben.

Bei Kickstarter kann man sich die Jabii Sets für aktuell: 75 – 95 Dollar sichern. Dies entspricht derzeit in etwa 66-84 Euro.

Fazit zu Jabii

Aktuell sind erst 53.671 DKK von 500.000 DKK eingesammelt worden. Bislang gibt es 81 Unterstützer und noch ist gut 39 Tage Zeit, damit die restlichen 446.329 Kronen zusammenkommen. Den geplanten Preis für Jabii finde ich gar nicht mal so schlimm.

Das benötigte Kapital von 500.000 DKK ist übrigens gar kein so hoher Betrag. Rechnet man die Summe mal in Euro um, kommt man auf ca. 67.000 Euro. Dennoch halte ich es für unwahrscheinlich, dass dieses Projekt ein Erfolg wird. Aber hey, ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Was haltet ihr von der Idee, der Umsetzung und dem angepeilten Preis?

 

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