Astronautentrainer ausprobiert

Astronautentrainer ausprobiert

Unbezahlte Werbung: Ich hatte kürzlich die Möglichkeit einen Astronautentrainer auszuprobieren. Zunächst hieß es lediglich, dass ich der erste von einigen Interessierten sein soll. Als es dann los ging, wollte plötzlich keiner mehr. Zugegeben, es sieht schon ziemlich wild aus. Für Leute denen schnell schwindlig wird ist der Astronautentrainer vermutlich nicht das Richtige.

Was ist ein Astronautentrainer?

Eigentlich handelt es sich um ein Gyroskop würde ich sagen. Dabei handelt es sich um ein Gerät, welches sich gleichzeitig vertikal und horizontal dreht. Die Ausstellung auf welcher ich den Astronautentrainer ausprobiert habe, warb damit, dass dieser eine Art 3D-Flug-Gefühl vermitteln soll. Ähnliche Geräte werden auch von Astronauten verwendet, um für den Flug ins All zu trainieren.

Astronautentrainer ausprobieren
Nichts für Leute mit schwachem Magen. In diesem Teil geht es rund und zwar in alle erdenklichen Richtungen.

360 Grad, G-Kräfte und jede Menge Bewegung
Es hieß, dass der Astronautentrainer das unbeschreibliche Gefühl von Schwerelosigkeit vermitteln soll. Außerdem soll man während der “Fahrt” 3G, also das Dreifache des eigenen Körpergewichts spüren können. Damit garantiert nichts schief geht, wird man mit einem Sicherheitsbügel in dem Gerät fixiert. Die Füße stellt man auf speziellen Halterungen ab und schon geht es los.

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Angebtrieben wird der Schwerelosigkeit von einem kleinen Motor. Zusätzlich steht ein Mitarbeiter vor dem Gerät. Dieser kann die Geschwindigkeit über ein Rad beeinflussen. Bei mir ging es zügig los und schnell drehte ich mich in alle möglichen Richtungen. Der große Schreck, Schwindel und Übelkeit blieben glücklicherweise aus. Insgesamt dauerte die Fahrt leider nur etwas über 20 Sekunden.

Mein Fazit

Urkunde
Eine Urkunde gab es auch. Diese musste ich allerdings selbst ausfüllen ;-).

Überraschung auf der ganzen Linie. Anfangs war ich ziemlich skeptisch, ich rechnete mit Übelkeit und einem ordentlichen Drehwurm. Als der Mitarbeiter die Maschine stoppte und ich aussteigen konnte, tat ich dies ganz vorsichtig.

Aber Fehlanzeige, kein Drehwurm, kein flauer Magen und nicht mal ein wackeliger Gang. Ich würde es jeder Zeit wieder ausprobieren. Laut dem Mitarbeiter vor Ort wäre wohl auch noch etwas mehr Geschwindigkeit drin gewesen.

Wo kann man den Astronautentrainer ausprobieren?
Ich habe das Gerät in Peenemünde auf Usedom ausprobiert. Dort ist es auf der Ausstellung “Phänomenta” zu finden (Phänomenta Peenemünde). Der Eintritt für die Ausstellung kostet 13,50 Euro für Erwachsene und 11,50 Euro für Kinder.

Die Ausstellung gibt es auch in Lüdenscheid. Dort kostet der Eintritt 13 Euro für Erwachsene und 9 Euro für Kinder.

Wer sehen will, wie das Ganze in der Praxis aussieht, der kann sich den Spaß im Video ansehen. Ich wie gesagt, fand es überhaupt nicht schlimm und hätte gerne herausgefunden, wie sich die höchste Stufe wohl angefühlt hätte. Allerdings darf man pro Person und Tag wohl nur eine Runde in dem Teil drehen. Naja, vielleicht beim nächsten Mal..

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Die miese Videoqualität bitte ich zu entschuldigen. Irgendwie scheint das Licht nicht optimal gewesen zu sein. Aber sei es drum, ich denke man bekommt trotzdem eine gute Idee davon, was einen erwartet.

Voraussetzungen für das Astronautentraining

Als Voraussetzungen wird folgendes angegeben: Körpergröße 1,30 – 1,90 Meter. Maximal 100 kg Körpergewicht und ein Mindestalter von 8 Jahren. Bei Minderjährigen muss natürlich die Genehmigung einer erwachsenen Begleitperson vorliegen.

Ein Besuch der Phänomenta ist übrigens viel mehr als Astronautentraining. Vor Ort gibt es jede Menge interessante Experimente zu bestaunen. Klein und groß können selbst verschiedenste Dinge ausprobieren. Somit lohnt sich meiner Meinung nach auch der Eintritt.

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