Yabby Races – Wettlauf im Krebsgang


Yabby Races

Während  jährlich an einem Wochenende im September das berühmte Pferderennen “Birdsville Races” im australischen Outback stattfindet, kann man am Mittwoch vor dem Rennen im kleinen Outback-Dorf Windorah ein ganz besonders skurriles Rennen bestaunen – Die Yabby Races. Die Yabby Races werden dabei nicht nur in Windorah veranstaltet, aber aufgrund der Parallele zu den Birdsville Races, gehören die Rennen in Windorah zu den bekanntesten.

Spielt man mit dem Essen?

Der Yabby (Cherax Destructor) ist ein australischer Süßwasserflusskrebs, der auch ein beliebter Speise- sowie Aquarienkrebs ist. Er wird auch in großen Mengen gezüchtet und exportiert.

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Bei den jährlichen Windorah International Yabby Races müssen diese putzigen Tierchen im Western Star Hotel um die Wette rennen. Was nach gähnender Langeweile klingt, ist in Windorah und an anderen Orten ein großes Spektakel, welches jährlich tausende Besucher anzieht.

Wie laufen die Yabby Races ab?

Bei den Yabby Races gibt es nicht eine gerade Rennstrecke, die auf Zeit zurückgelegt werden muss. Die Tiere starten alle in der Mitte eines Kreises und müssen aus diesem Kreis herauslaufen. Der schnellste Flusskrebs hat gewonnen.

So läuft ein Yabby-Race ab – Video bei Youtube

Ist das nicht Tierquälerei?

Ich habe mir das Video nicht bis zum Ende angeschaut. Nicht nur, weil es ziemlich langweilig ist, sondern weil die Tiere sich doch ganz offenbar quälen. Natürlich kann Quälerei wesentlich schlimmer aussehen. Wer die Flusskrebse mal in ihrer natürlichen Umgebung oder von mir aus auch im Aquarium beobachtet, wird schnell sehen, was für flinke Tierchen das sind. Wie sie sich da über den trockenen Stein schleppen ist nicht schön mit anzusehen.

Obwohl die Gewinne und Einnahmen der Yabby Races in Windorah einem gemeinnützigen Zwecke zu Gute kommen, sind solche Sportarten mit Tieren kritisch zu sehen. Wenn man dennoch diese skurrile Tradition bewahren möchte, könnte man vielleicht besser über einen Wettlauf im Krebsgang mit menschlichen Teilnehmern nachdenken. Das wäre auch wesentlich unterhaltsamer.

 

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