Walkcar


Ein Japaner hat ein etwa Laptop großes Gefährt erfunden, dass ähnlich wie ein Segway funktioniert. Das Walkcar genannte Gadget beschleunigt seinen Fahrer auf bis zu 10 km/h. Auch in Punkto Reichweite hat das Walkcar einiges zu bieten, denn es soll eine Reichweite von bis zu 12 Kilometern haben.

Interessant ist dabei vor allem, dass das Gerät von der Größe her, einem 15 Zoll Laptop entspricht. Aus diesem Grund sollte es möglich sein, dieses Fortbewegungsmittel in fast jeder Tasche oder so gut wie jedem Rucksack zu transportieren. Mit gerade einmal 2-3 kg Gewicht, sollte es auch nicht weiter schwierig sein, dass Gerät mit sich herum zu tragen.

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Wie funktioniert es?

Das Walkcar lässt sich über Gewichtsverlagerung steuern. Je nachdem in welche Richtung sich der Fahrer lehnt, fährt das Gerät. Mit dem “betreten” des Gadgets, startet es. Um zu bremsen steigt man einfach vom Gerät ab – fertig.

Als Antrieb kommt ein mit Lithium-Ionen-Akkus angetriebener Elektromotor zum Einsatz. Beachtlich ist auch das maximal Gewicht, welches ein Fahrer auf die Wage bringen darf, 120 kg. Um den Akku komplett aufzuladen, sollte man in etwa 3 Stunden Zeit einplanen.

Im Video des Erfinders ist zu sehen, dass das Walkcar sogar Steigungen hochfahren können soll. Außerdem ist zu erkennen, dass das Walkcar über 2 Rollen hinten und eine große Rolle vorne verfügt. Die hinteren Rollen dienen zur Stabilisierung und die vordere Rolle zum Antrieb.

Wie viel soll es kosten?
Wenn man die Berichte über das Walkcar liest, dann ist die Rede von etwa 700 Euro.

Wo wird man es kaufen können?
Aktuell sammelt der Erfinder Geld und Investoren. Im Oktober soll hierzu eine Kickstarter Kampagne starten und bereits Anfang 2016 sollen die ersten Walkcars im Handel erhältlich sein. Geplant sind übrigens 2 Versionen (eine Indoor und eine Outdoor-Version).

Walkcar Einsatzgebiete?
Die Einsatzmöglichkeiten sind recht vielfältig. Angefangen beim Einkaufen, über Messe- oder Museumsbesuche, hin bis zum zurücklegen des Weges vom Auto zum Arbeitsplatz. Ich persönlich kann mir allerdings nicht vorstellen künftig auf das Laufen zu verzichten. Ich bin aber auch ein Mensch der lieber die Treppe nimmt, als den Aufzug.

Video: so sieht das Walkcar in der Praxis aus

Da bereits ein erstes, vollfunktionstüchtiges Exemplar des Walkcars existiert, könnt Ihr auch bereits jetzt sehen, wie das Gerät in der Praxis funktioniert.

Wer mehr erfahren möchte, der kann versuchen die Webseite des Erfinders zu besuchen. Dort sind bisher jedoch kaum Informationen auf englisch verfügbar. Vielleicht hilft der Webseiten-Übersetzer von Google ja weiter. Die Webseite ist unter www.cocoamotors.com erreichbar.

Wer Informationen über das Walkcar sucht und weder Japanisch, noch Englisch versteht, der findet weitere Berichte bei Golem.de, sueddeutsche.de, wired.de und heise.de.

Comments 2

  1. Also hab das Video schon vor 2 Wochen gesehen. Die Idee ist genial vor allem auch für die älteren Menschen. Aber er müßte wirklich einen großen Akku haben.

  2. Nettes Spielzeug, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Akku länger als ‘ne Stunde mitmacht. Danach ist es unnötiges Gewicht, das man mit sich rumschleppt.

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