VR Brille: Oculus Rift Go


VR Brille Oculus Rift Go

Bislang habe ich mich in Sachen VR Brille immer auf die günstigen Modelle beschränkt. Das Prinzip ist eigentlich immer gleich, man kauft sich eine VR Brille für 20-50 Euro in steckt sein Smartphone in diese rein. Anschließend kann man sich im Internet Videos ansehen oder über das Smartphone spezielle Apps nutzen. So richtig ist dieses Konzept für mich bislang allerdings noch nicht aufgegangen.

Irgendetwas wollte immer nicht so recht funktionieren. Kürzlich stieß ich dann auf die Info, dass Oculus Rift eine mobile Version seiner bekannten VR Brille auf den Markt bringen würde. Glücklicherweise habe ich es so spät erfahren, dass die Brille bereits erhältlich gewesen ist. Gekauft habe ich die Oculus Rift Go dann direkt über den Hersteller. Dieser lieferte die VR Brille binnen weniger Tage aus.

Was kann die Oculus Rift Go?

VR Brille Oculus Rift Go

Die Oculus Rift Go ermöglicht es VR Inhalte anzusehen. Dies können beispielsweise 360 Grad Videos oder spezielle Games (Spiele) sein. Möglich ist dies, da das Gerät über einen eingebauten Bildschirm verfügt. Die VR Brille hat darüber hinaus eine Art Betriebssystem über welches man Einstellungen vornehmen kann.

Damit die VR Brille aber funktioniert, benötigt man einen Internetzugang. Die Brille selbst kann nämlich nicht eigenständig eine Internetverbindung aufbauen. Mittels eines Controllers kann man innerhalb der Software navigieren. Außerdem wird der Controller auch für einige Games benötigt.

Eine Akkuladung reicht meiner Erfahrung nach leider nicht allzu lange. Nach 1,5 Stunden wird es schon eng und spätestens nach 2 Stunden meldet die VR Brille auch schon einen niedrigen Akkustand. Aufgeladen werden kann die VR Brille über ein mitgeliefertes USB Kabel. Ob ein Aufladen unterwegs, z.B. via Power Bank möglich ist, habe ich bislang noch nicht ausprobiert.

Was kostet die Oculus Rift Go?
Je nach Modell kostet diese hochwertige VR Brille entweder 219 oder 269 Euro. Die Modelle unterscheiden sich dabei jedoch lediglich in der Speicherkapazität (32 GB und 64 GB). Bezieht man die VR Brille direkt über den Hersteller, fallen keine weiteren Kosten an. Das ist aber natürlich noch nicht alles, denn wer die VR Brille auch richtig nutzen will, der muss für die meisten Apps und Games auch noch mal bezahlen.

Auch wenn es eine gewisse Anzahl kostenloser Apps und Games gibt, so kosten die meisten dann am Ende halt Geld. Ich selbst habe bislang ca. 20 Euro für Apps und Spiele ausgegeben. Bereut habe ich es bislang noch nicht, aber irgendwie finde ich es schon schade, dass zumindest “gefühlt” alles zusätzliches Geld kostet.

Oculus Rift Go: was habe ich bisher ausprobiert?

Zunächst einmal wollte ich kein zusätzliches Geld ausgeben. So stöberte ich ein bisschen herum und entdeckte eine App, die einen Film mit Dinosauriern abspielt. Mit der VR Brille ist man mitten drin. Trotz der “nur” animierten Grafiken, die nicht realistisch aussehen, war es beeindruckend. Anschließend sah ich mir diverse Filme an, z.B. Doku’s mit Wildtieren sowie mein YouTube Video vom Fallschirmspringen.

Die Achterbahn App hat mir bislang fast am besten gefallen. Auch diese App ist vom Design her so gehalten, dass die Farben eher an einen Cartoon, als an die Realität erinnern, allerdings ist diese App ein echter Garant für massives Bauchkribbeln und Adrenalin. Neben freien Strecken, kann man weitere kostenpflichtig dazu installieren.

Außerdem habe ich noch Apps zum Thema Wingsuit und Fallschirmspringen entdeckt. Die Fallschirmspringen App hat mich jedoch überhaupt nicht überzeugt. Was aber auch daran liegen mag, dass es sich einfach nicht realistisch anfühlt. Die Wingsuit App ist unterhaltsam und gleichzeitig irgendwie gestört. Denn wenn man mal eine Kurve nicht “kriegt”, dann kommt ein Rumm’s und Stöhnen und der Hinweis, dass man soeben gestorben ist. Irgendwie nicht mein Ding.

Einfach gehalten, aber richtig genial ist die App zum Angeln. Von den Farben und der Aufmachung her, erinnert die App ebenso an ein Computerspiel oder einen Cartoon. Mit dem Controller steuert man seine Angelrute und die Menüs des Spiels. Im Spiel muss man verschiedene Aufgaben erfüllen und kann sich so nach und nach, eine bessere Ausrüstung kaufen.

Aufregend ist es Überhaupt nicht – aber mega entspannend – wirklich! Ich habe schon richtig viel Zeit damit verbracht die animierten Fische aus dem Teich zu ziehen. Die Geräusche der Umgebung, das Plätschern des Wassers.. alles wirklich gut umgesetzt. Für mich eine kuriose aber gut funktionierende Möglichkeit sich zu entspannen.

Meine Meinung zur Oculus Rift Go
Diese VR Brille kann zumindest vom Preis nicht mit den günstigen Modellen mithalten. Dafür bekommt man aber auch ein Gerät für welches kein Smartphone erforderlich ist. Gut, die Auflösung ist nicht gerade überragend, aber ebenso wenig ist sie schlecht. Der Sound ist in Ordnung und die Akkuleistung, naja ausbaufähig. Aber mal im Ernst, wer möchte schon über 1,5 Stunden eine klobige Brille am Kopf tragen?

Was mir noch aufgefallen ist: als Brillenträger kann man die VR Brille zwar nutzen, aber wirklich angenehm ist das Tragen der Oculus Rift Go natürlich nicht. Es gibt hierzu extra eine Art Einlegeband für die Brille, aber mir zumindest hat es nicht geholfen. Dann wären da noch die Druckstellen im Gesicht. Mir stören sie nicht, aber es ist halt möglich, dass die Brille entsprechende “rote Druckstellen” im Gesicht hinterlässt.

Die Auswahl an Software, Filmen und Spielen ist nicht übel. Leider kosten die meisten Dinge jedoch Geld. Das Angebot von kostenlosen Spielen ist meiner Meinung nach zumindest aktuell noch etwas sehr dünn.

Gibt es ausführliche Testberichte?
Die gibt es in der Tat. Da ich nicht die Absicht habe hier tief in die Materie zu gehen, habe ich mich dazu entschlossen ein paar Testberichte zu verlinken. Diese gehen ins Detail und informieren euch auch über Dinge wie zum Beispiel die Auflösung und ähnliches.

Oculus Rift Go Video bei YouTube

Mein Fazit zur VR Brille Oculus Rift Go

Mir gefällt die Idee und den Preis finde ich jetzt auch nicht unbedingt übertrieben. Klar, besser geht es meistens und auch die Oculus Rift Go hat Bereiche, die verbessert werden können. Unterm Strich bereue ich den Kauf nicht.

Ich habe die VR Brille natürlich jedem in die Hand gedrückt, der mir in den letzten Wochen über den Weg gelaufen ist. Bislang gab es nur positives Feedback. Ich bin gespannt, ob sich hinsichtlich der kostenlosen Angebote künftig noch was tun wird. Aber grundsätzlich finde ich die VR Brille sehr gelungen!

 

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