Volcano Boarding


Es gibt doch immer wieder Momente, in denen man nicht mehr herausbringen kann als ein “What the Fuck?”. So ähnlich erging es mir gerade als ich für euch im Netz nach krassen Sportarten stöberte und über Volcano Boarding gestoßen bin.

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt ist der Name Programm, aber wie zum Teufel ist es dazu gekommen? Das möchte ich euch hier kurz näherbringen. Eine Sache noch vorweg: Aktive Vulkane sind ja in unserem guten alten Deutschland praktisch nicht zu finden, dennoch sind alle Aktivitäten die in Richtung Volcano Boarding gehen Lebensgefährlich und ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfohlen.

Der Tanz mit dem Vulkan und dem Brett

In Nicaragua gibt es den Sport tatsächlich. Und das nicht nur von ein paar einzelnen Verrückten aus einem Dorf, weitab von jeglichem gesunden Menschenverstand. Nein, in Nicaragua wird Volcano Boarding sogar als Attraktion eines ansässigen Hostels angeboten. Man spaziert also knappe 45 Minuten einen aktiven Vulkan herauf, sieht sich auf dessen Spitze und um dessen Krater herum alles an und rutscht dann auf seinem mitgebrachten Holzbrett wieder in Richtung Tal. Der Veranstalter spricht davon, dass es auch nicht anders sei, als Snowboarding oder Skifahren. Mir kommt diese Behauptung jedoch etwas gewagt vor.

Die Bretter sind aus Holz und vorgebogen. Ähnlich der Nose eines Snowboards bügelt ihr damit den Berg hinunter. Ob sich damit auch noch Tricks machen lassen, kann ich euch aber leider nicht sagen. Gut, also zurück zum Angebot. Ihr bekommt im besagtem Hostel ein Board, einen Schutzoverall und eine Schutzbrille (der Overall ist übrigens nicht feuerfest). Nachdem euch ein Guide auf den Vulkan gebracht hat und ihr euer obligatorissches Erinnerungsfoto geschossen habt, dürft ihr den Berg in bester Nitro-Circus-Manier wieder herunterrodeln. Geschafft, ihr habt den Vulkan auf einem Holzbrett bezwungen.

Wo kann ich auf einem Vulkan boarden?
Wie bereits erwähnt bietet es ein Hostel in Nicaragua an. Das heißt aber noch lange nicht, dass ihr alle sofort Reisetickets buchen sollt. Ich für meinen Teil finde diesen Extremsport sehr grenzwertig und ihr solltet euch genau überlegen ob ihr das wirklich machen wollt.

Wieviel kostet es?
Ihr werdet staunen, wie wenig Geld dieses Erlebnis kostet. Gerade einmal 28 Dollar ist den Veranstaltern euer Leben und das des Guides wert. Zugegeben, das ist jetzt sehr provokant formuliert. Aber schließlich surft/boardet man auch nicht jeden Tag auf einem AKTIVEN Vulkan.

Fazit

Meiner Meinung nach zählt diese Form der Geldmacherei zu den leichtsinnigsten und grob fahrlässigsten überhaupt. Wir empfehlen euch diese Sportart ausdrücklich NICHT! Warum haben wir ausführlich dargelegt. Sportarten immer ins extreme zu führen hat eben nicht nur gute Seiten. Unserer Meinung nach wird hier mit der Sicherheit anderer und vor allem mit dem Leben anderer gespielt um Geld zu machen. Äußerst fragwürdig. Deswegen ist diese Kandidat aus der Kategorie exotischer Trendsport auch nicht auf unsere Bucket-List gekommen.

Was haltet ihr vom Volcano Boarding? Tolle Idee oder absolut idiotisch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Jeder eurer Kommentare ist uns 4 Strongg-Punkte wert. Kommentiert fleißig und sagt uns eure Meinung.

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Comments 1

  1. Mein Bruder war dort gerade erst und hat mir auch davon erzählt, aber so ganz glauben konnte ich das nicht 😀 Anscheinend machen das mehrere Anbieter, auch mit einer Art Schlitten.

    Er hat sich nicht getraut, aber irgendwie verständlich..

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