Funsport und Sicherheit


Funsport: was tun bei Verletzungen

Sport und Adrenalin sind der Hammer, oft ein regelrechter Rausch! Doch begibt man sich oftmals auch in Gefahr und wenn nicht sich selbst, gefährdet man manchmal andere Personen im näheren Umfeld.

Was kann man tun, um das Risiko zu minimieren? Nun zunächst einmal sollte man weder sich selbst, noch andere Personen im direkten Umfeld mutwillig gefährden, soviel dürfte klar sein! Doch was kann man darüber hinaus tun, um sicher zu stellen, das niemand unnötig in Gefahr gebracht wird? Fangen wir mit dem offensichtlichsten an, die Sicherheit kann gesteigert werden indem:

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  • man sich nicht überschätzt
  • man einen Partner dabei hat
  • man einen Helm und ggf. Protektoren trägt
  • man Abstand zu anderen Personen/Fahrzeugen hält
  • man sich vom fließenden Verkehr fern hält
  • man sich mit dem Umfeld vertraut macht
  • man regelmäßig Pausen macht
  • man nicht mit leerem/vollen Magen startet
  • man sich aufwärmt und dehnt

Okay, soweit so gut. Dies sind jedoch eigentlich alles sehr offensichtliche Dinge. Was gibt es darüber hinaus noch? Man sollte nicht übermüdet sein oder sich bereits total verausgabt haben. Auch sollte man auf Alkohol und co. verzichten, da diese Dinge uns nachweislich beeinflussen können.

Hat man gerade erst mit einer neuen Fun-, Trend-, Action- Sportart begonnen, so sollte man zudem darauf achten, dass man sich Zeit lässt. Wie sagt man so schön, Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut! Darüber hinaus gibt es natürlich, Möglichkeiten der Vorsorge! Dinge welche man im Vorfeld für den Notfall vorbereiten oder in Erfahrung bringen kann.

  • Erste Hilfe Set mitnehmen (z.B. im Auto oder Rucksack deponieren)
  • Telefon dabei haben
  • schauen, wo oder wie man im Notfall das nächste Haus, Telefon oder eine Strasse erreicht
  • Sicherheitssysteme ausprobieren (z.B. beim kiten)
  • Selbstrettung regelmäßig üben
  • Sportgerät im Vorfeld überprüfen
  • regelmäßiger Sport: Fitness hilft, fördert die Ausdauer & verringert das Unfallrisiko
  • geeignete Kleidung tragen
  • sich im Vorfeld über die Wetterlage informieren
  • in regelmäßigen Abständen einen “Erste Hilfe Kurs machen”

Doch wenn alles nicht hilft und dennoch etwas passiert, dann ist es zunächst wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren! Klar, dass sagt sich leicht und doch ist es tatsächlich zunächst wirklich wichtig, nicht in Panik zu verfallen. Was also tun, wenn doch etwas passiert und man sich verletzt oder sich eine andere Person verletzt?

Man verletzt sich, was nun?
Zunächst einmal sollte man schauen ob man auf die Hilfe anderer Personen angewiesen ist und wie schwer man sich verletzt hat. Je nach Sportart, Verletzung und Umgebung sind hier unterschiedlichste Punkte wichtig. Grundsätzlich gilt jedoch, Ruhe bewahren und ggf. sofern sinnvoll oder notwendig, die Hilfe/Unterstützung anderer Personen in Anspruch nehmen. Vor allem ist es wichtig sich auch helfen zu lassen und sich im Moment einer Verletzung nicht zu überschätzen bzw. die Verletzung zu unterschätzen.

Schmerzen sind ein Signal des Körpers, welches mitteilen soll: hier stimmt etwas nicht, stop! Einfach weiter zu machen, wenn etwas weh tut ist daher nicht zu empfehlen! Dies kann im schlimmsten Fall die Verletzung noch schlimmer werden lassen oder die Heilung erheblich behindern.

Wichtig bei einer Verletzung ist: keine Zeit verschwenden und sich an einen sicheren Ort begeben und das so schnell wie möglich, bevor z.B. die Kraft nachlässt. Gerade wenn man sich bei Wassersportarten verletzt ist es wichtig zunächst einmal an Land zu gelangen. Ist man alleine unterwegs sollte man mittels Handy schnellst möglichst jemanden über den Unfall oder die Verletzung informieren und sich ggf. abholen lassen.

Aufgrund der Vielfalt von Sportarten, Verletzungen und der möglichen & unmöglichen Umständen ist es sehr schwierig hier genaue Tipps zu geben. Wichtig ist natürlich auch die Versorgung der Verletzung(en). Zunächst sollte man etwaige Blutungen und Schmerzen stillen.

Eine gute Regel, die häufig helfen dürfte, ist die sogenannte P-E-C-H Regel. Laut der Regel ist folgendes zu tun: Pause, Eis, Kompression, Hochlagern. Wichtig zu beachten ist jedoch natürlich, dass Selbsthilfe Grenzen hat und manche Verletzungen professionell versorgt werden müssen.

Eine andere Person verletzt sich und nun?
Zunächst gilt es zu klären, wie schlimm sich die Person verletzt hat und ob man die Person erreichen kann, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Wenn sich die Person ernsthaft verletzt hat, dann sollte unverzüglich professionelle Hilfe angefordert werden (z.B. 112 anrufen). Bei Sportverletzungen gilt auch hier wieder, die P-E-C-H Regel anwenden.

Eine weitere nützliche Regel ist das Ampel Schema: schauen, denken, handeln.

Schauen

  • Situation überblicken
  • Was ist geschehen?
  • Wer ist beteiligt?
  • Wer ist betroffen?

Denken

  • Gefahr für Helfende ausschließen
  • Gefahr für andere Personen ausschließen
  • Gefahr für Patienten/Opfer/Zielperson ausschließen

Handeln

  • Selbstschutz
  • Unfallstelle absichern
  • Maschinen abstellen
  • Nothilfe leisten

Quelle: samariter.ch

Handelt es sich um ernste Verletzungen oder ist eine Bergung der verletzten Person notwendig, so kann es durchaus nützlich sein, wenn man Bergungsgriffe kennt. Hierzu gibt es ein Informationsblatt von den Samaritern.

Auch zum Thema Body Check haben die Samariter ein Informationsblatt im PDF Format zur Verfügung gestellt. In diesem wird unter anderem auch darauf hingewiesen, was nicht zu tun ist (z.B. Becken Check). Weitere Informationen rund um die “Erste Hilfe” gibt es bei den Johannitern online.

Optimalerweise sollte jeder regelmäßig einen “Erste Hilfe Kurs” besuchen. In vielen anderen Ländern ist dies bereits heute eine Selbstverständlichkeit. Ich selbst muss zugeben habe das letzte Mal zum Führerschein einen solchen Kurs besucht und dass ist locker 12 Jahre her.

Ich für meinen Teil werde daher diesen Beitrag zum Anlass nehmen und einen auffrischer Kurs machen, hierzu später mehr in einem entsprechenden Update. Für alle deren “Erste Hilfe Kurs” auch schon Jahre her ist und die keinen auffrischer Kurs machen können oder wollen, gibt es aber auch noch eine Möglichkeit besser vorbereitet zu sein: Erste Hilfe Apps.

Die Zeit (www.zeit.de) hat hierzu kürzlich einen Artikel veröffentlicht. Getestet worden sind 2 Erste Hilfe Apps, diese sollen dabei helfen, im Notfall die Ruhe und Übersicht zu bewahren. Eine gute Idee wie ich finde, jedoch bleibt es wohl fraglich, ob man in einem solchen Moment tatsächlich genug Ruhe bewahrt und an das Telefon mit der App denkt. Unterm Strich aber sicherlich eine durchaus gute Idee!

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