Jump House Hamburg

Trampolin Parks, 2020 noch einen Besuch wert?

Unbezahlte Werbung: In den letzten Jahren wurden Trampolin Parks immer beliebter. Die Anbieter schossen wie Pilze aus dem Boden. Inzwischen gibt es in so gut wie jeder größeren Stadt einen Trampolin Park. Doch lohnt sich auch 2020 noch ein Besuch im Trampolinpark? Dies und mehr werdet Ihr jetzt erfahren.

Hallo David, ich werde Dich heute mit Fragen zum Thema Trampolinpark löchern. Stell Dich doch mal kurz vor und erzähl, was Du mit Trampolin Parks zu tun hast!

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Trampolin Parks
David von jump-parks.com

Hallo Alex! Mein Name ist David und ich habe 2016 habe ich als Marketing Manager einen Monat vor dem Opening des JUMP House in Berlin Reinickendorf angefangen mich sehr intensiv in die Welt der Trampolinhallen einzuarbeiten. Das war damals auch mein erster Bezugspunkt zu dem ganzen Thema.

Die Marke JUMP House hatte damals erst den Standort in Hamburg Stellingen (erste Trampolinhalle Deutschlands) und wir waren als Team super aufgeregt, ob die Berliner ebenfalls auf das Konzept “abheben” würden. Zur Eröffnung hatten wir damals einen Videospot produziert der innerhalb weniger Wochen 1,5 Millionen Views, 20.000 Likes & Kommentare hatte und 4.000 mal geteilt wurde.

Wir saßen vor unseren Rechnern und konnten es kaum glauben. Ich weiß noch, dass ich damals alle 5 Sekunden die Facebook Seite neugeladen habe, um die neuesten Reaktionen auf das Video zu sehen. Jetzt 2020 wird der Begriff “Jump Häuser” synonym für Trampolinhallen verwendet und es gibt 90 Trampolinhallen diverser Marken in ganz Deutschland. Akut sind ca. 10-20 in der weiteren Planung.

Seit etwa einem Jahr arbeite ich selbstständig als Online Marketing Berater für kleine und mittelständische Unternehmen. 2017 hatte ich bereits angefangen ein Art Verzeichnis für Trampolinhallen in Deutschland in der Freizeit als eigenes Projekt zu erstellen. Über die Feiertage zum letzten Weihnachten habe ich dann das Projekt wieder aufgenommen und unter jump-parks.com veröffentlicht – Daher der aktuelle Bezug. Auch wenn das Projekt noch sehr jung ist, freue mich natürlich immer über konstruktives Feedback! 🙂

Trampolin Parks, 2020 noch einen Besuch wert?

Definitiv! 2016-2017 habe ich jobtechnisch die Entwicklung der Branche sehr stark miterlebt. Durch die Pause und die Recherchearbeiten zu jump-parks.com ist mir erst bewusst geworden, wie rasant sich das Thema weiterentwickelt hat. Während in der Anfangsphase des Hypes nur ca. 4-8 verschiedene Attraktionen in Trampolinhallen zu finden waren, verfügt mittlerweile jede 2. Halle in Deutschland über komplexe Ninja (Hindernis) Parkours ala “American Ninja Warrior”.

Es geht längst nicht mehr nur um das Trampolinspringen in Trampolinhallen. Während Trampolinspringen die eigene Kondition extrem fordert, bieten die zusätzlichen Attraktionen auch mal die Möglichkeit zur Verschnaufen oder einfach mal etwas anderes auszuprobieren. Sehr schön ist auch zu sehen, dass die Konzepte der Hallen sich durchaus unterscheiden. So spricht die Marke Superfly mit Sicherheit eher Extremsportler oder Trickser an und die Marke JUMP House eher Familien. Das findet sich auch in den Parkregeln wieder.

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Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen?

Von den meisten Hallen wird eine Sprungzeit von 90 Minuten empfohlen. Für Ninja Parkour + Trampolinspringen mag das gerechtfertigt sein, ich würde für Anfänger eher 60min empfehlen – Wenn ihr nicht gerade u20 seid, werdet ihr danach eh komplett erschöpft sein.

Trampolinspringen soll 3x mal so viele Kalorien verbrennen wie Joggen, das merkt man auch! Da vor dem Springen beim ersten Besuch der Halle noch eine Haftungserklärung unterschrieben werden muss, man sich umziehen muss usw., würde ich min. 15-20min vor der Sprungzeit erscheinen – Das wird in der Regel auch von den Betreibern empfohlen.

BUCHT EURE SPRUNGZEIT UNBEDINGT VOR DEM BESUCH. Am Wochenende kann es sehr voll werden, wenn ihr dann von weiter weg kommt und vor der ausgebuchten Halle steht, wird das sicherlich nicht zur Stimmung beitragen 😉

Die meisten Parks verfügen über eine eigene Gastronomie, d.h. man kann sich überlegen, ob man danach noch bei Pommes/Pizza und co. in der jeweiligen Halle etwas isst. Ich denke, wenn man für den ersten Besuch bei 60 Minuten Sprungzeit grob 2 Stunden einplant, kann man sicherlich nichts falsch machen.

Beachtet bitte auch, dass die Sprungzeit ab der Zeit läuft, die ihr gebucht habt, d.h. man kann die Zeit wo man nicht aktiv springt, nicht stoppen. Achtet trotzdem unbedingt auf die Signale eures Körpers. Beim Trampolinspringen wirken extreme Kräfte, die auch zu Verletzungen führen können.

Was sollte man im Vorfeld wissen? Muss man sportlich sein?

Bucht unbedingt vorher! Grundsätzlich sollten alle Menschen mit körperlichen Beschwerden wie Asthma, Herz- oder Kreislaufbeschwerden vorher einen Arzt aufsuchen, um sich über mögliche Konsequenzen informieren zu lassen. Für Schwangere ist das Springen generell verboten. So oder so ist es immens wichtig auf seinen Körper zu achten, wenn man springt.

Viele von uns kennen das Trampolinspringen noch aus Zeiten als man 40kg weniger gewogen hat und deutlich fitter war ;). Bei den meisten Hallen gibt es eine Gewichtsbegrenzung (meistens so bei ca. 110kg). Das hat nichts mit der Kondition zu tun, sondern einfach mit der exponentiell wirkenden Kraft auf das eigene Körpergewicht.

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Trampolinspringen ist nichts desto trotz ein Breitensport, man muss kein Extremsportler sein. Man sollte einfach Spass an der Bewegung mitbringen, dann wird man mit Sicherheit auf seine Kosten kommen.

Darüber hinaus sollten sich Familien die speziellen Parkregeln der einzelnen Hallen auf den Website durchlesen, hier gibt es deutliche Unterschiede. Man darf z.B. auch nicht in jeder Halle auf den Flächen mit dem Smartphone filmen. Manchmal gibt es ebenfalls Bereiche oder Zeiten exklusiv für Kinder.

Zu dem Ticketpreis kommt übrigens immer noch die Kosten für die ABS-Socken dazu (meist ca. 2,50 Euro). Ihr könnt meistens nicht die Markensocken einer Halle für eine andere Marke benutzen. Die Superfly Socken dürft also z.B. nicht im JUMP House anziehen.

Trampolin Parks können da auch Erwachsene hingehen? 

Nur, wenn man sich nicht zu ernst nimmt ;). Die Zielgruppe von Trampolinhallen ist meist jünger als z.B. bei Boulderhallen, trotzdem gibt es auch interessante Konzepte der Hallen wie z.B. zum Junggesellenabschied, dem Firmensprung usw. “Beim Trampolinspringen kommt das wahre Alter eines Menschen zum Vorschein”.

Ich weiß leider nicht mehr von wem das Zitat stammt, aber ich denke, da ist etwas dran. Nehmt euch nicht zu ernst, habt einfach eine gute Zeit, Trampolinhallen sind definitiv auch für Erwachsene eine super spassige Angelegenheit. Wenn euch das nicht reicht, denkt einfach an die Kalorien, die ihr schmelzt. Für das Abschalten vom Alltag ist das Hüpfen ideal!

Darf man seine eigene GoPro oder Action Cam mitbringen? 

Wie schon beschrieben ist das tatsächlich sehr unterschiedlich in den einzelnen Hallen. Fragt bestenfalls vorher telefonisch an oder lest euch die FAQ Bereiche auf den Websites durch. Wenn Personen aufs Handy starrend auf den Flächen unterwegs sind, ist das definitiv ein Sicherheitsrisiko. Dazu kommt der Ablenkungsfaktor für den Springer selber. In der Regel darf man in allen Hallen z.B. vom Gastrobereich auf die Flächen selber filmen. Reine Begleitpersonen zahlen übrigens meistens keinen Eintritt.

Wo ist der nächste Trampolin Park in meiner Region?

Hehe, gute Frage. Nicht umsonst heißt mein Portal “JUMP PARKS – Trampolinhallen in der Nähe”. Dort könnt ihr nach Stadt oder Bundesland den nächstgelegenen Trampolin Park finden. Falls Ihr wie Alex aus Greifswald kommt, wäre die nächste Halle in Rostock.

Mit welchen Kosten sollte man für einen Besuch rechnen? 

Im Schnitt kostet eine Stunde Trampolinspringen ca. 13,00 Euro. Günstige Hallen fangen schonmal bei 10,00 Euro an, teurere können auch mal bis zu 16,00 Euro kosten. Grundsätzlich muss man gerade bei den Hallen mit Ninja Parkour schauen, welche Bereiche des Parks im Preis enthalten sind. Dann kommen natürlich nochmal die Sprungsocken mit ca. 2,50 Euro dazu.

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Oft gibt es auch Vergünstigungen für Gruppen oder für Vielspringer. Davon würde ich jedoch nie ausgehen und mich immer vorher online informieren.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus, ist es gefährlich? 

Beim Trampolinspringen wirken extreme Kräfte. Das kann schon ganz schön auf die Gelenke gehen. Probleme treten vor allem bei absoluter Selbstüberschätzung, dem Springen ohne Warm-Up oder bei Ermüdung und der einhergehenden abnehmenden Konzentration auf. Also oft direkt am Anfang der Sprungzeit oder eben am Ende der Zeit. Haltet die Parkregeln ein, achtet auf euch und eure Mitmenschen beim Springen dann passiert in den allermeisten Fällen auch nichts.

Das Beste zum Schluss: Welcher Trampolin Park bietet die beste oder verrückteste Attraktion an?

Gute Frage! In der Regel findet man in Trampolinhallen sehr ähnliche Attraktionen. Cool finde ich bei den ganz neuen Hallen, dass es oft Ninja Parcours aus luftbefüllten Elementen gibt (z.B. im Sprungraum Köln) – Da geht selbst für absolute Nicht-Sportler das Verletzungsrisiko gegen 0. Auch die Kombination von Trampolinen mit Hindernissen fetzt mit Sicherheit arg ;). Die weltweite größte Trampolinhalle (Stand 5.2.2020) mit 8.500qm steht übrigens in Filderstadt in der Nähe von Stuttgart.

Für Parkour Freaks bietet das Superfly in Düsseldorf eine eigene Halle komplett voll mit Parkour Elementen –> Pflichtbesuch!

Wow – vielen Dank für all die Antworten! Jetzt hast Du die Möglichkeit kräftig die Werbetrommel für Dich selbst zu rühren. Weshalb sollte man unbedingt mal auf jump-parks.com vorbeischauen?

Trampolinhallen gibt es in Deutschland aktuell schon beinahe flächendeckend. Mit 1-2h Autofahrt erreicht man auf jeden Fall die nächste Halle. Auf jump-parks.com findet Ihr eure Lieblingstrampolinhalle ganz in der Nähe!

Über David

Mein Name ist David und ich habe 2016 das Marketing der Marke JUMP House mit aufgebaut. Seitdem faszinieren mich Trampolinhallen und unter jump-parks.com habe ich ein eigenes Trampolinhallen Verzeichnis ins Leben gerufen. Beim alltäglichen Sport begeistere ich mich am meisten für Ausdauersportarten und das Bouldern.

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