Tandem Test


Mountainbike Tandem im Test

Tandem Mountainbike Test

Dieses Gerät haben wir schon vor ein paar Wochen in unseren Fuhrpark aufgenommen. Nachdem nun Schutzbleche und eine Strongg Flagge befestigt worden sind, konnten wir das Tandem endlich ausführlich testen. An und für sich sind Tandems eine ziemlich praktische und coole Erfindung. Möchten 2 Personen gemeinsam Radfahren, bietet ein Tandem allerlei Vorteile. Mit einem Tandem lässt es sich gemütlich zu zweit Fahrrad fahren, selbstverständlich kann man aber auch richtig Gas geben. Wichtig ist vor allem: man muss miteinander Fahrrad fahren und sich beim fahren verständigen. Bremst der Vordermann ohne Anmeldung, fällt der Fahrer auf dem hinteren Sattel mit dem Kopf in den Rücken des anderen. Auch das Lenken will gelernt sein, aber dazu später mehr!

Aufbau des Tandems

Der Aufbau eines Tandems gleich dem, anderer Fahrräder, es gibt Lenker, Pedalen, Räder und Kette. Im Unterschied zu einem “normalen” Fahrrad finden auf einem Tandem allerdings 2 Personen Platz. Das von uns getestete Tandem verfügt über 3 Bremsen, eine am Vorderrad und zwei am Hinterrad. Eine der beiden Bremsen am Hinterrad, kann vom Fahrer des hinteren Platzes bedient werden. Das Tandem kann nur vom vorderen Fahrer gelenkt werden, der Lenker des hinteren Fahrers lässt sich nicht bewegen.

Funktionsweise
Wie schon erwähnt will das Fahren mit einem Tandem gelernt sein. Es braucht zwar nicht allzu viel Übung, aber Anfangs ist es schon noch ziemlich ungewohnt und ziemlich wacklig. Angetrieben wird das Tandem von beiden Fahrern, gelenkt und geschaltet wird vom vorderen Fahrer. Die Bremsen können sowohl vom vorderen, als auch vom hinteren Fahrer bedient werden. Wobei der vordere Fahrer beide Räder bremsen kann, der hintere Fahrer kann lediglich das hintere Rad bremsen.

Wichtig zu beachten ist auch, dass während der Fahrt beide Fahrer treten müssen. Hält einer der Fahrer seine Beine still, kann der anderen nicht treten, es sei denn, er oder sie nimmt die Füße hoch (was möglich ist). Beim Bremsen und Lenken des Tandems ist eine gute Abstimmung der beiden Fahrer wichtig. Ein Tandem ist deutlich länger als ein normales Fahrrad und daher ist das Fahren von Kurven um einiges schwieriger. Was das Bremsen betrifft hilft es, wenn der vordere Fahrer vorm Bremsen bescheid gibt, tut er dies nicht kann sich der hintere Fahrer leicht den Kopf am Rücken des Vordermanns stoßen.

Der Ablauf
Während unserer bisherigen Tests haben wir es so gemacht: zunächst steigt der Vordermann auf und stützt sich mit den Beinen ab. Danach steigt der zweite Fahrer auf und stellt die Füße auf die Pedale. Dann stößt sich der Vordermann mit einem Bein vom Boden ab und fährt los. Vor dem Lenken und Bremsen sagt der Vordermann, dem Mitfahrer bescheid und beim Absteigen, steigt zuerst der Mitfahrer ab – fertig.

Kosten eines Tandems
Die Kosten für ein neues Tandem beginnen bei ca. 400 Euro aufwärts. Gebrauchte Tandems kann man aber schon für ab 100 Euro finden (z.B. bei kleinanzeigen.ebay.de).

Tandem: Beschaffbarkeit
Tandem Fahrräder kann man sowohl im Fachhandel kaufen, als auch im Internet. Kauft man ein neues Tandem beginnen die Preise bei ca. 400 Euro, gebraucht muss man meist wenigstens 100 Euro investieren. Gebrauchte Tandems sind leicht über kleinanzeigen.ebay.de zu finden. Neue gibt es beispielsweise bei Amazon.

Preis/Leistung
Das Preis-/Leistungsverhältnis hängt ganz vom jeweiligen Tandem ab. In unserem Fall ist das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut. Wir haben ein Tandem von Orbita getestet, das Modell nennt sich Dupla Sport und kostet neu ca. 649 Euro. Das Tandem ist aber online neu, auch bereits für 470 Euro zu bekommen. Wir waren mit dem Leistungsumfang sehr zufrieden. Das Tandem bietet neben einer 24-Gangschaltung, auch eine Federgabel. Alles in allem passte das Paket gut.

Ein gebrauchtes Tandem bekommt man allerdings inzwischen schon für etwas über 100 Euro. Daher lohnt es sich vor einem Kauf nach geeigneten, gebrauchten Tandems zu schauen. Auf diese Weise lässt sich ggf. leicht etwas sparen.

Fazit
Eine tolle Erfindung, problematisch ist allerdings der Platzbedarf, den ein Tandem mit sich bringt. Wer über ausreichend Platz verfügt, um das Tandem vor dem Wetter zu schützen, der wird sicherlich viel Spaß damit haben. Ich persönlich bin überhaupt kein Fan von Fahrradtouren, aber mit dem Tandem habe ich viel Spaß gehabt. Nach ein paar Tagen hat man sich auch an das Lenken und Bremsen gewöhnt. Definitiv eine klare Empfehlung – ausprobieren sollte man es auf jeden Fall.

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