Syrmo – Die Revolution im Skateboarding


Syrmo fertig am Board montiert

Wer sein Skateboarding verbessern wollte, hatte bisher nur wenig Möglichkeiten. Eine davon war, sich Videos anzusehen und blind immer wieder zu probieren. Manchmal mehrere hundert Versuche für einen Trick. Das liegt und lag vor allem daran, dass man sich ja selbst beim Skaten schlecht sieht und seine Technik nicht analysieren kann. Bis jetzt! Ein Team aus Erfindern und Softwarespezialisten hat sich zusammengefunden um ein Gadget zu entwickeln, welches genau das tun soll. Eure Tricks zu analysieren, um euch so zu helfen noch besser zu werden. Das soll mithilfe eines am Skateboard angebrachten Sensors geschehen. Wie das Gerät funktioniert und was ihr damit alles machen könnt, möchten wir euch hier kurz vorstellen.

Wie funktioniert Syrmo?

Das Team hat sich lange Gedanken darüber gemacht, wie sie einen Sensor am Board befestigen können ohne dass er stört. Letztendlich sind sie auf eine geniale Idee gekommen. Sie teilten ihn einfach durch 2 und erhielten so zwei flache Plastikscheiben. Die Halterung wird (ähnlich wie ein Shock- oder Riserpad) zwischen Achse und Board gelegt und mit der Achse verschraubt. Ist dies geschehen, könnt ihr die 2 Sensoren an der Seite der Achsen (genau über den Wheels) in die Halterung schieben. Wer sich jetzt sorgen um einen Wheelbite macht, den können wir beruhigen. Die Sensoren sind so flach, dass sie euch nicht auffallen werden. Um die Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten, gibt es zu dem System noch eine App für euer Smartphone. Koppelt ihr die Sender unter eurem Board mit der App, erkennt diese jeden Trick und zeigt euch verschiedene Informationen wie Höhe, Flip und Sprungkraft an. Der Clou ist, dass die Sensoren erkennen wie sie gerade gedreht oder geflippt werden. Die App ist in der Lage die Daten zu verwerten und ein 3D-Abbild zu erstellen, welches genau euren gerade zuvor ausgeführten Trick zeigt. So könnt ihr unter Berücksichtigung der anderen Werte herausfinden, was ihr besser machen müsst um den Trick zu stehen. Mehr Flip, mehr Pop oder einfach etwas mehr Speed.

Was kostet das Trackingsystem?
Die Sensoren bekommt ihr aktuell für rund 79 US-Dollar. Das ist allerdings erst der Vorbestellerpreis. Regulär soll das Gadget nach ofiziellem Verkaufstart 139 US-Dollar kosten.

Wo kann ich ein Syrmo kaufen?
Syrmo ist bereits über die Hauseigene Website erhältlich. Die App bekommt ihr, sowohl für iOS als auch für Android, kostenlos im jeweiligen Appstore.

Fazit zum Gadget

Syrmo stellt eine echte Alternative zum traditionellen Weg seine Tricks zu verbessern dar. Durch das Wissen an bestimmten Stellen nicht hoch genug zu springen, das Board nicht schnell genug zu flippen oder schlichtweg zu langsam zu sein, lässt sich dein Skateboarding sehr gut verbessern. So zumindest die Theorie. Ein sehr cooles Feature ist natürlich das Rendering eines 3D-Modells deines Tricks. Sich im Nachhinein den Flip oder Sprung noch einmal ansehen zu können macht schon was her. Die Social Media Funktion der App darf man dabei auch nicht außer Acht lassen. Mit ihr kann man seine Erfolge direkt auf den großen Plattformen posten. Alles in allem ein recht gut durchdachtes System. Ob es auch genau so funktioniert wie angepriesen wird sich zeigen.

Wir sind von der Idee wirklich überzeugt. Aber was haltet ihr von dem Gadget? Ist so ein Tracker für euch nur Spielzeug und braucht ein echter Skateboarder so etwas überhaupt? Oder sagt Ihr euch, dass es durchaus sinnvoll sein kann zu wissen, was man beim nächsten Hardflip noch besser machen kann? Schreibt es uns in den Kommentaren! Wer sich noch nicht ganz vorstellen kann wie die Kombination aus Sensor und App funktioniert, dem haben wir das Kickstartervideo noch einmal herausgesucht und verlinkt. Werft doch mal einen Blick rein.

Videos

Bildquellen

Comments 2

  1. Ich bin eher ein Mensch der durch probieren weiterkommt. Bei manchen Dingen können mir die Leute erklären, erklären und erklären und ich raffs immer noch nicht.

  2. ich schaetze Probieren geht ueber Studieren … schoen wenn man weiss, was man theoretisch besser machen muesste, aber von den Auswertungen in die Praxis umzusetzen stelle ich mir schwer vor … KLICK macht es doch meist in der Praxis und nicht auf dem Bildschirm …

    koennte mir wohl tausendmal anschauen wie man den Dropin ausfuehrt und analysieren … aber ein grosser Teil spielt sich dann wohl doch im Kopf ab und nicht in der technischen Theorie …

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