Surfskate Test


Das Surfskate Board soll es ermöglichen, auf der Straße ähnlich wie in der Welle zu surfen. Das Board kann man nur bei einigen Händlern wie z.B. surfskate-germany.com oder surfskaterevolution.com beziehen. Die Kosten für ein Board liegen bei ca. 240 Euro. Das Board ist gut verarbeitet, bei unserem Test sind uns keine Fehler oder Probleme aufgefallen. Im Unterschied zu einem “normalen” Skateboard, hat das Surfskate Board vorne eine kleine, rotierende Achse und hinten eine feste, sehr breite Achse.

Surfskate, drauf und los?

Steigt man zum ersten Mal auf das Board, ist es anfänglich eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Mal eben so Anschwung nehmen und los fahren, wie man es beispielsweise vom Skateboard fahren kennt, ist nicht so einfach möglich. Dies bezüglich warnte man uns im Vorfeld aber schon vor, das Surfskate Board ist nichts, was man mal eben so ausprobieren kann. Es braucht schon ein bisschen Übung.

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Auch Henry wollte es wissen und probierte das Board aus. Doch als noch ungeübter Skateboarder war es Ihm nicht möglich, sich auf dem Board fortzubewegen bzw. darauf stehen zu bleiben. Auch ich hatte am Anfang so meine Probleme. Nach einigen Versuchen hatte ich das Board immer mehr unter Kontrolle. Die Welle auf dem Asphalt – hammer Feeling.

Nicht ganz leicht, aber man findet sich rein. Heute haben wir das Board im Skatepark ausprobiert. Auch mit 1-2 Stunden Übung ist das Fahren mit dem sehr speziellen Skateboard nicht gerade einfach. Aktuell ist es noch sehr ungewohnt, besonders die sehr agile Nose.

Bleibt man mit dem Fuß ein Stück hinter der Vorderachse, dann kann man das Board deutlich besser kontrollieren. Interessant ist die Wendigkeit in Rampen und Kurven. Mit dem Anschwung holen hatte ich auch bis zum Ende unseres gestrigen Test’s so meine Probleme. Erwischt man eine gute Position lässt sich das Board sehr gut steuern, bisher ist es jedoch noch Glück oder Zufall, dass ich eine “gute Position” erwische.


Wofür eignet sich das Surfskate?
Mit dem Surfskate ist man jedoch keinesfalls auf den Skatepark beschränkt. Man kann ebenso durch die Gegend cruisen, Strecken mit Gefälle herunterfahren oder auch kürzere Strecken zurücklegen. Im Gegensatz zu einem Skateboard, kann man mit einem Surfskate Board nicht schnurstracks geradeaus fahren, auch Grinden und Tricks wie Ollie und Kickflip sind eher schwierig.

Beim Surfskate Board sind eher Drehungen, Wheelies und Slides möglich. Vergleichbar mit einem Longboard ist das Surfskate Board meiner Ansicht nach auch nicht, da man zumindest am Anfang ganz schön ins Schwitzen kommt. Es ist aber eine coole Abwechselung, gerade für Personen die gerne surfen und kein Wasser bzw. keine Welle(n) vor der Tür haben eine nette Alternative für zwischendurch.

Mich hat es gepackt, ich werde mich in den nächsten Wochen weiterhin mit dem Surfskate Board beschäftigen. Wenn alles gut geht, dann habe ich schon bald deutlich mehr Übung. Vielleicht klappt es dann mit dem skaten im Skatepark auch noch ein bisschen besser. Updates folgen..

Fazit
Für ca. 240 Euro bekommt man mit dem Surfskate ein ungewöhnliches Longboard, welches das Surfen auf der Straße ermöglichen soll. Das Surfskate Board ist nichts für Leute, die spontan mal eben schnell was neues ausprobieren wollen. Erst mit ein wenig Übung zeigt sich was im Surfskate steckt. Ob Skatepark oder gerade Strecke, mit dem Surfskate Board kann man hervorragend cruisen. Wer Spaß am Surfen hat, der wird höchstwahrscheinlich auch mit dem Surfskate Board seinen Spaß haben!

Nachtrag
Mittlerweile sind Surfskate Boards bereits ab etwa 170 Euro im Internet zu bekommen.

Du fährst selbst Surfskate? 
Wenn du wichtige Informationen zum Thema hast die hier noch fehlen, schreib uns doch einen Kommentar und teile deine Erfahrungen. Falls du dich für ein Surfskate interessierst, wichtige Fragen aber noch offen sind freuen wir uns natürlich auch über einen Kommentar.

Comments 8

  1. Wie ist es dir seither mit dem Board ergangen? Faehrste es noch ? Ich surfe unglaublich gerne (aber nicht gut), kann aber nur sehr schlecht Skateboarden…daher überleg ich ob das was fuer mich ist…

    1. Hi Dom,

      ich bin jetzt eine wirklich lange Zeit nicht mehr unterwegs gewesen. Werde jetzt aber wieder damit beginnen. Ich finde es ziemlich schwierig und anstrengend. Bei mir hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich den Dreh raus hatte und ich denke, es wird wohl jetzt nach so einer langen Pause wieder ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, bis ich mich da wieder reinfinden werde.

      Also als Longboard-Alternative würde ich das Board auf keinen Fall einstufen. Eher als Trainingsmöglichkeit für Surfer vielleicht.

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