Sport im Museum – bald die Trendbewegung des Jahrhunderts?


Sport im Museum: Bewegung + Bildung

Bisher noch auf das Metropolitan Museum of Arts beschränkt, könnte sich dieser Trend bald auf der ganzen Welt verbreiten, denn er greift gleich zwei Wünsche in der Gesellschaft auf – Mehr Bewegung und mehr Bildung.

Erstmals in New York und bald weltweit?

Im New Yorker Metropolitan Museum kamen Monica Bill Barnes & Company auf die Idee eine Museumsführung mit einem Fitness-Workout zu kombinieren.

Natürlich geht es dabei nicht nur darum, dass Besucher ins Museum kommen, die zusätzlich noch Sport machen. Das Workout wurde dabei speziell auf die Ausstellung hin konzipiert und soll eine Beziehung zwischen Kunst und Körper herstellen.

Statt findet das Ganze in den Morgenstunden noch vor den regulären Öffnungszeiten. Im Detail ist das alles für uns erstmal nicht so interessant, da hier jetzt kaum jemand deswegen nach New York fliegen wird.

Interessant ist aber die Frage, wie und ob die Idee von Sport im Museum auch auf Museen in Deutschland bzw. weltweit anwendbar wäre.

Im Grunde müssten sich Museen finden, die für Sport im Museum ihre Türen öffnen und Trainer, die ein Workout zu der Ausstellung konzipieren. Auch wenn die hier aufgeworfene Idee super ist und die Umsetzung theoretisch nicht schwer, muss dennoch einiges bedacht werden.

Wenn das Workout früh morgens vor den regulären Öffnungszeiten angeboten wird, liegt die größte Zielgruppe womöglich bei den ganzen Berufstätigen, die neben dem Beruf sonst nicht die Zeit für einen Museumsbesuch finden und zugleich vor der Arbeit noch etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass man Sport regelmäßig macht, während man ein Museum vielleicht einmal im Monat oder eher noch seltener besucht. Eine Dauerausstellung würde man sich nicht ständig angucken wollen und eine ständig wechselnde Ausstellung lässt sich erstens schwer umsetzen und würde zweitens auch ein ständig wechselndes Workout fordern.

Wie seht ihr das?

Ich denke, ein Versuch wäre es auf alle Fälle mal wert, denn große Zusatzkosten entstehen nicht und nachher wird Sport im Museum noch die Trendbewegung des Jahrhunderts.

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