Speeron E-Skateboard


Elektro Skateboard im Test
Elektro Skateboard, ein neuer Trend

Werbung: Als das Paket kam, habe ich mich gefreut wie ein Schneekönig. Der Postbote hat geklingelt und mich um Hilfe bei hochtragen gebeten. Als ich es dann in der Hand hatte wusste ich auch warum. Dazu aber später mehr. Elektro-Skateboards sind zwar nur im weitesten Sinne Skateboards und haben wenig mit Sport zu tun, aber der Spaß steht bei den Gefährten ganz klar im Vordergrund. Und so haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein Elektroboard auszuprobieren. Ein passender Kandidat war mit dem Speeron E-Skateboard für Einsteiger auch schnell gefunden. Vielen Dank noch mal an die Firma Pearl, dass Sie uns das Board zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Was wir bei unserem Test alles erlebt haben, erfahrt ihr hier in unserem Testbericht.

Hinweis zum Artikel – Werbung / Anzeige

Der Artikel wurde nicht vom Anbieter bezahlt. Allerdings hat der Anbieter ein Testgerät für einen kurzen Zeitraum zur Verfügung gestellt. Die hier wiedergegebene Meinung wurde in keiner Weise durch den Anbieter beeinflusst oder gar vorgegeben.

Zahlen und Fakten zum Speeron E-Skateboard

Das Board ist mitsamt Verpackung, Ladegerät und Zubehör knappe 12 Kilogramm schwer. Klar, dass mich der Postbote um Hilfe gebeten hat. Ich war zunächst auch überrascht, als ich das Paket in die Hände bekam. Es ist aber auch völlig klar, warum das Gadget so schwer ist. Es ist ein Bleigelakku und ein 150 Watt Elektromotor verbaut. Das macht das Board schwer. Die Wheels haben einen angenehm großen Durchmesser von etwa 10 Zentimeter. Damit rollt ihr so ziemlich über jede Unebenheit im Boden hinweg. Sie sind aber nicht so weich wie ich zuerst gehofft hatte. Ein Durometer ist nicht angegeben aber müsste ich schätzen, läge der wohl bei 83a bis 86a. Insgesamt ist das Board etwa 17 Zentimeter hoch. Das verschafft euch erstens einen guten Überblick und zweitens auch genügend Bodenfreiheit.

Mit etwa einem Meter Länge habt ihr auch genügend Fläche für die Füße. Es geht also keineswegs eng auf dem Brett zu. Der Akku ist innerhalb von 4 Stunden voll geladen und zeigt dies mit einem kleinen grünen Lämpchen am Stecker an. Die Fernbedienung hat eine Reichweite von etwa 1 Meter. Der Clou ist, dass das Board automatisch bremst, sobald ihr euch mit der Steuerung mehr als 1 Meter vom Board entfernt. Das hat vor allem Sicherheitsgründe. Haut es euch bei einem Sturz vom Brett schießt das Gerät nicht unkontrolliert durch die Gegend. Super mitgedacht!

Wie funktioniert so ein Elektroboard?
Die Bedienungsweise ist so leicht, dass sie sogar ein Kind verstehen würde. Ähnlich wie bei einem fern steuerbaren Modellauto wird der On-Button am Board gedrückt, danach die
Fernbedienung eingeschaltet und dann kann es auch schon los gehen. Ihr stellt euch aufs Brett, zieht sachte mit dem Zeigefinger am Trigger und das Speeron setzt sich mit euch in
Bewegung. Wenn euch der Nervenkitzel der Schrittgeschwindigkeit noch nicht hoch genug ist, gibt es auch noch eine zweite Geschwindigkeitsstufe. Diese katapultiert euch auf sagenhafte 15 Kilometer pro Stunde.

Der Test des Speeron Boards
Ich wollte wissen wie praxistauglich das Board ist und habe es mehrere Tage lang benutzt. Immer mal wieder, um zum Einkaufen zu fahren oder einfach nur zum cruisen. Zum cruisen eignet sich das Board ausgesprochen gut. Die 15 Kilometer pro Stunde fühlen sich nicht zu langsam aber auch nicht zu schnell an. Vielmehr kommt bei der Geschwindigkeit gemütliches Cruiserfeeling auf. Für die alltäglichen Dinge und Botengänge ist das Board aber nicht so gut geeignet. Es im Laden oder Haus immer wieder schleppen zu müssen, macht auf Dauer einfach keinen Spaß. Dafür hält der Akku mit knapp 40 Minuten (bevor er merklich schwächer wird) recht lange.

Selbst danach ist aber nicht abrupt Schluss, sondern das Brett wird über 15 Minuten hinweg immer langsamer und quittiert erst dann den Dienst. Insgesamt liegen wir bei der Nutzungsdauer also bei etwa einer Stunde. Je leichter man ist, umso länger hält übrigens der Akku. Bis zu 90 Minuten sollen drin sein.

Wie teuer ist das Speeron?
Mit aktuell gerade einmal 250 Euro ist das Board bei Pearl.de käuflich zu erwerben. Das finden wir angesichts der gebotenen Leistung durchaus angemessen. Außerdem bekommt ihr ja nicht nur das Board,
sondern auch noch Werkzeug zur Wartung und alles mitgeliefert, was ihr zum sofortigen Start benötigt.

Preis/Leistungsfaktor Elektroboard
In Sachen Preis/Leistung hat das Speeron E-Skateboard die Nase ziemlich weit vorn. Klar, die 15 Kilometer pro Stunde reißen euch nicht vom Hocker, aber das sollen sie auch gar nicht. Das Board ist zum umher cruisen gedacht und das tut es erstaunlich gut. Die 250 Euro sind unserer Meinung nach gut angelegtes Geld. So schnell werdet ihr in dieser Preisklasse wohl kein vergleichbares Board finden.

Fazit zum Speeron E-Skateboard

Mir hat der Test mit dem Elektroboard richtig viel Spaß gemacht. Die Laufzeit des Akkus war angenehm lange, das Fahren hat echt Laune gemacht und ich war von der Wendigkeit des Boards echt beeindruckt. So etwas schaffen sonst nur Slalom- oder Carvingboards. Das Preis/Leistungsverhältnis ist mehr als angemessen und die neidischen Blicke der Passanten unbezahlbar. Immer wieder wird man gefragt was das denn sei und ob das Spaß macht. Na aber sicher doch! Deshalb können wir das Board auch durchaus empfehlen.

Wer die Kohle übrig hat, sollte es ruhig mal ausprobieren. Wenn ihr noch mehr Informationen braucht oder das Board mal bei anderen Personen sehen wollt, werft doch mal einen Blick in die Videos. Was haltet ihr von Elektro-Skateboards? Würdet ihr euch eins kaufen? Wenn ja welches und wenn nicht, warum nicht? Hinterlasst uns einfach ein paar Kommentare, wir freuen uns drauf.

Videos

Comments 1

  1. Nicht schlecht Herr Specht – mit Pushen wird man glaub ich auch nicht viiiel schneller auf längerer Strecke …

    Lässt sich das Board bei euch mieten :)?
    Habt ihr evtl 2 von den Elektro-Boards da – dann könnte man schön zu zweit durch HGW unsportlich cruisen gehn 😛

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