Speedliner Speedstick Test


Produkttest: Speedstick Scooter

Einige Roller haben wir bereits getestet. Fast alle hoben sich dabei komplett vom Gedanken des Kinderrollers ab. Nun haben wir ein neues Modell aufgetrieben, welches komplett anders als alle anderen sein soll.

Es nennt sich Speedstick und kommt von der Firma Speedliner. Der Roller soll puristisches Fahren mit der Freude des Skatens verbinden. Was den Speedstick so besonders macht und wie er sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr hier.

Features des Speedsticks

Der Speedstick ist nicht wie gewöhnliche Roller. Mit seinen insgesamt 4 Rollen ist er schon etwas besonderes. Das ist aber nicht das einzige Alleinstellungsmerkmal. Das wohl bedeutendste Merkmal ist, dass der Roller nicht direkt lenkbar ist. Außerdem ist die hintere Achse des Rollers schwingend gelagert, so dass ihr die vorderen Rollen von der Straße nehmen könnt ohne Springen zu müssen.

So soll sich laut der Beschreibung des Herstellers erst das wahre Scooterfeeling entwickeln. Ansonsten könnt ihr an dem Roller noch eine Rücktrittbremse und einen Klappmechanismus finden. Der Roller lässt sich nämlich platzsparend zusammenklappen. Nun aber zum wichtigsten, dem Fahrverhalten

Wie fährt sich der Speedstick?
Nachdem wir den Roller aufgebaut hatten machte sich kurz Verwunderung breit. Wir wussten nämlich noch nicht, dass der Roller nicht zu lenken ist. Nach kurzem “Sicherheitshalber Produktbeschreibung lesen!” im Internet wussten wir Bescheid und konnten loslegen.

Der Roller ist schnell, sehr schnell! Unser Testlab hat nicht ausgereicht, um die Grenzen des Rollers (was Geschwindigkeit betrifft) auszuloten. Nachdem ich mich an das Fahrgefühl gewöhnt hatte, konnte ich auch richtig Gas geben. Man steht sehr sicher auf dem Gerät. Es knarzt zwar ein wenig beim Lenken, das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn die Konstruktion ist sehr robust.

Leider habe ich nicht ganz herausfinden können, wie man nun in das Skatefeeling kommt. Angeblich soll es möglich sein, den Roller wie einen Inlineskate zu fahren. Dieses Vergnügen blieb mir leider verwehrt.

Was kostet der Speedstick?
Wir haben unseren Speedstick über Ebay gekauft. Für knappe 20 Euro konnten wir das gute Stück erstehen. Bei Markteinführung kostete das Gerät mal stolze 249 Mark. Da haben wir schon fast ein Schnäppchen ergattern können.

Beschaffbarkeit
Das mit der Beschaffbarkeit ist so eine Sache. Bei Amazon ist das gute Stück zwar noch gelistet, aber nicht mehr verfügbar. Wenn ihr einen Speedstick haben wollt, können wir euch nur raten die Augen offen zu halten. Auch bei den Kleinanzeigen oder auf eBay selbst ist hin und wieder noch ein Speedstick zu finden.

Preis/Leistung
Für 249 Mark hätte sich der Kauf wohl kaum gelohnt, aber für 20 Euro ist der Preis/Leistungsfaktor fast unschlagbar. Da kann man die geringe Lenkfähigkeit auch verzeihen.

Fazit

Wir sind vom Speedstick überzeugt. Er hebt sich mit seinem Konzept deutlich von dem anderer Roller ab und vermittelt ein tolles Fahrgefühl. Der Roller ist wirklich anders als alle anderen. Leider bleibt ein großes Problem. Man bekommt das Gerät nicht leicht. Wir hatten mit unserem Exemplar Glück. Wenn ihr die Chance habt an einen Speedstick heranzukommen und ohnehin ein Freund von Rollern oder Scootern seid, können wir euch das Gadget wärmstens empfehlen.

Was ist eure Meinung? Habt ihr einen Speedstick zu hause oder überlegt euch einen anzuschaffen? Verratet uns eure Meinung in den Kommentaren und kassiert dafür 4 Strongg-Punkte.

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