Slide Workshop von Rollsport Hamburg e.V.


Longboard
Trendsportart, Longboard fahren

Wir haben für euch einen Slide Workshop getestet und hier erfahrt ihr wie es uns dabei ergangen ist und was wir gelernt haben. Für alle die nicht wissen was Sliden ist, würde ich es mit dem Driften eines Autos vergleichen.

Man versucht sein Longboard kontrolliert durch verschiedene Möglichkeiten zum Ausbrechen zu bringen. Wozu das Ganze? Man könnte jetzt sagen, dass das Driften von einem Auto auch keinen Sinn hat, außer der Reifenindustrie zu Geld zu helfen und dem Vergnügen des Fahrers.

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Aber mit Sliden kann man auch Geschwindigkeit verringern und (wenn man es kann) macht es richtig Spaß und es sieht verdammt gut aus.

Nun zum Workshop:

Der Workshop fand letzten Sonntag von 11-14 Uhr in Hamburg statt, hat 25 Euro gekostet und wurde vom Rollsport Hamburg e.V. veranstaltet. Insgesamt 7 Teilnehmer waren wir (Höchstzahl bei den Workshops ist 10). Kursleiter waren Marieke und Louis, beide passionierte Longboarder mit reichlich Downhill und Freeride Erfahrung.

Zu Beginn des Kurses, wurde zuerst einmal erklärt, welches Material sich am Besten zum Sliden eignet. Natürlich kann man grundsätzlich mit allem Sliden, aber man kann sich die Sache, gerade zu Beginn auch unnötig schwer machen. Selbst wer vielleicht nicht die idealen Rollen dabei hatte, musste nicht in die Röhre gucken, denn Marieke und Loius waren auf alles vorbereitet.

Es gab jede Menge Schoner, Slidehandschuhe, Rollen und auch Bushings für den Kurs zum Leihen. Die eigene Ausrüstung wurde auch nochmal überprüft und dann wurde sich gemeinsam gedehnt und aufgewärmt.

Nun wollte Marieke erst einmal sehen, ob auch wirklich jeder die Fußbremse beherrscht, oder ob da auch noch einmal Tipps gegeben werden konnten. Und dann durfte Loius auch schon zeigen wie es nachher einmal aussehen soll.

Gelernt werden sollte, der Coleman 180 Slide (eine Hand auf dem Boden und beim Sliden das Board um 180 Grad drehen). Dieser Slide ist gut für Anfänger geeignet und man kann auf diesem aufbauen.

Hier der Slide einmal in bewegten Bildern:

Dann ging es für uns an Trockenübungen auf dem Rasen um die richtige Fußstellung, Körperhaltung und den Bewegungsablauf zu üben.

Danach ging es für uns auch schon zur Sache: Marieke und Loius stellten sich in einiger Entfernung die Straße runter auf und wir sollten es probieren. Es gab natürlich einige Stürze, Wegrutscher oder „huch, der Rasen kam aber schneller als gedacht“. Aber es wurde sich über niemanden lustig gemacht und nach jedem Slideversuch gab es konstruktive Kritik von Loius oder Marieke.

Natürlich gibt es jede Menge Tutorials auf Youtube oder im Netz, aber diese Videos können euch nicht sagen was ihr falsch macht. Ihr mögt zwar denken, dass ihr es genauso macht wie in den Videos, aber es sind sehr oft die Kleinigkeiten die euch daran hindern, den Slide endlich zu können.

Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir nur irgendwie abgefrühstückt werden und man strikt nach einem Zeitplan arbeitet. Es wurde sehr auf Einzelne eingegangen, wenn es Probleme gab und man konnte jederzeit Fragen stellen.

Wir haben auch noch gelernt wie man bei höheren Geschwindigkeiten außer mit der normalen Footbrake bremsen kann, wie man in einer Gruppe fährt und was es für Handzeichen gibt. Alles eigentlich nicht Teil dieses Kurses, aber da es uns interessierte hat Marieke uns das auch noch gezeigt und üben lassen.

Fazit

Machen. Auf jeden Fall machen. Wir können diesen Kurs nur wärmstens empfehlen und die drei Stunden vergingen wie im Flug. Der Verein bietet auch noch jede Menge andere Kurse an, für diejenigen unter euch die nicht sliden wollen. Mir persönlich ging es an dem Tag danach, nicht besonders gut (ich würde das nicht mehr als Muskelkater, sondern eher Muskeltiger bezeichnen), aber das ist meiner nicht vorhanden körperlichen Fitness zuzuschreiben und nicht dem Kurs.

Was haltet ihr von solchen Workshops? Würdet ihr auch zu einem gehen, oder es doch lieber alleine versuchen?

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