Slackbar – Die Slackline für Anfänger


Slacklinen hat sich zu dem Trendsport überhaupt entwickelt. Und das ist überhaupt nicht verwunderlich. Fast unverwüstliches Material, gepaart mit günstigem Preis und der Möglichkeit es fast überall auszuüben. Dazu noch ein hervorragender Trainingseffekt für Balance und Kraft. Wer schon einmal auf einer Slackline gestanden hat weiß, wie schwer es ist seine Balance zu halten. Das geht meist nur mit ordentlichen Muckis in den Beinen und einer gehörigen Portion Balance im Oberkörper.

Das macht Slacklinen am Anfang auch nicht unbedingt einsteigerfreundlich, denn die Erfolgserlebnisse stellen sich erst nach einer Weile üben ein. Das haben die Entwickler von Erhard wohl erkannt und eine einsteigerfreundliche Slackline entwickelt. Was das Ding kann und ob es wirklich so Einsteigerfreundlich ist, versuchen wir euch hier mit unsere kleinen Bericht näher zu bringen.

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Wie funktioniert es?

Die Entwickler haben ein quadratisches Profil aus Carbon hergenommen und es auf 5 Meter Länge getrimmt. Danach auf 2 massive Halterungen geschraubt und die Halterungen unten gegen verrutschen durch ein Seil gesichert. Das wars schon. Mit dem Seil und mithilfe der Halter unten kann man einstellen wie stark die Stange federt oder auch nicht. Es lässt sich also der federnde Effekt einer echten Slackline nachahmen, wenn ihr die Slackbar entsprechend lose einstellt. Sinnvoll ist es, zuerst mit einer sehr starren Einstellung zu beginnen und dann die Federung beziehungsweise das Nachgeben der Slackbar immer mehr werden zu lassen. So bereitet ihr euch bestens auf das echte Slacklinen vor (sofern ihr dann immer noch eine echte Slackline haben wollt).

Was kostet es?
Die Slackbar ist nicht gerade ein Schnäppchen. Ihr müsst etwa 490 Euro berappen um euch dieses tolle Sportgerät aus dem Hause Erhard zu sichern. Im Vergleich dazu: Eine Premium Slackline von Gibbon kostet etwa 180 Euro. Diese ist dann zwar immer noch ohne Zubehör aber ihr könnt bereits loslegen.

Wo bekomme ich es?
Die Slackbar bekommt ihr direkt beim Hersteller Erhard. Alternativ dazu könnt ihr auch im Internet nach anderen Angeboten suchen, denn beim Hersteller müsst ihr oftmnals die UVP bezahlen (und diese liegt meist höher als der normale Verkaufspreis).

Fazit

Die Slackbar ist einsinnvolles Sportgerät und führt viel wieder ans Slacklinen heran die mangels Kraft oder Balance bereits aufgegeben haben. Die Einstellbarkeit des Federeffekts kommt dem sehr zugute. Was uns ebenfalls gefallen hat ist die Tatsache, dass man mit der Slackbar nicht mehr den örtlichen Gegebenheiten unterworfen ist. Es gibt keine Bäume? Die Bäume sind zu schwache oder stehen zu weit auseinander? Kein Thema, denn die Slackbar ist ein komplett eigenständiges Sportgerät und auf diese Faktoren nicht angewiesen. Leider haben wir auch etwas zu meckern. Erstens und so toll sich das auch anhört mit der Unabhängigkeit, bleibt die Frage wer eine 5 Meter lange Carbonstange mit sich herum schleppt.

Die Bar ist nämlich nicht größenverstellbar. Der Slackline-Effekt ginge so verloren, meint der Hersteller. Portabilität also nicht so gut wie eine gewöhnliche Slackline. Zweitens und (wahrscheinlich) noch wichtiger ist die Tatsache, dass man für 500 Euro ein komplettes Premium Slackline-System ohne wenn und aber von einem Top-Hersteller bekommt. Slackline plus sinnvolles Zubehör ist insgesamt günstiger als die Slackbar.

ABER gerade weil man den federnden Effekt so gut wie abschalten kann (bzw. analog einstellen kann) hat die Slackbar ihre Daseinsberechtigung. Denn das ist genau das was sie tun soll. So sind ihr beispielsweise Einsatzzwecke vergönnt die eine konventionelle Slackline nicht meistern könnte. Beispielsweise im Sportunerricht an der Schule. Im Rehazentrum in der Halle oder, oder, oder. wo man darauf angewiesen ist einzelne Geräte auf- und wieder abbauen zu können ist die Slackbar einer gewöhnlichen Slackline vorzuziehen. Was haltet ihr von der Slackbar? Überteuertes Spielzeug oder sinnvolles Sportgerät? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Comments 1

  1. Ich finds echt nicht schlecht. Weil nicht jeder ja Bäume in der Nähe hat. Aber die Slackbar kann man ja überall im Garten, Park … aufstellen. Cool

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