Senz Storm Umbrella im Test


Aktivitäten bei schlechtem Wetter

Nasse Jahreszeit? Kalter Kopf? Nasses Haupthaar? Nicht mit Senz. Die beeindruckende Idee der Firma war es, einen Regenschirm mit höchster Resistenz gegenüber Stürmen zu entwickeln.

Ob die Idee beim Kaffeetrinken oder dem hundertsten Mal durchnässt im Büro ankommen geschuldet ist, wissen wir nicht. Wohl aber, dass der Regenschirm eine echt coole Innovation in Sachen Regenschirm ist. Deshalb haben wir uns das gute Stück mal zur Brust genommen und ausgiebig getestet.

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Wie das Teil funktioniert und warum ihr möglicherweise über einen Kauf nachdenken solltet, erfahrt ihr hier in unserem Testbericht.

Was macht den Senz so einzigartig?

Allein die multiplen Auswahlmöglichkeiten eines Regenschirmkonzepts sind schon toll. Schaut ihr euch auf der Website um, gelangt ihr recht schnell in eine Rubrik in der ihr euch über die erhältlichen Modelle informieren könnt.

Je nachdem welchen Lifestyle ihr bevorzugt, beziehungsweise was ihr mit dem Schirm anfangen wollt, bekommt ihr eine Kaufempfehlung für das jeweilige Modell. Wir haben uns für den Senz Smart entschieden. Zum Einen, weil er genau das wesentliche des Konzepts wiederspiegelt und zum Anderen, weil er sich als echtes Allroundtalent aller verfügbaren Eigenschaften präsentiert.

Nachdem der Schirm bei uns ankam, konnten wir ihn also direkt in Augenschein nehmen. Der Schaft ist nicht teleskopier- oder klappbar. Das ist aber kein Manko, sondern eine bewusste Entscheidung unsererseits gewesen.

Der Schirm wird in einer schlanken Hülle mit Trageschlaufe geliefert und transportiert. Die Verarbeitung der Hülle wirkt hochwertig und hat mit der abnehmbarer Schlaufe am oberen Ende sogar noch ein kleines eingebautes Feature.

Was ebenfalls sofort erkennbar ist, der ergonomische dreieckig geformte Griff mit Softlack. Außerdem findet ihr ein eingelassenes Emblem am Schaftende und den Firmenschriftzug auf einem extra abgesetzten Bereich des Griffes.

Sabald ihr den Schirm aus der Hülle zieht werden 2 Haltebänder sichtbar. Warum gleich 2 und nicht nur 1 am Schirm befestigt sind, klärt sich ganz schnell, wenn ihr den Schirm aufspannt. Er ist nämlich nicht rund, sondern eher Rhombusförmig.

Dabei wirkt es fast so, als sei die vordere Fläche des Schirms steiler angestellt als die hintere. Dieser Eindruck entsteht allerdings nur durch die Form.

Das Material des Schirms ist zwar dünn, aber dehnbar und strapazierfähig. Vor allem hat es sich als komplett wasserdicht heraus gestellt. Die Streben des Schirms werden übrigens nicht wie bei anderen handelsüblichen Schirmen geknickt, sondern sind sind starr und lediglich über 2 Gelenke mit dem Rest des Schirms verbunden.

Durch die Fiberglasbauweise sind sie zudem äußerst robust, starr, aber dennoch flexibel genug um den Kräften des Windes zu widerstehen.

Wie halte ich denn den Senz Smart?
Den Senz haltet ihr wie einen Zeitfahrhelm bei der Tour de France. Mit der kurzen Seite nach vorn. Das hat gleich 2 Effekte. Zum Einen wird da durch der Windwiderstand minimiert und zum Anderen wird euer Rücken nicht nass.

Ihr könnt ja mal das Experiment wagen und einen herkömmlichen Schirm gegen den Wind halten. Wenn auch euer Kopf nicht nass wird, euer Rücken wird es ganz sicher. Der Senz bietet euch abgesehen davon sogar noch den visuellen Vorsprung.

Sowohl im Wind als auch im Regen seht ihr immer noch recht gut, was vor euch passiert. Der komplett durchgehende Schaft aus Aluminium ist zudem mit seinen 13 Millimetern stark genug, Winden bis zu 100 Kilometern pro Stunde zu trotzen.

Berechtigte Frage unserseits: Wer geht bei solchen Winden noch vor die Tür? Eigentlich niemand, aber zumindest hätte man jetzt den passenden Regenschirm dafür. Wir haben uns bei etwa 30 Knoten in den Wind gestellt und müssen neidlos anerkennen: Das Ding hält was es verspricht.

Durch die wertige Verarbeitung und die umgekehrte Mechanik (man muss an der Mechanik ziehen um den Schirm aufzuspannen), kann man auch bei starken Winden auf die Stabilität des Schirms vertrauen.

Interessanter (wenn auch nutzloser) Fakt am Rande: Ich konnte mich sogar vom Wind mithilfe des Schirms (und eines Longboards) ziehen lassen. Kein einknicken, keine Anzeichen von Schwäche. Der Senz Smart beweist seine Stärke.

Was kostet so ein Sturm-Regenschirm von Senz?
Wir haben für das Modell Smart von Senz etwa 33 Euro gezahlt. Für den Senz Original werden circa 50 Euro fällig und die XXL-Variante bekommt ihr für 60 Euro. Das ist aber noch nicht alles.

Neben den Schirmen ist noch eine ausgewählte Zubehör-Range erhältlich. Darunter unter anderem eine Schirmhalterung für den Fahrradlenker. Ihr bekommt sowohl die Schirme selbst, als auch das Zubehör auf der Internetseite von Senz.

Preis/Leistung
Mit etwa 30 bis 50 Euro zählen die Senz Regenschirme nicht gerade zu den Schnäppchen ihrer Gattung. für uns hat sich der Kauf des Smart-Modells definitv gelohnt. Etwa 30 Euro für einen Regenschirm ist zwar schon etwas mehr, aber noch nicht Wucher.

Wenn man bedenkt dass auch andere Schirmhersteller Modelle in dieser Preisklasse anbieten (die weit davon entfernt sind wirklich sturmfest zu sein), gebe ich dem Senz klar den Vorzug.

Fazit

Unserer Meinung nach lohnt sich ein Kauf des Schirms. Allerdings solltet ihr genau prüfen, ob, wann und wie oft ihr euren Senz einsetzen werdet. Immerhin sind bis zu 60 Euro nicht wenig. Investiert ihr dennoch, könnt ihr euch auf hochwertige Verarbeitung und einen trockenen Kopf bei Sturm freuen.

Von uns gibt es deshalb für den Senz Smart eine volle Empfehlung. Für uns im Norden ist ein guter Regenschirm bei den Wetterbedingungen ohnehin fast Usus.

Was haltet ihr vom Senz Smart oder allgemein von den Senz Regenschirmen? Würdet ihr das Teil auch mal ausprobieren oder so auf die Straße gehen? Lasst uns eure Meinung da und wir geben euch dafür 4 Strongg-Punkte.

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