Selbstmotivation


Unbezahlte Werbung: “Das Leben ist beschissen, und dann stirbt man.” Zugegeben, kann man so sehen – aber Selbstmotivation funktioniert anders. Das Offensichtliche ist leider, dass viele Menschen mehr so in Richtung des Zitates funktionieren.

Allein wenn ich mir Montags die Gesichter so mancher Mitmenschen ansehe stelle ich mir vor, dass die Zombieapokalypse so in etwa aussehen könnte. Müde, unzufrieden, getrieben, mehr Maschine als Mensch ohne jeglichen inneren Antrieb wartet man auf das Unvermeidliche…

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Was ist Selbstmotivation?

Zuerst: Motivation ist nicht gleich Motivation. Man unterscheidet in der Motivationspsychologie zwischen äußeren Anreizen (Motivatoren) und inneren Motivatoren.

Alles was mir einen konkreten Gewinn oder Vorteil verschafft, ist ein sogenannter äußerer Motivator. In der Fachsprache auch extrinsisch genannt.

Zum Beispiel motivieren uns die nächste Gehaltserhöhung, die halbe Stunde Massage nach dem Workout und und und.

Problem ist bei diesen äußeren Reizen: Sie sind nicht von Dauer. Sie helfen auch nicht dauerhaft dabei ein entferntes Ziel zu erreichen. Im schlimmsten Fall ergibt sich aus diesem Drang nach äußeren Motivatoren auch schnell das Gefühl eines fremdbestimmten Lebens. Die Folge – ein Motivationstief!

Selbstmotivation hingegen, ist ein innerer Motivator (intrinsisch) und hilft dabei das Motivationstief zu überwinden. Selbstmotivation bedeutet, dass du dein Ziel um deiner selbst Willen verfolgst. Sehr sehr stark vereinfacht lässt sich das so verdeutlichen.

Wenn wir Durst haben dann trinken wir nicht um der Anerkennung anderer Willen, sondern aus der inneren Motivation heraus, nicht zu verdursten. Grundbedürfnis – ja klar. Leider haben es viele aber verlernt ohne Ansporn von außen irgend eine Art von Motivation aufzubringen.

Selbstmotivation – Fördere die eigene Stärke und bewege Dich im Leben vorwärts

Ich unternehme heute einmal den Versuch einige Punkte aufzuzählen, die dabei motivieren soll und hoffentlich helfen können, die eigene Motivation anzukurbeln.

Denke Positiv!
Streiche den eingangs genannten Satz aus Deinem Gedächtnis. Im Leben ist man in etwa so glücklich wie man es selbst sein möchte. So oft hört man den Satz “Immer trifft es mich.”

Es ist statistisch mehr als unwahrscheinlich, dass alle erdenkbaren Schicksalsschläge bei der aktuellen Weltbevölkerung nur eine Person treffen! Auch “Das schaffe ich nicht.” und “Darauf habe ich keine Lust.” sind Beispiele von Gedanken mit denen man sich wunderbar selbst auf Misserfolg programmiert. Wie es anders geht?

Achte auf Deine innere Programmierung!
Aufgaben müssen erledigt werden. Aber wir haben die Wahl. Zunächst kann man bei jeder Aufgabe immer entscheiden ob sie wirklich wichtig ist, ob sie also verworfen oder delegiert werden kann.

Lautet die Antwort, dass sie wichtig ist und erledigt werden muss, haben wir nur eine Wahl. Wir müssen uns bewusst und eindeutig für diese Aufgaben entscheiden. Dann hilft auch nicht die Unlust-Einrede.

Nein – das Motto lautet “Diese Aufgabe werde ich schnell erledigt haben”. Natürlich sind auch Aufgaben dabei vor denen einen graut und die man lieber erledigt wüsste. Hier gilt:

Eat the frog first!
Hübsche Metapher von Brian Tacy der uns damit nichts Anderes sagen will, als dass die schwierigste und möglicherweise zeitaufwendigste Aufgabe stets als erstes bearbeitet werden sollte.

So hast Du den Frosch bereits zu Beginn des Tages aus Deinen Gedanken eliminiert. Gleichzeitig konntest Du den Tag mit einem Erfolgserlebnis starten.

Daraus ergibt sich eine Motiviation die restlichen Aufgaben zu erledigen weil sie nach dem “Frosch” nur noch wie Kleinigkeiten wirken. Aber wie finde ich den Frosch?

Bucket ListLege tägliche (Motivations-)Listen an
Simpel und effektiv. Funktioniert seit Jahrhunderten. Lege Dir täglich to-do-Listen für den kommenden Tag an. Gehe realistisch mit Deiner Zeit um.

Die ersten Listen werden noch nicht zu 100% funktionieren weil Du erst ein Gefühl für das eigene Zeitmanagement bekommen musst.

Mit der Zeit wirst Du es aber tatsächlich schaffen am Ende des Tages nach und nach jede Aufgabe abgehakt zu haben. Aber nicht schummeln…

Beende stets eine Aufgabe bevor Du mit der nächsten anfängst
Eine nicht beendete Arbeit schwebt wie ein Damoklesschwert über der eigenen Motivation. Stets ist da noch so ein halb gegessener Frosch. Selbstwertgefühl ade. Eine Aufgabe die nicht an einem Tag erledigt werden kann, kann dennoch in Teilaufgaben unterteilt werden, die am Tagesende erledigt sein können.

Schätze kleine Schritte und nicht nur Das Ergebnis
Immer nur das Endergebnis im Blick verlieren wir schnell den Sinn für das Wesentliche. Gewöhne Dir an bei jedem Schritt stolz darauf zu sein dem Ziel einen Schritt näher zu sein. Manche haben jedoch Probleme auch kleine Schritte zum Abschluss zu bringen hier hilft folgendes:

Schaffe Dir eine (künstliche) Deadline
Die Deadline kann zunächst die to-do-Tagesliste sein. Später kann die Tagesliste in Vormittag und Nachmittag verfeinert werden. Man sollte nicht unterschätzen wie kraftvoll solche selbst gesetzten Termin sind, wenn man sie ernst nimmt und sich nicht selbst um den Erfolg schummelt. Du kannst eine Aufgabe nicht alleine bewältigen, die Zeit drängt und die nächste Aufgabe steht an?

Lass Dir helfen! Einzelkämpfer sein ist schwierig. In solchen Situationen kann es motivieren, wenn man durch einen Außenstehenden einen zusätzlichen Schub bekommt.

Manchmal hilft der Blick eines Kollegen auf ein Problem um statt Wald wieder Bäume zu sehen. Es ist auch hilfreich mit Menschen zu reden die schon einige ihrer Ziele erreicht haben.

Lerne aus deren Problemen, schöpfe neue Motivation. Bald schon wirst Du selbst derjenige sein, der anderen mit seinen Erfolgen motiviert. Übrigens kann auch ein Trend aus den USA beim nötigen Schub von außen helfen: Life Coaching. Schau ruhig einmal in den Beitrag.

Schaffe ein positives Umfeld!
Ärgere dich nicht über den Zombikollegen der den ganzen Montag darauf verwendet wie schlecht alle Arbeit ist. Hilf dabei, dass er selbst erkennt welchen (noch so kleinen) Erfolg er über den Tag erzielt hat.

Schafft gemeinsame Ziele für den kommenden Tag. Was springt für Dich selbst dabei heraus? Ein positives Umfeld, schafft positive Gedanken. Eine win-win-Situation für alle im Raum.

Hinterfrage das Ziel
Wir verwechseln oftmals die Dinge die wir wir wirklich wollen mit den Dingen die wir uns nur erträumen. Realistisch zu sein und nicht übermütig zu werden ist mitunter die beste Motivation. “Ist das erträumte Ziel etwas das mich wirklich glücklich macht?” Wenn die Antwort ja ist, dann plane Deine Zeit und Deine Ressourcen sorgfältig und realistisch.

Misserfolg = wertvolles Feedback
Dass gleich alles gelingt was man anpackt nur weil man genügend motiviert ist, wäre eine Lüge. Wichtig ist jedoch wie Du mit dem Misserfolg umgehst. Jeder Misserfolg ist letztlich nur ein Feedback aus dem Du lernen kannst was diesmal nicht gut funktioniert hat um es beim nächsten Sturm auf neue Ziele umzusetzen.

Selbsterkenntnis kommt nicht von Selfie!

Pro-Tipp: Erkenne Dich selbst!

Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhytmus. Jeder Tipp zur Selbstmotivation kann deshalb immer nur das sein, als was er gemeint ist – ein Tipp.

Nimm möglichst viele verschiedene Positionen ein um zu erkennen welcher Weg der richtige ist.

Erkenne auch warum dir etwas in der einen Situation besonders leicht fällt Dich zu motivieren und welche Umstände dazu geführt haben dass in einer anderen Situation die Motivation komplett gefehlt hat.

 

Neugierig geworden? Stay tuned für Teil 2 in dem ich Euch aktuelle Studien, brauchbare Literatur und weiterführende Infos vorstellen werde!

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