Sandboarding – Schick dein Snowboard in die Wüste


Was macht man, wenn der Winter vorbei ist? Oder wenn man in einer Wüste lebt aber unbedingt snowboarden will? Zugegeben. Da ihr das hier lest, werdet ihr der deutschen Sprache mächtig sein und mit 99 prozentiger Wahrscheinlichkeit innerhalb Deutschlands leben. Wüsten sind hier genauso selten wie Eminem in der Schlager-Hitparade. Trotzdem möchten wir unsere Leserschaft in den heißeren Gefilden nicht vernachlässigen. Sandboarding ist DIE Alternative zum Snowboarden, wenn du keinen schneebedeckten Hügel in der Nähe hast. Wenn das einzige in deiner Nähe ein großer Sandberg oder gar die Wüste ist, solltest du dir unseren Trendsportbericht unbedingt einmal durchlesen. Denn was Sandboarding ist, möchten wir dir hier kurz vorstellen.

Wie funktioniert es?

Beim Sandboarding heizt ihr mit einem Snowboard eine große Sanddüne hinunter. Damit euer Board im Sand besser gleitet, ist die Unterseite des Bretts meist mit Formica oder Laminex versehen. Reicht euch der Speed dann immer noch nicht, könnt ihr euer Board noch mit Paraffin einreiben. Das gibt euch nochmal einen extra Schub. Die Technik beim Sandboarding ist dabei genauso wie beim Snowboarden. Es sind die gleichen Carvs und Turns möglich. Ihr solltet euch allerdings erst einmal an den neuen Untergrund gewöhnen. Auf Sand rutscht ihr nicht ganz so gut wie auf Schnee und ihr habt wahrscheinlich auch keine lange Kleidung an. Wer stellt sich schon mit langen Sachen in die 45 Grad heiße Sonne?! Bedenkt also, dass Stürze zu sehr schmerzhaften Abschürfungen führen können. Tastet euch langsam an euer Limit heran. Dann braucht ihr Onkel Doc auch nicht die Hand zu schütteln.

Was kostet es?
Sandboarding ist äußerst günstig. Ein ausrangiertes Snowboard reicht um sich den nächsten Hügel hinunter zu stürzen.

Wo bekomme ich es?
Das “Wo” wird oft zum Problem. Sandboarding hat zwar überall auf dem Planeten begeisterte Anhänger, trotzdem finden sich die idealen Bedingungen fast nur im Westen der USA, im westlichen Afrika und in den vereinigten arabischen Emiraten. Trotzdem müsst ihr nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Unsere Küsten bieten auch hin und wieder gute Bedingungen zum Sandboarden. Aber bitte haltet euch an die örtlichen Gebote was das Betreten der Dünen betrifft.

Fazit

Sandboarding ist eine tolle Alternative zum Snowboarden und stellt die gleichen Anforderungen an die Fahrer. Ihr müsst euch also nicht erst neue Skills aneignen. Toll ist auch, dass ihr beim Sandboarden eure alten Snowboards nehmen könnt, die auf Schnee nichts mehr taugen. Sandboarding ist zwar hauptsächlich in Wüstengegenden beheimatet, trotzdem habt ihr die Chance auch hier in Good Old Germany einen Sandhügel hinunter zu rutschen. Somit bekommt die Sportart von uns ganz klar das Prädikat: “Empfehlenswert!” Wenn ihr mehr über Sandboarding wissen wollt oder unbedingt sehen wollt wie das snowbarden in der Wüste so aussieht, werft mal einen Blick in unsere Videos.

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