Revoll C1N – Elektro Skateboard


Revoll C1N Elektro Skateboard
Power Elektro Skateboard

Vor kurzem habe ich grade einen Bericht zum Elektro Skateboard AcraMini verfasst. Heute gibt es erneut etwas zum Thema E-Skateboarding, wenn auch etwas ganz anderes. Das Elektro Skateboard C1N von Revoll ist zwar noch nicht erhältlich, dennoch gibt es schon einiges an wissenswerten Informationen.

Elektro Skateboard C1N von Revoll, der Renner

Die Firma aus der Slovakei schien sich gedacht zu haben, der Markt bietet nichts richtig schnelles. Aber ich fange mal von vorne an. Die verwendeten Materialien lassen auf hohe Ansprüche deuten, wie auch beim Rennsport wurden hier Carbon und High Tech Aluminium verwendet. Die Downhill Racing Rollen sind von der Firma DTC und bestehen aus Poliuretan.

Das Modell hat ein sehr kantiges Design welches beinahe an ein Tarnkappenflugzeug erinnert. Farblich ist das C1N sehr schlicht gehalten, das schwarze Deck, die silbernen Achsen und die weißen Rollen sollen jedoch vom Kunden änderbar sein, wie bei revoll zu lesen ist.

Die Fernbedienung des Revoll C1N sieht auf den ersten Blick ebenfalls solide gebaut aus. Neben einem Trigger zum Beschleunigen beherbergt die Fernfernbedienung des Elektro Skateboards ein Display, welches unter anderem die noch fahrbare Distanz mit der verbleibenden Akkuladung anzeigt. Außerdem kann dort zwischen drei Geschwindigkeitsstufen ausgewählt und eine Maximalgeschwindigkeit festgelegt werden.

Daten des C1N Elektro Skateboards von Revoll
Nun aber endlich mal zu den Daten des Renners. Renner sage ich darum weil die Maximalgeschwindigkeit über 50 km/h beträgt, das muss man erstmal sacken lassen. Dem entsprechend sollte man hiermit auf jeden Fall daran denken entsprechende Schutzkleidung wie einen Motorradhelm und einen Motorradkombi zu tragen.

Zur Ladezeit steht bei Revoll selbst etwas von gerade einmal 40 Minuten. Die 2 LiPo Akkus sorgen für eine Reichweite von bis zu 40 km, die mit 5 PS aus 2 Motoren mit jeweils 2000 W zurücklegbar sind. Das ganze Deck bringt dann stolze 7 kg auf die Waage, was aber bei hohen Geschwindigkeiten für eine gute Stabilität sorgen dürfte.

Jetzt kommt leider noch ein “aber”, bisher ist nämlich noch kein Preis bekannt. Eine kleinere Version mit nur einem Akku und einer Reichweite von 20 km soll jedoch im Mai diesen Jahres erscheinen und beim Hersteller für etwa 3000 Euro vorbestellbar sein.

Wenn ich es mir recht überlege..
stehe ich zwar auf Geschwindigkeit und Skaten, dann aber vielleicht doch nur auf einem einfachen Longboard. Die Befürchtung ist schon da, sich bei 50 Sachen zu zerlegen. Vielleicht wäre mir auch ein Motorrad lieber, aufgrund der Handhabung oder ich müsste einfach nur mal Blut lecken bei einem Test. Wer von euch würde sich trauen auf einem solchen Board zu heizen?

Bildquellen

Comments 2

  1. Für mich definitiv zu viel des Guten.
    Auf meinem getreuen Drahtesel sind 50 Sachen ja noch okay, aber hier würde mir definitiv die Muffe gehen…

    1. Auf nem “richtigem“ Longboard bin ich zwar auch deutlich schneller als die 50kmh, aber ich kann mich auf den Antrieb verlassen und kann die Beschleunigung und vor allem die Verzögerung gut einschätzen. Wenn ich bedenke wie stark die lastwechsel teilweise bei e-autos sind, möchte ich das nicht auf nem board erleben. Falls das alles wirklich gut geregelt ist bleibt immer noch die Möglichkeit des Versagens, aber die gibt es ja immer 😉

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