Rettungsschwimmer-Drohne Emily


Diese Drohne soll Leben retten

Dieser Bot namens Emily soll Rettungsschwimmer ersetzen und vor allem eines tun: Leben retten. Aber ganz egal, ob wir die Erfindung nun Bot oder Drohne nennen, es handelt sich um eine ziemlich coole Idee. Das Gerät kann von Rettungsschwimmern am Strand ins Meer gesetzt werden, sowie von Schiffen oder Hubschraubern aus in Wasser geworfen werden. Einmal im Wasser lässt sich Emily dann mittels Fernsteuerung in die Nähe der zu rettenden Person navigieren. Die Person hat dann die Möglichkeit sich an Emily festzuhalten. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass in Seenot geratene Personen untergehen, bevor die Retter diese erreicht haben.

Eine schwimmende Drohne mit Sonar
Erfunden wurde Emily von der Firma Hydronalix. Der Name Emily hat übrigens auch eine Bedeutung und zwar Emergency Integrated Lifesaving Lanyard. Das ist aber noch nicht alles, denn den Namen trägt die schwimmende Drohne eigentlich aus einem völlig anderen Grund! Als eine Freundin der Tochter des Erfinders bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, beschloss der Erfinder, seine Drohne nach Emily zu benennen. Seiner Aussage nach war die echte Emily ein stets freundlicher und äußerst hilfsbereiter Mensch. Aus diesem Grund und um Emily zu gedenken, beschloss er, die Drohne nach dem jungen Mädchen zu benennen.

Im Einsatz in Malibu

Erste Modelle von Emily werden bereits seit einigen Jahren am Strand von Malibu eingesetzt. Bisher wurden die Geräte allerdings noch per Fernsteuerung kontrolliert. Doch die Pläne der Firma hinter der schwimmenden Drohne sehen für die Zukunft autonome Modelle vor. Diese sollen dann sogar in der Lage sein, Personen mittels Sonar zu orten. Emily kann mit bis zu 45 km/h zur rettenden Person rauschen und diese sofern es notwendig sein sollte sogar in Richtung Strand bringen.

Emily verfügt über eine “onboard” Kamera und ein Mikrofon über welches die Rettungsschwimmer der in Seenot geratenen Person Anweisungen geben können, bzw. diese beruhigen können. Laut dem Hersteller von Emily, soll das Gerät in der Lage sein, Menschen bis zu 6x schneller zu retten, als ein Rettungsschwimmer dies könnte. Die autonome Version von Emily soll für ca. 3.500 US-Dollar erhältlich sein. Angetrieben wird Emily übrigens von einem Akku. Der Akku treibt die Drohne sagenhafte 128 Kilometer lang an – mit einer Aufladung.

Angetrieben wird diese schwimmende Drohne übrigens von einem Antrieb, wie man ihn von Jet Ski’s kennt. Weitere Informationen über Emily sind auf der Seite des Herstellers zu finden, sowie im Artikel bei popsci.com.

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