Restube Sports 2 Edition – mehr Zeit für die Selbstrettung


Alle Wassersportler die schon einmal in eine brenzlige Situation gekommen sind, können ein Liedchen davon singen. Sich auf oder im Wasser selbst zu retten ist oft gar nicht so leicht und mit großem Kraftaufwand verbunden. Auch in Momenten in denen du die Selbstrettung bereits begonnen hast oder auf Hilfe wartest, könnte ein wenig mehr Auftrieb nicht schaden. Ein paar findige deutsche Entwickler haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Wassersport sicherer zu gestalten und sich mehr Zeit bei der Selbstrettung oder beim Warten auf Hilfe zu verschaffen. Was dabei herausgekommen ist, nennt sich Restube. Der Name setzt sich zusammen aus Rest (Pause machen) und Tube (Röhre). Ob der Name wirklich Programm ist und was ihr vom Restube erwarten könnt, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Aufbau

Zuallererst müssen wir erwähnen, dass wir ein Restube Sports 2 Edition getestet haben. Dieses unterscheidet sich etwas vom Aufbau eines Restube Classic. Die grundlegenden Funktionen sind aber die gleichen. Das Restube wird in einer kleinen Schachtel geliefert. Mit dazu bekommt ihr noch einen kleinen Ersatzclip und eine zweite Gaspatrone. Vor der ersten Nutzung müsst ihr euer Restube zunächst Einsatzbereit machen. Wie das genau funktioniert, wird in der beiliegenden Bedienungsanleitung sehr gut beschrieben. Gaspatrone einschrauben, zusammenpacken und befestigen. Fertig. Die Sports 2 Edition hat zusätzlich den Vorteil, dass sie sich mit einer extra beigefügten kürzeren Leine perfekt am Trapez befestigen lässt. Außerdem ist auf der Vorderseite ein kleine Tasche mit Reißverschluss für Schlüssel oder ähnliches angebracht. Der Verschluss und der Auslösemechanismus funktioniert über ein oben angebrachtes Splintsystem. Das gesamte (zusammengepackte) Restube ist etwa so groß wie ein aktuelles Smartphone. Im Splint ist sogar noch eine Pfeife untergebracht. Super mitgedacht!

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Funktionsweise
Wie funktioniert denn nun die Pausenröhre? Eigentlich sehr simpel. Habt ihr gerade Lust auf eine Verschnaufpause oder wollt euch einfach etwas mehr Zeit verschaffen bis Hilfe kommt, zieht ihr am Auslöser. Jetzt wird die Tasche geöffnet und die Röhre bläst sich innerhalb von wenigen Sekunden mithilfe der Co²-Patrone auf. Nun habt ihr einen zusätzlichen Schwimmkörper den ihr nutzen könnt. Sollte sich der Schwimmkörper nicht füllen oder die Patrone ist leer, habt ihr die Möglichkeit die Tube über das integrierte Ventil aufzupusten. Dies geschieht genauso schnell und unkompliziert wie das Auslösen mit dem Splint.

Kosten
Das Restube kostet in der aktuellen Sports Edition etwa 80 Euro. Die Classicvariante ist mit knappen 60 Euro etwas günstiger. Dafür bietet diese euch kein Kleingeld und Schlüsselfach. Auch müsst ihr auf den zusätzlichen Riemen zur Befestigung am Trapez verzichten. Verschlossen wird die Tasche auch nicht über einen Splint sondern lediglich über einen Klettverschluss.

Beschaffbarkeit
Zum Thema Beschaffbarkeit gibt es nur positives zu berichten. Ihr bekommt beide Versionen nebst Zubehör und Ersatzpatronen sowohl beim Hersteller, als auch auf Amazon.de. Es gibt auch viele Kite, Surf- und Segelshops die das Restube mit ins Sortiment genommen haben.

Handhabung
Die Handhabung des Restubes ist sehr easy. Wenn ihr im Wasser seid genügt ein kräftiger Zug am Auslöser und der Schwimmkörper füllt sich mit dem Gas aus der Patrone. Sollte das nicht der Fall sein, pustet ihr ihn einfach über das Ventil auf. Interessant wird es, wenn ihr aus dem Wasser kommt. Das Zusammenpacken und wieder Einsatzbereit machen geht nämlich auch sehr schnell. Gas oder Luft ablassen, einmal dar Länge nach und dann im Zick-Zack zusammenfalten. Sicherungsclip einsetzen und Patrone einschrauben. Danach das Band EINMAL um die Tube wickeln und mit dem Klett fixieren. Alles in die Tasche, Knopf zu, Lasche schließen, Splint rein und fertig. Das hört sich jetzt vielleicht kompliziert an aber ich verspreche euch, nachdem ihr das einmal gmacht habt fällt euch das genauso leicht wie mir.

Preis/Leistung
Ein Preis/Leistungsfazit zu einem potentiell lebensrettenden Gadget zu geben ist immer schwer. Ein Menschenleben kann man nicht in Gold aufwiegen. Trotzdem finde ich, dass das Gadget sehr günstig ist. Bedenkt mal was ihr für euer Geld bekommt. Ein komplett in Deutschland entwickeltes und gefertigtes Produkt. Sehr guter Support, ständige Weiterentwicklung und nicht zu vergessen: Wenn es hart auf hart kommt, euer Leben. Mit ca. 80 Euro ist das Gadget durchaus anschaffenswert.

Fazit

Das Restube ist eine tolle Entwicklung, gerade im Bereich Sicherheit auf dem Wasser. Neben den ganzen Sicherungssystemen an Kites, Booten, Surfbrettern und Westen hat sich unser Testobjekt einen Platz an der Spitze unserer persönlichen Favorites verdient. Günstig, sehr innovativ und perfekte Handhabung. So solls sein. Eines dürft ihr aber NIE, NICHT UND AUF GAR KEINEN FALL VERGESSEN: Das Restube ist KEIN ERSATZ für eine Schwimmweste, sondern lediglich als Hilfe gedacht. Was haltet ihr vom Restube? Seid ihr auch so begeistert oder habt ihr vielleicht schon eines in Benutzung? Findet ihr das Ding ist Quatsch oder einfach zu teuer? Schreibt es uns in den Kommentaren. Wie das Teil aussieht und wer hinter dem Projekt steht verraten euch unsere Videos.

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