Produktivität – 5 zeitlose Wahrheiten


Produktivität und Erfolg sind nicht wenigen Auserwählten vorbehalten
Produktivität und Erfolg sind nicht wenigen Auserwählten vorbehalten

Zwischen Erfolg im Sport und im Beruf (oder der Berufung) gibt es viele Überschneidungen. Schaut man einmal genau hin, dann sind immer die gleichen Prinzipien an die sich die erfolgreichen Menschen auf der Welt halten. Sie überlassen nichts dem Zufall, statt Chaos herrscht Produktivität. Egal ob es um das Training zu einem Marathon geht, oder darum ein Unternehmen aufzubauen.

Produktivität – wo ist der Zusammenhang zwischen Sport und Arbeit?

Zugegeben – auf den ersten Blick scheint es sich bei der mentalen und körperlichen Vorbereitung auf einen Marathon schon um etwas wesentlich Anderes zu handeln als darum, ein Unternehmen zu gründen.

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Wenn man aber genau hinsieht, ist das nicht der Fall: Leistung ist Leistung! Es gibt durchaus Parallelen zwischen der Vorbereitung auf athletische Herausforderungen, darauf große Kunst zu schaffen, und den Aufbau eines florierenden Unternehmens.

Es handelt sich um Herausforderungen, die harte Arbeit und Selbstbeherrschung bei der Verfolgung eines Ziels verlangen. Eines Zieles, das Tage, oft aber Monate oder sogar Jahre in der Zukunft liegt. Beharrlichkeit ist der Schlüssel, ebenso wie die Fähigkeit sich zu motivieren, die Motivation zu erhalten und zu kämpfen.

Auf den Punkt gebracht, die Überlappung zwischen professionellem, kreativem und sportlichem Erfolg ist riesig. Ich habe fünf zeitlose Prinzipien recherchiert die sich anwenden lassen egal was du tust.

1. Konsistenz über Strohfeuer

“Beruflich nicht kreativ schaffende Menschen nehmen oft an dass Kreativität funktioniert wie im Film: Von der Muse geküsst sitzt jemand 36 Stunden an einer Schreibmaschine mit einer Zigarette im Mundwinkel und schafft Geniales”, so sagt es Ryan Holiday (“Dein Ego Ist Dein Feind”).

Aber so ist eben nur im Film. Obwohl einen die Inspiration natürlich plötzlich überkommen kann, ist das greifbare fertige Produkt eine Frage der anhaltenden Anstrengung. Jeden Tag konsequente Arbeit … Tausende von Korrekturen, Änderungen, Rückschläge, Neuversuche.

Das Gleiche gilt für Sportler. Es ist okay wenn man sich im Training hin und wieder über das eigene Limit hinaus verausgabt. Also ich meine die Art Verausgabung wo man hinterher kaum noch stehen kann und sich die Gedärme auskotzt.

Die hochkarätigen Athleten werden so allerdings nie trainieren. Sie setzen auf konsequentes Training über eine lange Dauer.

2. Vertraue einer erfahrenen Person, suche dir einen Mentor

Produktives Training - viele nehmen sich Mentoren im Beruf und Personal Trainer im Sport.
Produktives Training – viele nehmen sich Mentoren im Beruf und Personal Trainer im Sport.

In unternehmerischen Aktivitäten ist ein erfahrener Partner unschätzbar wertvoll. Er ist jemand, der sich um dich kümmert, bereits mehr Erfahrung hat als du und der wertvolle und konstruktive Rückmeldungen gibt.

Ein Partner hilft außerdem dabei, die richtigen Beziehungen und Gelegenheiten zu schaffen. Darüber hinaus kann ein erfahrener Geschäftspartner dabei helfen, die gleichen Fehler zu vermeiden die er bereits gemacht hat.

Im professionellen Sport würde es keinem Top-Athleten einfallen, ohne einen Trainer sein Ziel zu verwirklichen. Ein Trainer bündelt alle Energie des Athleten auf das Training. Er sorgt dafür das der Athlet täglich am Ball bleibt und dass das tägliche Pensum geschafft wird.

Sich jeden Tag zum Training zu zwingen ist tatsächlich psychischer Druck. Diesen druck haben Profi-Sportler nicht, denn deren Trainer sogt dafür, dass sie jeden Tag auftauchen und ihr Training absolvieren.

Das lässt sich auch wieder auf den kreativen Bereich anwenden. Die guten Orchester proben hart, haben einen talentierten Dirigenten und jedes einzige Ensemble-Mitglied hat außerdem unmengen an Musikstunden it einem talentierten Lehrer bekommen.

3. Genügend Schlaf!

Schlaf ist nicht nur Ruhe. Schlaf ist die Zeit, in der der Geist abgeschaltet und zurückgesetzt wird.
Schlaf ist nicht nur Ruhe. Schlaf ist die Zeit, in der der Geist abgeschaltet und zurückgesetzt wird.

Ein 8-Stunden Arbeitstag bedeutet für unser Gehirn Hochleistung. Man muss sich dass das Gehirn einfach mal vorstellen wie einen Laptop, der nicht in den Standbymodus gehen kann. Er wird immer heißer und heißer…

Schlaf ist in diesem Sinne nicht nur Ruhe. Schlaf ist die Zeit, in der der Geist abgeschaltet und zurückgesetzt wird. Um nicht auszubrennen braucht jeder Mensch diesen “Reset”.

Es ist zum Beispiel erwiesen, dass Unternehmer die ihren Schlaf opfern, auch ihre Kreativität, Selbstbeherrschung und Konzentration opfern. Studien an der Harvard Universität zeigen, dass unsere Gehirne alle Informationen, die wir während des Tages aufnehmen, konsolidieren, sortieren und abspeichern.

Zusätzliche Ergebnisse zeigen, dass Schlaf auch den mentalen Zustand beeinflusst: Wenn Schlaf fehlt, so fehlt Selbstkontrolle.

Schlaf regeneriert den Körper aber nicht nur auf der mentalen Ebene. Erst nach mindestens einer Stunde Schlaf werden leistungssteigernde anabole Hormone wie Testosteron und das menschliche Wachstumshormon, beide für Gesundheit und körperliche Fittness essentiell, freigegeben.

4. Schaffe dir ein positives Umfeld

Eine Smartwatch zu ignorieren ist leichter als einen Trainingspartner zu ignorieren der dich antreibt.
Eine Smartwatch zu ignorieren ist leichter als einen Trainingspartner zu ignorieren der dich antreibt.

Suche Menschen, die Dinge kennen, die du nicht kennst und versuche, von ihnen zu lernen. Umgib dich mit positiven, klugen und vielfältigen Menschen, die neue Perspektiven bringen und die dich herausfordern.

Auf einen Erfolg hinzuarbeiten ist hart. Nicht nur, weil man die eigene Motivation durch alle Höhen und Tiefen bewahren muss, sondern auch weil es schnell passiert, dass die eigenen Gedanken sich im Kreis drehen und man nichr mehr recht herauskommt aus dem Gedankenkarussell. Eine unterstützende, ehrliche und aufgeschlossene Gruppe hilft, diese Probleme zu lösen.

Der positive Effekt außerdem: Ein “wir” ist viel mächtiger als ein “ich”. Eine Trainingsgruppe oder ein Team macht dich einfach besser, weil die Leute dich drängen. Eine Smartwatch zu ignorieren ist leichter als einen Trainingspartner zu ignorieren der dich antreibt.

5. Konzentriere dich auf das was du kontrollieren kannst und verkompliziere die Dinge nicht

Ankommen im Ziel ist wiederum der Anfang für alles was danach kommt.
Ankommen im Ziel ist wiederum der Anfang für alles was danach kommt.

Alle Arbeit und alle Mühe die wir investieren mündet irgendwann in einem Ergebnis. Dieses Ergebnis liefern wir ab, geben es aus den Händen. Was als nächstes passiert, entzieht sich fast immer unserer Kontrolle.

Die Leute mögen dein Kunstwerk oder sie nicht. Der Ball geht ins Tor oder eben nicht. Kurzum, die Zeit und Mühe war entweder gut investiert oder eben nicht. Sich hinterher um das Ergebnis zu sorgen ist eine Ablenkung von dem worüber man sich wirklich Gedanken machen sollte: “Was mache ich als Nächstes”. Das zählt genauso ob man einen Erfolg, oder einen Misserfolg produziert hat.

Die meisten Menschen denken, dass das Ankommen bereits der große Gewinn ist. Aber es ist nur der Anfang für das was danach kommt.

Ich will mich jedes Mal schlagen. Vorbereitung, Lernen, nicht selbstgefällig werden, Wege finden mich selbst immer wieder herauszufordern und gesund zu bleiben.

 

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