Powerbreather – Schwimmhilfe für Profisportler


Powerbreather Schnorchel

Vor einiger Zeit berichteten wir euch ja bereits über die Tribord Easybreath (eine Tauchermaske die Schnorchel und Brille in sich vereint). Nun möchten wir euch gern den Powerbreather vorstellen. Diese Atemhilfe gibt euch beim schwimmen die Möglichkeit, nicht den Kopf zur Seite drehen zu müssen um Luft zu holen. Laut dem Münchner Entwicklerteam soll das vor allem der Nackenmuskulatur zu Gute kommen. Wie die Maske funktioniert erfahrt hier.

Was kann der Powerbreather?

Powerbreather Schnorchel

Zunächst einmal muss man sagen, dass der Powerbreather keine klassische Atemmaske ist, sondern ein verbesserter Schnorchel. Er führt also Luft zum Mund, wenn er unter Wasser ist. Die Maske fehlt, weshalb der Vergleich vielleicht etwas hinkt. Aber beide Gadgets sprechen die gleiche Zielgruppe an.

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Während bei einem konventionellen Schnorchel einfach nur eine verlängerte Röhre (die aus dem Wasser lugt) dafür sorgt, dass ihr Luft bekommt ist es beim Powerbreather anders. Stellt euch vor, ihr tragt euren Schnorchel wie eine Art Kopfband.

Das weiche Material passt sich eurer Kopfform an und verlegt die Atemöffnung von eurem Mund auf den Hinterkopf. So könnt ihr bei euren Schwimmzügen und Schnorchelsessions mit dem Gesicht unter Wasser bleiben und dennoch Luft holen. Wasser bekommt ihr dabei keines in den Mund. Ein ausgeklügeltes Ventil macht’s möglich!

Was soll der Powerbreather kosten und wo bekomme ich ihn?
Das ist noch nicht bekannt. Zieht man aber die Tribord Easybreath als Vergleich heran, dürfte der Preis wohl unter 50 Euro pro Stück landen. Wo das Gadget erhältlich sein wird ist auch noch unbekannt. Denkbar sind aber in jedem Fall Sportwarenfachgeschäfte, Tauchshops und andere spezialisierte Händler.

Fazit

Leider ist beim Powerbreather noch zu viel “Unbekanntes” dabei. Das macht auch die Nominierung der ISPO für das beste Start-Up im Sportbusiness nicht wieder wett. Wir hätten gern gewusst, was die Schwimmhilfe kostet um uns ein besseres Bild machen zu können.

Das Prinzip ist aber dennoch ziemlich genial. Da der Hinterkopf meist aus dem Wasser schaut, ist es eine tolle Idee, die Atemöffnung dorthin zu verlegen. Was haltet ihr von der Idee? Kann das wirklich gut funktionieren und wie viel würdet ihr für einen Powerbreather ausgeben?

Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Unten haben wir euch noch die Produktvideos verlinkt. Werft doch mal einen Blick rein.

Videos

Bildquellen

Comments 10

  1. Der Powerbreather stellt auch eine neue Dimension im aktiven Schnorcheltauchen sowie im Freediving dar. Mehrfach u.a. von Chris Redl, dem österreichischen Freitaucher getestet. Sende mir unter [email protected] eine kurze Email, dann kann ich Dir ein paar coole Shots von den Malediven zusenden. Grüße Jan

  2. Hallo
    Und wie sieht das bei Tauchsport? Ich meine mit Taucher Maske zu schnorcheln? Ist da genug raum zwichen Powerbreather
    und der Maske? Umständig wird bei Trening in Rückenlage da der Mundstück muss draussen bleiben.
    Ich weiß nicht,der Preis schreckt mich etwas.

  3. Die Ventile sind von ausreichender Lebensdauer; zudem gibt es ausreichend Austauschventile, sollte eines mal nicht mehr funktionieren.

    Gerade die Simulation von “Leistung unter sauren Stoffwechselbedingungen” ist eines der Stärken des Powerbreather. Leistungsschwimmer und Profi-Triathleten werden mit dem Powerbreather die Option (Zusatzteil; Baukastenprinzip zur Individualisierung des Trainingssituationen) haben, die zugeführte Luftmenge individuell zu regulieren, um die von Ihnen genannten “Streßbedingungen im Wettkampf” spezifisch abzubilden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Powerbreather International GmbH

    1. Warum dann nicht gleich unter realen Bedingungen trainieren und 120 € sparen???

      Gibt es denn schon Mannschaften die das Gerät nutzen, z.B Kadersportler?
      Setzt sich das Konzept in der Sportmedizin bzw im Leistungssport durch?

  4. Mit dem Powerbreather ist es im Vergleich zu klassischen Schwimmschnorcheln erstmals möglich, Kraul-Schwimmen als Ausdauersport unter Maximalkraft und gleichzeitiger Vermeidung der komplexen Atemtechnik zu betreiben. Aufgrund der patentierten Ventiltechnik und dem Trennen zwischen Einatmen (oben, über dem Kopf) und Ausatmen (ausschliesslich nach unten über das Mundstück) tritt beim Powerbreather keinerlei leistungsmindernde Pendelatmung (einatmen von CO2-haltiger Ausatemluft) auf, ebenso gelangt weder beim Abtauchen noch bei der Rollwende störendes Wasser in das Atemsystem. Jegliche Feuchtigkeit der Atemluft wird mit jedem Ausatmen nach Außen abgestoßen, so dass die Atemrohre stets frei von Flüssigkeiten (Speichel) sind. Ergonomisch sitzt der Powerbreather aufgrund seiner Parallelität bequem und stabil am Kopf, es gibt keinerlei Sichtbehinderungen. Über unterschiedliche Zusatz-Elemente kann der Schwimmer sein Schwimmtraining durch die gezielte Erhöhung des Widerstandes beim Einatmen sowie die individuelle Reduzierung des Einatemvolumens optimieren.

    Der Powerbreather ist das ideale Gerät sowohl für Triathleten und Leistungsschwimmer wie auch für jeden, der einfach nur besser, einfacher und länger Kraul- oder Brustschwimmen möchte. Der Triathlet kann über das Schwimmen von größeren Distanzen (10 km und mehr) nicht nur seine Schwimmtechnik und Schwimmleistung verbessern, er verbessert erstmals zusätzlich auch seine Ausdauerleistung für die Teildisziplinen Radfahren und Laufen.

    Schnorcheln kann man mit dem Powerbreather auch und zwar erheblich besser als mit einem herkömmlichen Schnorchel. Auch hier entfallen die unangenehmen Begleiterscheinungen der Pendelatmung, beim Tauchen gelangt keinerlei Wasser in das System. Ein Druckausgleich beim Tauchen ist jederzeit möglich. Nach dem Auftauchen atmet der Schnorchler einfach ruhig weiter, das lästige Ausblasen von Wasser im Schnorchel entfällt.

    Preislich wird der Powerbreather nicht mit dem Easybreath vergleichbar sein. Der Easybreath ist ein reines Freizeitgerät. Der Powerbreather ist ein High-End-Produkt für den täglichen Gebrauch mit Innovationen im Bereich der Ventiltechnik, der Kopfbefestigung sowie des Mundstückes. Zum Market Launch wird der Powerbreather in der Elite-Edition 119 EUR kosten.

    Market Launch erfolgt zur ISPO 2015. Nähere Informationen ab dem 5. Februar 2015 auf der neu gestalteten Homepage http://www.powerbreather.com.

    1. Inwiefern ist denn gewährleistet, dass bei Chor- oder SalzWasser der VentilMechanismus nicht leidet?

      Gibt es hier Studien oder LaborUntersuchungen bzgl der Ventil-Lebenszeit?

      Mit diesem Gerät bleiBen jedoch auch AtemÜbungen aus, was z.B. 5er, 7er oder 9 er Zug beim Kraulschwimmen betrifft – MuskelLeistung unter sauren Stoffwechselbedingungen.

      * ich würde bezweifeln, dass es beim Schwimmen um Maximalkraft geht, doch wohl eher Kraftausdauer?

  5. keine Neuheit – das ganze gibts schon und wird von DLRG-Schwimmern im Greifswalder Bad regelmäßig genutzt

    mit dem Unterschied, dass kein Ventil genutzt wird – also auch kein potenzielles Defektteil – und der Schnorchel vorne über Nase und Stirn nach oben geführt wird 🙂

    http://www.schwimmshop.de/WebRoot/Store5/Shops/15475322/4B6E/D8AE/7409/50CE/9832/C0A8/28BB/A6EF/Finis_Schwimmschnorchel.jpg

    Voila

    die Sache mit den Ventilen ist wohl wirklich, das die Dinger irgendwann den Geist aufgeben – also ein einfaches Luftrohr tuts auch 🙂

    nur nicht das lange dünne Schilfrohr – zu viel Atemwegswiderstand und zu viel Totraumvolumen 😛

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