Pocket Gyms – die kleinsten Fitnesstudios der Welt


Fitnessstudio

Ihr kennt das: es ist kalt draußen und man hat keine Lust zum Fitnessstudio zu laufen oder ihr habt vom Chef extra Schichten reingedrückt bekommen und habt abends keine Zeit mehr für Fitness. Vielleicht ist bei euch in der Bude ja auch gar kein Platz, weil ihr in einer Abstellkammer euer Lager aufgeschlagen habt. Die Industrie kennt dieses Problem schon lange und versucht uns immer wieder mit “modernen, platzsparenden und wenig zeitintensiven” Fitnessgeräten zu locken. Tatsächlich sind es aber eher die unbekannten Geräte, die am meisten Trainingseffekte erzielen. Wir haben uns mal ein paar dieser Geräte herausgesucht und stellen sie euch hier vor.

Was haben all diese Geräte gemein?

Das Hauptkriterium für uns bei der Auswahl der Geräte war der Leitsatz: “Das Training muss komplett zu Hause und in unter 1 Stunde ausführbar sein.” Das bedeutet für die Gadgets, sie müssen leicht auf und abzubauen sein, müssen sich leicht verstauen lassen können und dürfen natürlich den Trainingseffekt nicht verfehlen. Außerdem müssen sie vielseitig einsetzbar sein. Der Einfachheit halber gehen wir bei unserem Beitrag nur auf die Funktionsweise der Gadgets ein. Einzelne Tests folgen natürlich und ihr könnt sie zu einem späteren Zeitpunkt hier auf Strongg.com finden.

Die Geräte
Wir haben uns unterschiedliche Geräte herausgepickt, die alle mehr oder weniger den Einsatz des eigenen Körpergewichts gemeinsam haben, dieses aber unterschiedlich gebrauchen. Zuerst möchten wir euch die Suspensiontrainer vorstellen. Das sind Nylonbänder, an dessen jeweiligem Ende sich je eine Schlaufe für die Hände beziehungsweise die Füße befindet. Insgesamt gibt es 2 Schlaufen, die in der Mitte einen (meist) verstellbaren Befestigungspunkt haben. Diesen müsst ihr irgendwo befestigen (im Türrahmen beispielsweise) und könnt dann mit eurem Körpergewicht sowohl den Ober- als auch den kompletten Unterkörper trainieren. Jede Übung wird mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt und kann in der Schwierigkeit angepasst werden. Meist habt ihr die Griffe der Schlaufen in der Hand oder dem Fuß und müsst euer Körpergewicht stemmen. Durch unterschiedlich steile Winkel des Körpers ensteht dabei mehr oder weniger Widerstand. Die Schlaufen sind übrigens gegen Durchrutschen gesichert und halten eine ganze Menge aus. Insgesamt dauert ein Training mit Suspensiontrainern etwa 1 Stunde und ihr könnt das Gerät danach platzsparend in einem kleinen Transportbeutel verstauen.

Unser zweites Gerät ist das Fitnesswheel oder auch Ab-Roller genannt. Hier erzeugt ihr durch Auflegen der Hände oder Füße zunächst eine sehr instabile Achse, die ihr mit Körperspannung kompensieren müsst. Danach heißt es: “Roll it, Baby!” Ihr bewegt das Rad vor und zurück, was euch je nach gerollerter Strecke und Winkel des Körpers schwerer oder leichter fallen wird. So erzeugt ihr nämlich den Widerstand. Auch hier arbeitet ihr mit eurem Korpergewicht und könnt sehr genau steuern, wie anstrengend die Übungen sein sollen. Apropos Übungen: wer denkt das damit nur hin und her rollern möglich ist hat sich geschnitten. Es gibt komplette Ganzkörper-Workouts bei denen man nicht mehr Zeit als eine halbe Stunde benötigt. Leider lässt sich das Gadget nicht so komfortabel verstauen wie der Suspensiontrainer.

Das dritte und letzte Gerät was wir euch präsentieren möchten, ist das (namentlich passende) Pocket Gym von EagleFit. Hier wird eine vergleichsweise schwere Metallscheibe in der Mitte der Griffe in Rotation gebracht und sorgt in Kombination mit den Gummibändern für den Widerstand. Die Griffe sind nämlich über Gummibänder miteinander verbunden. Das Gerät basiert auf einem uralten Spielzeug für Kinder. Je mehr Rotation entsteht und je stärker ihr an den Bändern zieht, desto größer der Widerstand. Ihr bestimmt also auch hier wie intensiv euer Workout wird. Mit dem Pocket Gym lassen sich ebenfalls Ober- und Unterkörper trainieren. Die Übungsvielfalt ist jedoch etwas eingeschränkt. Beim Training mit diesem Gadget müsst ihr außerdem darauf achten, dass ihr immer im Takt bleibt, da sonst die Rotation der Metallscheibe in der Mitte nicht mehr gewährleistet ist. Dieser Trainingszwerg ist übrigens unser Sieger in Sachen Platzersparnis. Mehr als eure Hosentasche braucht ihr für das Gadget nicht.

Was kostet so ein Mini-Fitnessstudio?
Alle Geräte kosten nicht mehr als 100 Euro. Auch wenn euch bei Suspensiontrainern immer wieder erzählt wird, nur TRX sei das Beste, müsst ihr noch lange nicht die 270 Euro für das Set investieren. Wir haben eine gute und günstige Variante für etwa 50 Euro ausfindig gemacht.

Das Power Wheel beziehungsweise Fitness Wheel schlägt mit etwa 70 Euro zu Buche. Hier empfiehlt es sich ebenfalls Preisvergleiche anzustellen, da die Qualität und die Verarbeitung der einzelnen Räder oft immense Unterschiede in sich birgt.

Unser kleinster Vertreter der Mini-Studios ist zugleich auch der günstigste. Mit gerade einmal 35 Euro hat man überall die Möglichkeit zu trainieren.

Wo bekomme ich es?
Alle 3 Fitnessgeräte bekommt ihr bequem im Internet. Trotzdem müssen wir darüber noch ein Wort verlieren. Schaut euch nicht nur im Internet nach den Geräten um, sondern geht tatsächlich auch mal wieder zum lokalen Studio. Es gibt bestimmte Ketten, die spezielle Kurse mit diesen Fitnessgeräten anbieten. Dort bekommt ihr eine genaue Einweisung in das Gerät und meist noch einen Trainingsplan um noch größere Erfolge zu erzielen. Gerade das Training mit TRX-Systemen hat sich in vielen Fitnessstudios eingebürgert.

Fazit

Die kleinen Fitnesszwerge sind ideale Ergänzungen zum Workout und können unter Umständen sogar ein Fitnessstudio ersetzen. Es kommt vor allem darauf an, welchen Effekt man mit den Geräten erzielen möchte. Um es vorweg zu nehmen; Bodybuilding ist mit den Home-Geräten kaum bis gar nicht machbar. Dafür Muskelerhalt und Fitness, sowie gezieltes Training einzelner Muskelgruppen sehr wohl. Alle Geräte verfolgen unterschiedliche Konzepte den Trainingseffekt zu erzielen und kosten wenig Geld. Und da dies kein Vergleich ist, brauchen wir auch keinen Sieger zu küren. Unser heimlicher Favorit ist jedoch der Suspensiontrainer. Er vereint Platzersparnis mit wenig Kosten und großer Trainingsvielfalt. Ob draußen oder drinnen ist dabei völlig unerheblich. Unten in der Videorubrik haben wir euch mal alle drei verlinkt. Schaut doch ruhig mal rein.

Macht euch selbst ein Bild der 3 und schreibt uns eure Meinung. Welches Gerät möchtet ihr gern getestet sehen oder für welches würdet ihr euch entscheiden und warum. Schreibt es uns in den Kommentaren. Und nicht vergessen: Für jeden Kommentar gibt es 4 Strongg-Punkte!

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