Pilates Experiment gestartet


Pilates
Pilates

Letzten Monat habe ich ein weiteres Experiment gestartet. Ab sofort werde ich neben dem CrossFit Experiment, nun auch einmal pro Woche Pilates ausprobieren. Auf die Idee gekommen bin ich durch eine Verletzung, die ich mir beim CrossFit zugezogen habe. Unterm Strich stellte ich einfach fest, dass ich bei weitem nicht so beweglich bin, wie ich es gerne wäre.

Darüber hinaus kann ich mit Pilates auch meine Atmung und den Rücken trainieren. Für den Moment klang es auf jeden Fall spannend genug, um es bis auf weiteres einmal pro Woche auszuprobieren. Inzwischen sind schon gut 4 Wochen vergangen. Heute steht damit Termin Nummer 4 an. Was ich in den letzten 3 Wochen so erlebt habe, das erzähle ich euch heute.

Das erste Mal Pilates

Letzten Monat hatte ich die erste Pilates Stunde. Was Pilates ist, wusste ich bereits so ungefähr. Sicherheitshalber schaute ich allerdings dann vorher nochmal beider Wikipedia vorbei. Gut, so ganz falsch lag ich nicht, es konnte also los gehen.

Glücklicherweise konnte ich recht zügig einen Termin bekommen. Wie bereits bei meinem CrossFit Experiment setze ich auch beim Pilates auf’s Personal Training. Dies hat für mich verschiedene Vorteile. Zum einen bin ich sehr viel flexibler was die Termine betrifft und zum anderen habe ich jemanden an meiner Seite, der sich zu 100% auf mich konzentrieren kann.

Darüber hinaus können wir auf diese Weise viel schneller vorankommen, ohne dabei ggf. auf andere Personen warten zu müssen. Ebenso können wir bestimmte Übungen auch länger trainieren, ohne das eine Gruppe oder andere Teilnehmer warten müssten. Die erste Session hat mich ziemlich verblüfft, denn ich stellte quasi sofort fest: DAS ist super anstrengend und ich hatte nach der Session auch seit langem zum ersten Mal wieder einen richtig intensiven Muskelkater.

Während der ersten Session ging es in erster Linie um die Beweglichkeit und die Atmung. Grundsätzlich war meine Trainerin mit mir durchaus zufrieden. Allerdings fiel sofort etwas auf: meine Atmung ist ganz und gar nicht optimal. Auch neige ich dazu die Schultern hochzuziehen und den Kopf zu weit nach vorne zu strecken. Neu für mich war das allerdings nicht, denn schließlich ist dies immer wieder ein Thema beim CrossFit Training.

Pilates Stunde Nummer 2
Mit der zweiten Session eine Woche später, konnte die Trainerin Ihrer eigenen Aussage nach schon erste Besserungen erkennen. Gerade in Bezug auf meine (Brust) Atmung, stellte ich mich angeblich bereits besser an. Ich persönlich konnte dies allerdings noch nicht so richtig bestätigen. Bei der Stunde Pilates ging es wieder viel darum, die Beine ausgestreckt zu bewegen, den Rücken Stück für Stück rund zu machen und natürlich wieder um die verschiedenen Möglichkeiten zu Atmen.

Bereits in der ersten Stunde lernte ich, wie ich meine Bauchmuskulatur anspannen kann und trotzdem in den Brust atmen kann. Damit hatte ich ziemliche Schwierigkeiten. Aber zumindest konnte ich hier schnelle Fortschritte erkennen. Auch nach Stunde Nummer 2 ging ich wieder ziemlich fertig heim. Danach ging es für mich übrigens noch in die Box zu Coach Sven. Überraschenderweise und trotz brennender Muskeln, gelang mir das CrossFit Workout dann auch noch.

Pilates Stunde Nummer 3
Letzte Woche ging es bereits zum dritten Mal zur Pilates Stunde. Inzwischen stellt sich so langsam aber sicher eine Art Routine ein. Ich weiß was kommt, dass ich den “Bauchnabel zum Rücken ziehen soll” und die Schultern entspannen soll. Auch zittere ich längst nicht mehr so doll wie zu Anfang. An Grenzen stoße ich auch mit Stunde Nummer 3 immer noch ziemlich schnell. Aber meine Trainerin ist zufrieden mit den Fortschritten und gibt mir darüber hinaus auch regelmäßig nützliche Tipps.

Mittwoch: erst Pilates, dann CrossFit

Wie bereits in den letzten Wochen, ging es auch nach dieser Pilates Stunde anschließend wieder in die CrossFit Box. Auch nach der 3. Pilates Stunde brannten wieder alle Muskeln. Doch trotz des “man ich will nicht mehr’s”, zog ich die Stunde CrossFit durch und heute steht bereits Stunde Nummer 4 an. Ich bin gespannt was mich heute wohl erwarten wird. Danach geht es mit einigen Stunden Versatz wieder zum CrossFit.

Comments 5

  1. Wie witzig, ich mache Pilates seit Mitte Januar und es geht noch bis Ende des Monats. Dies ist ein Anfängerkurs von der Volkshochschule, der einmal wöchentlich stattfindet (mit Ausnahme der Ferien). Unser Trainer unterrichtet da 7-10 Frauen und hat genauso wie deine Trainerin angefangen: Philosophie von Pilates und die Atmung. Teilweise ist es wirklich anstrengend und nach der vorletzten Stunde hatte ich auch Muskelkater im oberen Bauch, aber dennoch fehlt mir hierbei irgendwas. Ich brauch ein bisschen mehr Action, damit ich ins Schwitzen komm. Ich schau mich schon nach sportlichen Ersatz um. 😉

    1. Wie cool! Also bei mir ist richtig viel Action mit dabei und ich schwitze regelmäßig echt viel. Gestern hatte ich die 4. Stunde und ich muss schon sagen, es ist schon echt anstrengend. Der große Vorteil bei mir bzw. bei dem privaten Kurs, ist halt aber auch, dass die Trainerin viel besser auf mich bzw. meine Kondition eingehen kann.

      Gerade den Teil mit der Atmung finge ich persönlich super spannend. Unterm Strich gibt es da einiges an Potenzial und ich bin mir sicher, dass ich auch beim CrossFit von den Pilates Sessions profitieren werden (langfristig zumindest).

      1. Einige Übungen sind auch wirklich anstrengend und sie haben auch ihre Wirkung. Ich merke schon, dass meine Haltung besser geworden ist, aber mir fehlt einfach das Schwitzen, um es tatsächlich als Workout zu sehen. Wir machen anscheinend auch erst Pre-Pilates, damit wir erst auf die richtigen Pilates-Übungen vorbereitet sind.

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