Parrot Bebop


Der französische Drohnenhersteller Parrot macht in letzter Zeit öfter von sich reden. Da der Drohnenmarkt ohnehin heiß umkämpft ist, versuchen sich die Franzosen etwas von ihrem anhaftenden Spielzeugimage zu lösen und in den semiprofessionellen Markt einzusteigen.

Ein erster Versuch ist ihnen dabei mit der AR-Drohne auch schon gelungen. Nun kommt eine weitere Drohne, die vor allem Hobbyfilmer begeistern soll. Sie hört auf den Namen Bebop und was das Teil kann, erfahrt ihr hier in unserem Beitrag.

Spielzeug oder Profigerät?

Parrot Bebop So einfach lässt sich das bei der Parrot Bebop nicht sagen, denn sie kommt ab Werk in 2 Ausstattungsvarianten daher. Neben einem Paket mit der eigentlichen Drohne gibt es noch ein weiteres mit der Spezialfernbedienung, dem sogenannten Skycontroller.

Wir werden hier natürlich dieses Paket unter die Lupe nehmen. Die Drohne selbst ist wenig spektakulär. Der Quadcopter bringt eine fest integrierte Kamera mit 14 Megapixeln und Full-HD Aufnahmen mit. Die Kamera filmt mit bis zu 30 Bildern, welche auf den fest integrierten 8 Gigabyte großen Flashspeicher gespeichert werden.

Interessant ist, dass der Bebop viel Schlanker und doch leistungsfähiger als die AR-Drohne ist. So soll im Inneren ein ARM A9 Dual Core Prozessor schlummern. Für den sauberen Flugbetrieb sorgen allerlei Sensoren wie Magnetometer und Gyroskop oder auch GPS-Empfänger.

Die Fernsteuerung ist etwas ganz besonderes. Der Skycontroller hat ebenfalls einen eigenen integrierten Prozessor und ist nicht zwingend auf ein Tablet oder Smartphone zur Steuerung angewiesen.

Trotzdem lässt sich solch technisches Gerät installieren und als Lifeview-Monitor nutzen. Die Steuerhebel setzen jeden Befehl präzise um und per WLAN-Extender schafft es die Fernbedienung auf eine Reichweite von bis zu 2 Kilometer.

Darüber hinaus habt ihr die Möglichkeit eine 3D-Brille anzuschließen und kleine (von der AR-Drohne bereits bekannte) Kunststückchen zu fliegen. Wer auf den Skycontroller verzichten möchte, kann die Drohne auch per App über Smartphone oder Tablet steuern.

Wo bekomme ich die Parrot Bebop?
Die Drohne ist bereits in jedem großen Fachmarkt erhältlich. Wir haben das Paket ohne Skycontroller bereits bei Mediamarkt gesehen.

Was kostet die Bebop?
Das kommt ganz auf die Ausstattungsvariante an für die du dich entscheidest. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Es gibt die Drohne ohne Skycontroller im Paket für etwa 500 Euro. Inklusive des Skycontrollers kostet die Drohne schon 900 Euro.

Sich die Fernbedienung zu kaufen macht durchaus Sinn, wenn sie aus unserer Sicht auch unverhältnismäßig teuer ist.

Fazit

Parrot Bebop Bei der Parrot sind wir eher geteilter Meinung. Eine integrierte Kamera ist nichts schlimmes, aber die Bildwiederholungsrate ist doch vergleichsweise gering. Da ginge eindeutig mehr.

Auch aus dem Test der AR-Drohne wissen wir, dass die Steuerung einer Parrot Drohne durchaus schwierig werden kann, wenn man nur sein Smartphone oder Tablet in den Händen hält.

Da empfiehlt es sich, den Skycontroller dazu zu kaufen. Da dieser aber fast genauso teuer ist wie die Drohne selbst, bekommt das Ganze einen faden Beigeschmack. Ob sich Parrot mit der Bebop vom Spielzeugimage lösen kann bleibt ebenfalls fraglich.

Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und euch berichten, wenn es etwas neues gibt. Würdet ihr euch die Bebop kaufen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Jeder eurer Kommentare ist uns 4 Strongg-Punkte wert.

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